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Samstag, 8. November 2014
Abholzung des Amazonas-Regenwaldes stark zugenommen
ORF, 8.11.2014
Immer mehr Regenwald im Amazonas-Gebiet zerstört
Die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes in Brasilien ist laut einem Medienbericht drastisch gestiegen. Allein im August und September seien 1.626 Quadratkilometer Regenwald abgeholzt worden und damit insgesamt 122 Prozent mehr als im vergleichbaren Zweimonatszeitraum 2013, meldete die Zeitung „Folha de Sao Paulo“ am Wochenende.
Zahlen vor Wahl zurückgehalten?
Schon 2013 hatten Brasiliens Behörden einen signifikanten Anstieg der Waldzerstörung gemeldet. Von August 2012 bis Juli 2013 fielen danach 5.891 Quadratkilometer Regenwald Motorsägen oder Brandrodung zum Opfer. Das war ein Anstieg von 29 Prozent gegenüber 2011/2012. Laut „Folha“ waren die aktuellen Zahlen schon vor der Stichwahl um das Präsidentenamt am 26. Oktober bekannt, wurden aber zurückgehalten. Dieser Darstellung widersprachen die Umweltbehörden.
Unklar blieb zunächst, wann die offiziellen Zahlen vorgestellt werden. Allein in Brasilien wurde in den vergangenen 40 Jahren eine Fläche abgeholzt, die mit 763.000 Quadratkilometern mehr als zweimal so groß ist wie Deutschland. Zuletzt war es der Regierung gelungen, die Abholzung zu bremsen. Der Amazonas-Regenwald erstreckt sich über neun Länder Südamerikas.
n-tv, 8.11.2014
Daten vor der Wahl verheimlicht?
Brasilien verliert Regenwald
Die "grüne Lunge" am Amazonas schwindet dahin: Neuesten Angaben aus Brasilien zufolge schreitet die Abholzung des Regenwalds sehr viel schneller voran als befürchtet. Die Umweltzerstörung könnte die Präsidentin in Bedrängnis bringen.
Berliner Zeitung, 12.10.2014
Holzschlag nimmt rasant zu
Amazonas-Regenwald wird wieder gerodet
Brasilien erzielte große Erfolge im Kampf gegen Rodungen im Amazonas-Regenwald. Jetzt nimmt der Holzeinschlag erneut rasant zu.
Der Tagesanzeiger bring eine völlig andere Einschätzung der aktuellen Lage des Amazonas-Regenwaldes:
Tagesanzeiger.ch, 7.11.2014
Hoffnung für den Regenwald – ausgerechnet dank Grosskonzernen
Ein prominenter Umweltschützer verbreitet Optimismus: Nach Jahrzehnten voller Horrornachrichten zur Abholzung der Regenwälder stehe jetzt die grosse Wende an. Der Druck der Konsumenten wirke.
Folha, 7.11.2014
Desmatamento na Amazônia dispara em agosto e setembro
Agora é oficial: o desmatamento na Amazônia disparou em agosto e setembro. Foram devastados 1.626 km² de florestas, um crescimento de 122% sobre os mesmos dois meses de 2013.
O governo federal já conhecia esses dados antes do segundo turno da eleição presidencial, realizado no último dia 26 –a divulgação do aumento no desmatamento poderia prejudicar a votação da presidente Dilma Rousseff (PT), candidata à reeleição.
As análises mensais do sistema de alertas de desmatamento Deter estavam prontas pelo menos desde 14 de outubro no Inpe (Instituto Nacional de Pesquisas Espaciais). No dia 24, foram encaminhados pelo diretor do Inpe, Leonel Fernando Perondi, ao Ministério da Ciência, Tecnologia e Inovação.
Em agosto, foram desmatados 890,2 km², um salto de 208% sobre os 288,6 km² do mesmo mês de 2013. Em setembro foram 736 km², 66% mais que no ano passado.
Assim, nesse que é o primeiro bimestre do "ano fiscal" do desmatamento amazônico, a taxa de aumento combinada foi de 122% –tradicionalmente, os dados de desmatamento são medidos de agosto a julho.
