Montag, 31. Dezember 2012

Schiffs-Weitertransport beim Staudamm Pimental funktioniert nicht

Der provisorische Erddamm reicht nur bis zur Serra-Insel. Ein natürlicher Xingu-Kanal von 600 m ist noch offen.
Das Konsortium Norte Energia hatte am 21.12. die Fertigstellung der provisorischen Talsperre Pimental sowie die Aufnahme des Schiffs-Weitertransportes verkündet, worüber alle großen Medien ausführlich berichteten.

Mit dieser Infrastruktur sollen Boote gehievt und über den Damm flussabwärts transportiert werden.
Eine Gruppe von Fischern und Umweltschützern wollte diese Nachricht überprüfen und fuhr am 28.12. vor Ort, um die Einrichtung zu benutzen. Sie mussten allerdings feststellen, dass weder der Damm über den Xingu fertig gebaut war noch funktionierte die Überstellung des kleinen Bootes. Sie wurden zwar von Arbeitern bedient, allerdings gelang es diesen nicht, das Boot mit dem Traktor und den vorhandenen Einrichtungen zu hieven und flussabwärts zu transportieren. Derzeit sollen 21 Männer der Firma Transglobal, die für den Betrieb des Schiffshebewerks verantwortlich ist, tätig sein. Dieses Fischerboot war das erste, das den Überstellungsdienst in Anspruch nehmen wollte.

Schließlich musste die Gruppe den noch verbliebenen natürlichen Kanal wählen, der allerdings eine starke Strömung aufwies.

Laut Aussagen der Umweltschützer wird auf der Baustelle voll gearbeitet, sowohl an der Rampe für die Übernahme der Schiffe als auch an der Umleitung des Flusses. Viele schwere Maschinen sind im Einsatz.

Somit setzen sich die Polemiken rund um das Kraftwerk Belo Monte fort und die Erfolgsmeldungen des Betreiberkonsortiums sind wieder einmal falsch.

Auch im Fotoalbum von Norte Energia sind derzeit keine Fotos vom Schleusenbetrieb vorhanden, sondern nur von emporragenden Stahlgeflechten für den Stahlbeton:


Xingu Vivo Blog, 30.12.2012
Transposição de embarcações: mais uma farsa em Belo Monte
A NESA afirma que sim, mas o Sistema de Transposição de Embarcações não funciona em Belo Monte

Xingu Vivo, 30 de dezembro de 2012
Barramento do Xingu não foi concluído, ao contrário do que afirmam construtores
Diferente do que o Consórcio Norte Energia, responsável pela construção de Belo Monte, informou no último dia 21, o barramento do Xingu pela ensecadeira de Pimental não foi concluído nem está funcionando o sistema de transposição de embarcações, que deverá transportar os barcos de um lado ao outro da barragem.
De acordo com relato de lideranças sociais e pescadores de Altamira, que estiveram no local nesta sexta, 28, “pudemos observar que nem as ensecadeiras estão concluídas, nem está funcionando o Sistema de Transposição de Embarcações (STE). Mais uma vez a NESA mentiu ao informar sobre o andamento das obras que estão ‘a todo vapor’, mas não tão adiantadas”.