Dienstag, 3. Februar 2026

21. Todestag von Schwester Dorothy Stang

Vor 21 Jahren wurde das Blut von Schwester Dorothy Stang auf dem Boden von Anapu vergossen, als Zeichen ihres Engagements für das Leben, die Gerechtigkeit und den Wald. Ihr Martyrium war nicht das Ende, sondern der Beginn eines Weges, der im Volk der Xingu weiterlebt.

Am 12. Februar 2027 sind wir aufgerufen, im Gemeindezentrum São Rafael in Anapu-PA die Eucharistie zu feiern, ihrer zu gedenken, die Hoffnung zu stärken und unser Engagement für den Schutz des Lebens und unseres gemeinsamen Hauses zu erneuern.

✨ Eucharistiefeier

🌱 Pflanzung von Bäumen

🍲 Gemeinschaftliches Mittagessen

🚶🏽‍♀️ Start der Wallfahrt zum Ort ihrer Ermordung

„Selig sind, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten.“ (Mt 5,6)

👉 Feiern Sie mit uns und halten Sie die Prophezeiung von Schwester Dorothy am Leben! 

👉 Bringen Sie Ihren Glauben, Ihre Hoffnung und Ihr Engagement mit.

Dorothy lebt im Kampf des Volkes weiter! Für den Wald, Gerechtigkeit und Frieden! 


Briefe von Schwester Dorothy - 11. Beitrag von Felício Pontes Jr.
„Der Diskurs zeigt unverzüglich die Entschlossenheit, auch angesichts der expliziten Todesdrohung nicht zu fliehen. Der Diskurs offenbart auch, dass diese Entschlossenheit auf der Freundschaft zu „den Ärmsten der Armen” basiert. Sie wird ihre Freunde und Freundinnen nicht in einer Position größerer Verletzlichkeit zurücklassen. Sie weiß, dass sie ihr vertrauen. Das zu tun, was ihre Peiniger wollen, würde bedeuten, das Vertrauen der Menschen zu verraten”, erinnert Felício Pontes Jr. in seinem elften Gedenkbrief zum zwanzigsten Jahrestag des Martyriums von Schwester Dorothy Stang, das am 12.02.2025 begangen wurde.

Ende 2004, zwei Monate vor ihrem Tod, wurde Schwester Dorothy von der brasilianischen Anwaltskammer – Sektion Pará – mit der „Chico-Mendes-Medaille” ausgezeichnet, von der Legislative mit dem Titel „Bürgerin von Pará” und von der Arbeiterpartei zur „Frau des Jahres” gekürt.

Ironischerweise erklärte sie der Stadtrat von Anapu zur persona non grata und machte damit deutlich, dass die politische Macht der Gemeinde mit ihrer wirtschaftlichen Kraft einherging – was übrigens eines der Merkmale kleiner Gemeinden im Amazonasgebiet ist.

Diese Tatsachen zeigten sehr deutlich die Spannungen zwischen denen, die „die Ärmsten der Armen” verteidigten – ein Ausdruck, den Schwester Dorothy gegenüber dem Bischof von Xingu, D. Erwin Krautler, verwendete, als sie sich vorstellte, um in der Region zu arbeiten – und den Inhabern der politischen und wirtschaftlichen Macht.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Cartas de Irmã Dorothy - 11. Artigo de Felício Pontes Jr
IHU-Unisinos, 5.12.2025


Dienstag, 20. Januar 2026

Tech-Milliardäre wollen Grönland



GRÖNLAND
„Tech-Bros“ befeuern Trumps Politik
US-Präsident Donald Trump begründet sein Streben nach Grönland mit nationalen Sicherheitsinteressen und riskiert damit eine Spaltung der NATO und einen Konflikt mit der EU. Hinter seinem Vorgehen, das Gewalt nicht ausschließt, stehen auch die Interessen und der wachsende Einfluss von Trumps größten Wahlkampfspendern und Investoren, darunter „Tech-Bros“ aus dem Silicon Valley und Milliardäre wie der Kosmetikerbe Ronald S. Lauder.
ORF, 20.1.2026


Bezos, Gates, Altman: Diese Milliardäre wollen mit Trumps Grönland-Plänen noch reicher werden
Nach der US-Militäraktion gegen Venezuela machte US-Präsident Donald Trump deutlich, dass er weitere Länder ins Visier nimmt. Neben Drohungen gegen Kolumbien, Kuba und Mexiko verkündete er, die Vereinigten Staaten müssten auch Grönland kontrollieren. Für die „nationale Sicherheit“. Schon seit Trumps erster Amtszeit investieren einige der reichsten Menschen der Welt, darunter Ronald Lauder, Jeff Bezos, Bill Gates und Michael Bloomberg, gezielt in Projekte auf der Insel. Das wirft einige Fragen auf.
kontrast.at, 14.01.2026