Mittwoch, 15. Mai 2013
Laut Studie wird die Stromerzeugung in Belo Monte durch Abholzung verringert
Der Schutz des Regenwaldes Amazoniens bedeutet nicht nur den Erhalt der Artenvielfalt in Flora und Faune. Ein intakter Regenwald hat auch klimatische Auswirkungen, er bringt viele Niederschläge und füllt die Flüsse. Das ist für die Energieerzeugung durch Waserkraftwerke sehr wichtig. Je mehr Wald also vorhanden ist, desto größer ist die Kapazität eines Wasserkraftwerkes.
Eine fortschreitende Abholzung des Regenwaldes hingegen führt zu einer Verringerung der Niederschläge und zu einem sinkenden Wasserpegel der Flüsse. Die Stromerzeugung durch Wasserkraft in Belo Monte könnte sich bis zu 40 % reduzieren, wenn die momentane Rodungsintensität anhält.
Dies ist das Ergebnis einer Studie, die von brasilianischen Wissenschaftlern am Montag (13.5.) in der amerikanischen Zeitschrift PNAS veröffentlicht wurde.
Blickpunkt Lateinamerika, 5.6.2013
Holzeinschlag drosselt Wasserkraft von Belo Monte
Mit zunehmendem Holzeinschlag im brasilianischen Amazonas-Regenwald könnte das im Bau befindliche Wasserkraftwerk ´Belo Monte´ bis zu einem Drittel seines Energiepotenzials einbüßen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Umweltforschungsinstituts IPAM.
Veja, 14.5.2013
Pesquisa afirma que desmatamento da Amazônia pode diminuir geração de energia de Belo Monte
Cientistas brasileiros mostram que a perda de floresta pode afetar a quantidade de chuvas na região, levando a um fluxo menor de água nos rios e a um corte de até 40% na geração de energia prevista na hidrelétrica
Estadão, 14.5.2013
Quanto mais floresta, maior será a capacidade de Belo Monte, diz estudo
Caso a perda da vegetação atinja 40% do bioma, em 2050, a produção de energia pode cair a 25% da capacidade
PNAS, 13.5.2013
Dependence of hydropower energy generation on forests in the Amazon Basin at local and regional scales
Tropical rainforest regions have large hydropower generation potential that figures prominently in many nations’ energy growth strategies. Feasibility studies of hydropower plants typically ignore the effect of future deforestation or assume that deforestation will have a positive effect on river discharge and energy generation resulting from declines in evapotranspiration (ET) associated with forest conversion. Forest loss can also reduce river discharge, however, by inhibiting rainfall. We used land use, hydrological, and climate models to examine the local “direct” effects (through changes in ET within the watershed) and the potential regional “indirect” effects (through changes in rainfall) of deforestation on river discharge and energy generation potential for the Belo Monte energy complex, one of the world’s largest hydropower plants that is currently under construction on the Xingu River in the eastern Amazon. In the absence of indirect effects of deforestation, simulated deforestation of 20% and 40% within the Xingu River basin increased discharge by 4–8% and 10–12%, with similar increases in energy generation. When indirect effects were considered, deforestation of the Amazon region inhibited rainfall within the Xingu Basin, counterbalancing declines in ET and decreasing discharge by 6–36%. Under business-as-usual projections of forest loss for 2050 (40%), simulated power generation declined to only 25% of maximum plant output and 60% of the industry’s own projections. Like other energy sources, hydropower plants present large social and environmental costs. Their reliability as energy sources, however, must take into account their dependence on forests.
Dienstag, 2. April 2013
Ecuador: Regenwald-Nationalpark soll Ölfeldern weichen
ORF, 1.4.2013
Ecuadors Regenwald im Visier der Ölmultis
Seit Jahren sorgen die im Amazonas-Gebiet von Ecuador vermuteten Ölreserven für heftige Debatten. Internationales Aufsehen erregte Präsident Correa vor Jahren mit dem wohl einzigartigen Angebot, bei ausreichend finanzieller Unterstützung auf Bohrungen in einem Nationalpark verzichten zu wollen. Nun zeigt man sich in Ecuador aber wieder weit mehr am Ausbau der Ölindustrie interessiert. Im Visier stehen dabei nicht zuletzt Chinas Ölmultis. Für die Ausschreibung eines drei Millionen Hektar großen, bisher unberührten Regenwaldgebietes war Ecuador mit einer großangelegten Roadshow jedenfalls bereits im Pekinger Hilton-Hotel zu Gast.
ORF, 5.4.2013
Fehde zwischen Amazonas-Stämmen in Ecuador
Zwischen Indios im Amazonasgebiet von Ecuador ist eine Blutfehde ausgebrochen. Mindestens 15 Mitglieder der Taromenani - ein Indio-Stamm, der keinen Kontakt zur weißen Zivilisation hat - seien von einer Gruppe des Huaorani-Stammes getötet worden, erklärte gestern der stellvertretende Vorsitzende der Huaorani, Gilberto Esquimo, gegenüber der dpa.
Das Justizministerium teilte über Twitter mit, dass es den Vorfall untersuche. Hintergrund sind Streitigkeiten über Waldrodungen und Erdölbohrungen.
Der Angriff erfolgte angeblich vergangene Woche im ostecuadorianischen Orellana-Gebiet als Repressalie für den Tod eines Huaorani-Führers und einer seiner beiden Frauen. Das Paar wurde vor einem Monat mutmaßlich von den Taromenani getötet, weil es nicht einen Stopp der Waldrodungen in der Umgebung erreicht hätte. Die Huaorani stehen, im Gegensatz zu den Taromenani, im Kontakt mit dem ecuadorianischen Staat.
Spiegel-Online, 17.12.2012
Erdöl aus Ecuador: Mögliches Ende einer Klimaschutz-Utopie
Es war ein Experiment für eine neue Form der globalen Zusammenarbeit: Ecuador wollte darauf verzichten, in einem Teil seines Regenwalds Erdöl zu fördern - und sich dafür von der Weltgemeinschaft entschädigen lassen. Jetzt könnte der Versuch vor dem Scheitern stehen. Es fanden sich bislang nicht genug Geldgeber.
Spiegel-Online, 17.2.20123
Aufschwung in Südamerika: China statt der alten Tante Europa
Dass Rafael Correa am Sonntag als Präsident von Ecuador wiedergewählt wird - daran gibt es kaum Zweifel. Er profitiert von der boomenden Wirtschaft in seinem Land und steht für den neuen Trend in Lateinamerika: mehr Handel mit China, weniger mit der EU.
National Geografic Heft 1/2013
Ecuador: Erdöl oder Regenwald?
Eine grosse Gefahr für die kostbare Lebensvielfalt des Yasuní geht von einem Schatz tief unter der Erde aus: Dort lagern Hunderte Millionen Barrel Erdöl. Inzwischen wurden viele Förderbereiche in dem Territorium abgesteckt, In dem auch der Park liegt. Ökonomische Interessen haben sich gegen den Naturschutz durchgesetzt. Für ein armes Land wie Ecuador ist die Verlockung, durch Erdöl reich zu werden, nahezu unwiderstehlich. Die Hälfte der Exporteinnahmen des Landes stammen bereits aus Quellen, die in seinen Ostprovinzen im Amazonasgebiet liegen. Doch mittlerweile wird auch an mindestens fünf Stellen im Norden des Nationalparks aktiv gebohrt.
Regenwaldmenschen.de,
Erdölboom in Ecuador Entwicklung der Erdölförderung seit 1967
Das Amazonastiefland von Ecuador gehört zu den artenreichsten Gebieten unserer Erde. Seit Beginn des Erdölbooms vor 30 Jahren hat sich in dieser Region viel verändert. Die Auswirkungen der Erdölförderung auf Fauna und Flora und die dort lebenden indigenen Völker sind unübersehbar.
1967 wird das TEXACO-GULF Konsortium in der Region um Lago Agrio im nördlichen Oriente fündig und erhält Konzessionsrechte bis 1992. Nach Fertigstellung der transandinen Pipeline, die über eine Länge von 498 km von Lago Agrio über die Gebirgskette der Anden nach Esmeraldas am Pazifik führt, wird mit der Förderung des Erdöls begonnen. Neben der transnationalen Pipeline entstehen im Laufe der Zeit zahlreiche Nebenpipelines in den Fördergebieten mit einer Gesamtlänge von über 400 km sowie eine Gaspipeline zwischen Shushufindi und Quito.