"Wir sollten da nicht naiv sein"
Diese Milliardäre haben es auf Grönland abgesehen
Der US-Präsident erklärt sein Interesse an Grönland mit der Sicherheit seines Landes. Die Aktivitäten von US-Milliardären auf der Insel deuten derweil auf andere Motive hin.
t-online.de, 18.01.2026


Spielfeld um Macht und Millionen
Wie ein Milliardär Trumps Grönland-Ambitionen befeuerte
In der Arktis geht es um mehr als nur Geopolitik: Trumps Grönland-Pläne sind eng verwoben mit den wirtschaftlichen Interessen eines alten Freundes des Präsidenten. Dieser hat in der Vergangenheit nicht gerade mit finanzieller Unterstützung gegeizt.
n-tv.de, 19.01.2026


Tech-Milliardäre planen libertäre Parallelstadt – und haben Grönland im Visier
US-Tech-Milliardäre planen eine eigene Stadt – mit Grönland als möglichem Standort. Hinter dem Projekt stehen Namen wie Peter Thiel und Sam Altman. Ziel: eine libertäre Hightech-Enklave mit minimaler Regulierung. Droht ein neuer geopolitischer Machtkampf im Norden?
Deutsche Wirtschaftsnachrichten, 21.04.2025


Standpunkt
Mit wachsendem Vermögen gefährden Superreiche die Demokratie
Die Zahlen müssten aufrütteln: Der Reichtum einiger weniger wächst rasant – auch der Papst kritisiert die Unwucht. Annette Zoch warnt: Mit wachsendem Vermögen sichern sich Superreiche politischen Einfluss und formen Gesellschaften nach ihrem Willen.
Katholisch.de, 21.01.2026

Sonntag, 4. Januar 2026

Kritik an US-Angriff auf Venezuela



Katholische Organisationen verurteilen Militäraktion in Venezuela
In Lateinamerika ansässige und internationale katholische Organisationen kritisieren den US-Schlag in Venezuela, im Zug dessen auch der Machthaber Nicolas Maduro und seine Frau verhaftet und außer Landes gebracht wurden.
VaticanNews, 4.1.2026



Em comunicado, Brasil e mais cinco países condenam ataque à Venezuela
Chile, Colômbia, Espanha, México e Uruguai também assinam carta
agência Brasil, 4.1.2026


Angriffe und Festnahme Maduros
Wenige Stunden nach den Berichten über Explosionen an mehreren Orten in Venezuela hat US-Präsident Donald Trump am Samstag auf seiner Plattform Truth Social US-Angriffe bestätigt. Die USA hätten „großangelegte Angriffe gegen Venezuela“ durchgeführt und „dessen Führer, Präsident Nicolas Maduro, und seine Frau gefangen genommen“. Sie seien ausgeflogen worden.
ORF, 4.1.2026


Hunderte demonstrieren in Bayern gegen US-Angriff auf Venezuela

Hunderte Menschen haben in München und Nürnberg gegen die US-Militäraktion in Venezuela und die Festnahme des autoritären Staatschefs Maduro protestiert. Sie werfen den USA vor, gegen Völkerrecht zu verstoßen. Auch in anderen Städten gab es Proteste.
BR24, 4.1.2026


US-Reaktionen auf Venezuela-Angriff
Kritik von allen Seiten
Der US-Angriff in Venezuela ist vorbei, der langjährige Präsident Maduro in Haft. Auch die US-Demokraten haben wenig Sympathie für ihn, aber am Militäreinsatz üben sie Kritik. Und nicht nur sie.
Tagesschau.de, 04.01.2026


Trumps kühne Machtdemonstration
Despot gestürzt, Regime weiter an der Macht? Nach der Ergreifung Maduros ist Venezuelas Zukunft unklarer, als Trump sagt. Aber dem Präsidenten ging es auch um Amerikas Stellung in der Welt.
FAZ, 4.1.2026


Cuando un tirano captura un dictador, la libertad solo cambia de dueño
No era la droga. O al menos no solo. A Estados Unidos le interesa el petróleo venezolano, y su presidente lo ha dicho sin eufemismos. Venezuela posee las mayores reservas de crudo del mundo, incluso por encima de Arabia Saudí.
Religión Digital, 7.1.2026