Business Inider, 28.3.2013 (with Oil-Blocks-Grafic)
Ecuador To Sell A Third Of Its Amazon Rainforest To Chinese Oil Companies
Ecuador is planning to auction off three million of the country's 8.1 million hectares of pristine Amazonian rainforest to Chinese oil companies, Jonathan Kaiman of The Guardian reports.
The Guardian, 26.3.2013
Ecuador auctions off Amazon to Chinese oil firms
Indigenous groups claim they have not consented to oil projects, as politicians visit Beijing to publicise bidding process
Amazon Watch, 25.3.2013
Ecuador's Amazon for Sale in Beijing
Investors risk violating Chinese government regulations
Amidst widespread international outcry, Ecuadorian government officials are slated to meet with dozens of Chinese investors and oil company executives today at the Hilton Beijing Wangfujing in an effort to auction off over three million hectares of pristine Amazon rainforest for oil activities.
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Regenwald-Aktivistin massiven Todesdrohungen ausgesetzt
Amnesty International, 9.12.2012
Schutz für Laísa Santos Sampaio, Brasilien
Todesdrohungen wegen ihres Widerstandes gegen die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes
"Ich lebe in Angst, ich fürchte mich vor jedem kleinsten Geräusch, aber ich muss meine Arbeit fortsetzen. Wir müssen das Vermächtnis von José Cláudio und meiner Schwester [Anm.: beide 2011 ermordet] - den Geist des Waldschutzes - für unsere Region bewahren. Nicht umsonst wurden die beiden von den Vereinten Nationen zu „Helden des Waldes“ erklärt."
(Laísa bei den Ehrung ihrer ermordeten Verwandten im Februar 2012)
Laísa Santos Sampaio, 45 Jahre alt, acht Kinder, lebt in ständiger Todesangst. Sie ist Lehrerin in einer kleinbäuerlichen Gemeinschaft von rund 350 Personen in Ipixuna/ Praia Alta Piranheira im brasilianischen Amazonasgebiet und kämpft seit Jahren gegen illegale Waldrodungen, welche die Existenz der Dorfgemeinschaft bedrohen.
Die Dorfgemeinschaft lebt von der nachhaltigen Nutzung eines der letzten intakten Regenwaldgebiete der Region, und Laísa stellt in einem Frauenprojekt Salben und Naturheilmittel aus Nüssen und Früchten her.
Die Menschen aus Ipixuna/ Praia Alta Piranheira wehren sich gegen den weit verbreiteten illegalen Holzschlag. Sie sind deshalb Zielscheibe von Übergriffen und Morden seitens holzverarbeitender Unternehmen oder Landbesitzern.
Im Mai 2011 wurden Laísas Schwester Maria do Espírito da Silva und ihr Schwager José Cláudio Ribeiro von Auftragskillern auf offener Straße erschossen.
Dutzende von Mitgliedern der Gemeinschaft sind seither aus Furcht um ihr Leben geflohen, und das Frauenprojekt musste seine Arbeit vorübergehend einstellen. Nachdem ihr Haus und ihre Felder bereits 2010 niedergebrannt worden sind, erhielt Laísa im August 2011 dieselben Drohungen wie zuvor ihre danach ermordeten Verwandten: Eine Kokospalme wurde 150 Meter vor ihrem Haus über die Straße gelegt und ihr Hund mit acht Schüssen getötet. Laísa floh daraufhin in die Provinzhauptstadt Marabà, musste aber aus wirtschaftlicher Not nach 7 Monaten wieder nach Nova Ipixuna zurückkehren. Sie ist seither erneut massiven Todesdrohungen ausgesetzt.
Trotzdem hat es die brasilianische Regierung bislang abgelehnt, Laísa Santos Sampaio unter das nationale Schutzprogramm für bedrohte MenschenrechtsverteidigerInnen zu stellen. Gelegentliche Patrouillen der lokalen Militärpolizei ändern nur wenig an der Bedrohungssituation.
Estadão, 29.12.2012
‘A maior prova de que sou ameaçada é a morte de minha irmã e meu cunhado’
Parente de casal de extrativistas assassinado no PA em 2011 teve pedido de proteção negado pela segunda vez
Globo, 13.2.2012
'Vivo com medo no Pará', diz irmã de extrativista premiada na ONU
Laísa Sampaio voltou a morar no assentamento em Nova Ipixuna (PA).
Ela representou José Claudio e Maria do Espírito Santo em Nova York.
Schutz für Laísa Santos Sampaio, Brasilien
Todesdrohungen wegen ihres Widerstandes gegen die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes
"Ich lebe in Angst, ich fürchte mich vor jedem kleinsten Geräusch, aber ich muss meine Arbeit fortsetzen. Wir müssen das Vermächtnis von José Cláudio und meiner Schwester [Anm.: beide 2011 ermordet] - den Geist des Waldschutzes - für unsere Region bewahren. Nicht umsonst wurden die beiden von den Vereinten Nationen zu „Helden des Waldes“ erklärt."
(Laísa bei den Ehrung ihrer ermordeten Verwandten im Februar 2012)
| Laísa Santos Sampaio |
Laísa Santos Sampaio, 45 Jahre alt, acht Kinder, lebt in ständiger Todesangst. Sie ist Lehrerin in einer kleinbäuerlichen Gemeinschaft von rund 350 Personen in Ipixuna/ Praia Alta Piranheira im brasilianischen Amazonasgebiet und kämpft seit Jahren gegen illegale Waldrodungen, welche die Existenz der Dorfgemeinschaft bedrohen.
Die Dorfgemeinschaft lebt von der nachhaltigen Nutzung eines der letzten intakten Regenwaldgebiete der Region, und Laísa stellt in einem Frauenprojekt Salben und Naturheilmittel aus Nüssen und Früchten her.
Die Menschen aus Ipixuna/ Praia Alta Piranheira wehren sich gegen den weit verbreiteten illegalen Holzschlag. Sie sind deshalb Zielscheibe von Übergriffen und Morden seitens holzverarbeitender Unternehmen oder Landbesitzern.
Im Mai 2011 wurden Laísas Schwester Maria do Espírito da Silva und ihr Schwager José Cláudio Ribeiro von Auftragskillern auf offener Straße erschossen.
Dutzende von Mitgliedern der Gemeinschaft sind seither aus Furcht um ihr Leben geflohen, und das Frauenprojekt musste seine Arbeit vorübergehend einstellen. Nachdem ihr Haus und ihre Felder bereits 2010 niedergebrannt worden sind, erhielt Laísa im August 2011 dieselben Drohungen wie zuvor ihre danach ermordeten Verwandten: Eine Kokospalme wurde 150 Meter vor ihrem Haus über die Straße gelegt und ihr Hund mit acht Schüssen getötet. Laísa floh daraufhin in die Provinzhauptstadt Marabà, musste aber aus wirtschaftlicher Not nach 7 Monaten wieder nach Nova Ipixuna zurückkehren. Sie ist seither erneut massiven Todesdrohungen ausgesetzt.
Trotzdem hat es die brasilianische Regierung bislang abgelehnt, Laísa Santos Sampaio unter das nationale Schutzprogramm für bedrohte MenschenrechtsverteidigerInnen zu stellen. Gelegentliche Patrouillen der lokalen Militärpolizei ändern nur wenig an der Bedrohungssituation.
Estadão, 29.12.2012
‘A maior prova de que sou ameaçada é a morte de minha irmã e meu cunhado’
Parente de casal de extrativistas assassinado no PA em 2011 teve pedido de proteção negado pela segunda vez
Globo, 13.2.2012
'Vivo com medo no Pará', diz irmã de extrativista premiada na ONU
Laísa Sampaio voltou a morar no assentamento em Nova Ipixuna (PA).
Ela representou José Claudio e Maria do Espírito Santo em Nova York.
Samstag, 26. Mai 2012
Präsidentin Dilma legt Teilveto gegen Waldgesetz ein
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| Protestakton gegen das Waldgesetz |
Präsidentin Dilma legt Teilveto gegen Waldgesetz ein
Amnestieregelungen für illegale Rodungen und Zunahme der Waldzerstörung sollen verhindert werden
Brasília - Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat gegen Teile der umstrittenen Waldgesetznovelle ihr Veto eingelegt. Dadurch sollen vor allem Amnestieregelungen für illegale Rodungen verhindert und eine Zunahme der Waldzerstörung vermieden werden. Der Entwurf soll per Dekret der Präsidentin geändert werden. Brasiliens Umweltministerin Izabella Teixeira informierte am Freitag bei einer Pressekonferenz mit Agrarminister Mendes Ribeiro Filho über die Entscheidung der Staatschefin.
Danach legte Rousseff insgesamt gegen 12 Punkte des Entwurfes ihr Veto ein. Der sogenannte "Código Florestal" war im Dezember 2011 vom Senat und im April von der Abgeordnetenkammer mit Änderungen zugunsten der Agrar-Lobby verabschiedet worden. Ein Inkrafttreten des Gesetzes hing allerdings von der Zustimmung Rousseffs ab. In rund vier Wochen ist Brasilien Gastgeber des UN-Gipfels über Umwelt und nachhaltige Entwicklung "Rio+20", bei der es auch um den Schutz der Regenwälder geht.
Umfassendes Veto gefordert
Am Donnerstag hatten Nichtregierungsorganisationen der Regierung in Brasília eine Liste mit zwei Millionen Unterschriften übergeben, um Rousseff zu einem umfassenden Veto gegen die Novelle des Waldgesetzes zu bewegen. Rousseff hatte stets betont, sie werde keiner Novelle zustimmen, die Amnestie-Regelungen enthalte und die einer Abholzung des Regenwaldes in Brasilien Vorschub leiste.
Die Waldzerstörung wird in Brasilien für nahezu zwei Drittel der klimaschädlichen CO2-Emissionen verantwortlich gemacht. Von August 2010 bis Juli 2011 wurden nach offiziellen Angaben etwa 6238 Quadratkilometer Regenwald zerstört, elf Prozent weniger als im Vergleich zum Zeitraum 2009/2010. Brasilien will seine CO2-Emissionen bis 2020 drastisch reduzieren und die Waldabholzung dazu um 80 Prozent verringern.
Süddeutsche, 28.05.2012
Brasiliens Präsidentin Roussef: Leises Machtwort gegen die Abholzung
"Dilma, leg' deinen Einspruch ein!", verlangte das Model Giselle Bündchen - und mit ihr Millionen weiterer Unterstützer. Brasiliens Präsidentin Roussef folgte dem Appell und blockierte Teile des umstrittenen Waldgesetzes, das große Zugeständnisse an die Agrarlobby macht. Doch für Umweltschützer greift das Veto viel zu kurz.
ZDF Heute, 5.4.2012
Brasilien: Streit über Waldgesetz
WWF, 30.5.2012
Dilma Rousseff legt Teil-Veto gegen neues Waldgesetz ein
WWF kritisiert die Entscheidung
Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat sich dem politischen Druck der Agrarlobby gebeugt und die meisten Vorschlägen zur Novellierung des Waldgesetzes abgesegnet. Allerdings blockierte sie insgesamt zwölf Punkte der Gesetzesvorlage mit einem Teil-Veto. Das teilte die Umweltministerin Izabella Texeira am 25. Mai auf einer Pressekonferenz in Brasilia mit. Per Dekret sollen die Änderungsvorschläge am Montag in den Gesetzestext eingearbeitet werden.
Freitag, 27. April 2012
Brasiliens Parlament billigte Aufweichung des Waldschutzes
ORF, 26.4.2012
Brasiliens Parlament billigte Aufweichung des Waldschutzes
In Brasilien hat das Abgeordnetenhaus nach stundenlanger hitziger Debatte grundsätzlich einer umstrittenen Gesetzesnovelle zugestimmt, die eine Schwächung des Regenwaldschutzes beinhaltet. Die Parlamentarier stimmten Änderungen des sogenannten Codigo Florestal mehrheitlich zu, obwohl die Regierung von Präsidentin Dilma Rousseff sich demonstrativ dagegen stellte.
Damit erlitt Rousseff gestern Abend (Ortszeit) zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres eine schwere Schlappe im Unterhaus, da ihre Parteienkoalition ihrem Kurs nicht folgte.
Der Entwurf kommt der Agrar-Lobby entgegen und öffnet Wege für eine Amnestie für illegale Rodungen, die bis Juli 2008 erfolgten. Kritiker werten den Entwurf als „fatales Signal“ und Freibrief für einen Ausweitung der Abholzungen. Die Novelle war im Dezember vom Senat mit Änderungen beschlossen worden. Das seit Monaten heftig diskutierte Gesetz muss noch zur Unterschrift an Rousseff weitergeleitet werden. Allerdings kündigte sie mehrfach ein Veto für den Fall von Amnestieregelungen an.
ARD, 27.4.2012 - VIDEO
Brasiliens Parlament schwächt Waldschutz
Dem Regenwald geht es an die Wurzeln
Die Nachfrage nach dem wertvollen Holz des Regenwaldes ist rasant gestiegen. Das brasilianische Parlament hat jetzt ein Gesetz gebilligt, das den bisherigen Waldschutz aufweicht und Holzfällern Straffreiheit zusagt. Die Parlamentarier stellten sich damit gegen die Regierung.
ARD-Interview, 27.4.2012 - VIDEO
Michael Stocks (ARD Rio de Janiero) zum umstrittenen Waldgesetz in Brasilien
Blickpunkt Lateinamerika, 27.4.2012
Neues Waldgesetz ist Dämpfer für den Umweltschutz
Gegen den ausdrücklichen Willen von Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff hat das Abgeordnetenhaus dem neuen Waldgesetz zugestimmt und sie damit kurz vor dem UN-Umweltgipfel in Rio de Janeiro in die Bredouille gebracht. Nun bleibt der Präsidentin nur noch die Möglichkeit, das Gesetz per Veto komplett oder in Teilen zu stoppen. Umweltschützer sehen in der Parlamentsentscheidung vom Abend des 25. April einen fatalen Schlag für den Umweltschutz und ein falsches Signal an die Landwirte: Illegales Abholzen lohnt sich doch.
Dienstag, 26. Oktober 2010
1200 neue Tier- und Pflanzenarten im Amazonas entdeckt
Welt-Online, 26.10.2010Mehr als 1200 neue Wirbeltier- und Pflanzenarten im Amazonas
Über 1200 neue Tier- und Pflanzenarten sind in nur zehn Jahren im Amazonas-Gebiet entdeckt worden, darunter ein glatzköpfiger Papagei und eine bislang unbekannte Riesenschlange.
Im südamerikanischen Amazonas-Gebiet sind mehr als 1200 neue Wirbeltier- und Pflanzenarten entdeckt worden. Das ist das Ergebnis eines aktuellen Berichts der Naturschutzorganisation WWF, der auf der Artenschutzkonferenz im japanischen Nagoya vorgestellt werden sollte. Der Bericht fasst Forschungsergebnisse aus zehn Jahren zusammen. Danach wurden im Zeitraum von 1999 bis 2009 insgesamt 637 neue Pflanzen, 257 Fische, 216 Amphibien, 55 Reptilien, 16 Vögel und 39 Säugetiere entdeckt.
de.yahoo, 26.10.2010
1200 neue Arten im Amazonas entdeckt
Zu den neuen Spezies gehören ein Frosch mit flammenfarbenem Kopf (Ranitomeya amazonica), eine neue Flussdelfinart (Inia boliviensis), ein glatzköpfiger, kunterbunter Papagei (Pyrilia aurantiocephala) und eine neue Anaconda-Art (Eunectes beniensis).
«Das ist einerseits faszinierend, weil es zeigt, wie viel unerforschtes Leben im Amazonas vorhanden ist, andererseits aber auch alarmierend, weil viele weitere unentdeckte Arten auszusterben drohen, bevor sie entdeckt werden», sagte WWF-Amazonas-Experte Roberto Maldonado. In den vergangen 50 Jahren seien 17 Prozent der Amazonasfläche durch Menschen zerstört worden. Hauptgründe seien die global zunehmende Nachfrage nach Fleisch, Biokraftstoff und Soja.
Sonntag, 25. April 2010
Belo Monte: Favorit der Regierung ist in vier Bundesstaaten angeklagt

Quelle: O Globo, 24.4.2010
Die Regierung Lula hatte die Bertin-Gruppe ausgewählt, um das Konsortium Norte Energia bei der Versteigerung von Belo Monte anzuführen – und der Zuschlag wurde am 20.4. unter turbulenten Umständen geschafft.
TV Globo enthüllt nun, dass die Bertin-Gruppe, die im letzten Jahr die Sparten Fleisch, Tierhäute und Milchprodukte an den Ex-Rivalen JBS verkauft hatte, von der Staatsanwaltschaft wegen Verstöße gegen Umwelt- und Arbeitsrechte angeklagt ist. In den vier Bundesstaaten Pará, Tocantins, São Paulo und Mato Grosso do Sul laufen Verfahren. Belo Monte ist um einen Skandal reicher!
In Pará, wo das Kraftwerk Belo Monte gebaut werden soll, werden der Gruppe und ihren Teilhabern vom Bundesgericht die Mittäterschaft an der Zerstörung Amazoniens vorgeworfen. Sie soll mit illegal abgeholzten Flächen sowie mit Rindern aus dubiosen Landwirtsschaftsbetrieben wie den Fazendas der Gruppe Opportunity oder des Bankiers Daniel Dantas Handel betreiben haben.
Letztes Jahr haben die Staatsanwälte ein Verbot auf Fleisch der Bertin-Gruppe verhängt. Umweltorganisationen wie Friends of the Earth und Greenpeace prangerten das Unternehmen international wegen Regenwaldzerstörung an, wodurch das Image des Unternehmens sehr zu leiden kam.
Die Reportage berichtet weiter, dass laut Staatsanwaltschaft 14 der 21 Fazendas, von denen Rinder gekauft wurden, auf der „schwarzen Liste der Umweltzerstörer“ standen. Aufgrund jenes Prozesses hätten Großhändler wie Pão de Açúcar oder Wal-Mart zeitweilig den Fleischhandel mit Bertin ausgesetzt.
Der Skandal erreichte seinen Höhepunkt, als die International Finance Corporation (IFC), der finanzielle Arm der Weltbank (IBRD), ein Darlehen für angeblich nachhaltige Kühlsysteme für den Fleischhandel in Amazonien in Höhe von US $ 90 Mio verweigerte. Damit verbunden war die Rückerstattung von US $ 60 Mio an IBRD. Obwohl die Bank jene Rückzahlung mit der Umweltzerstörung begründet hatte, verbreitete Bertin die Version der globalen Weltwirtschaftskrise.
Montag, 29. März 2010
Regisseur von "Avatar" fordert Verzicht auf Belo Monte
Quelle: Terra, Gabeira und FolhaOnline, 28.3.2010

Am letzten Tag des Internationalen Forums für Nachhaltigkeit, der von 26.-28.3. in Manaus stattfand, „bat“ James Cameron, der Regisseur des preisgekrönten Films "Avatar", Präsident Lula möge das geplante Wasserkraftwerk Belo Monte überdenken. Der Filmemacher verglich den Kampf der Kayapo-Indios und Flussbewohner gegen Belo Monte mit dem von ihm im Film geschaffenen Volk der Na'vi, das im Wald von Pandora lebt. "Belo Monte droht große Flächen zu zerstören, es soll ja der drittgrößte Damm der Welt werden. Er wurde kürzlich von der brasilianischen Regierung genehmigt und wird die Richtung des Flusses Xingu ändern, zum Nachteil der Bevölkerung und der Kayapo, die ihre Landrechte verteidigen", sagte Cameron. "Hier werden Menschen bedroht , wie die Na'vi auch. Aber die Indios haben keine Flügel, wie jene im Film."
Er sagte, dass einer Studie der Umweltorganisation WWF zufolge Brasilien 14 mal mehr Energie erzeugen könnte, würde mehr in Energieeffizienz investiert werden. "Ich bitte die Regierung Lula, dieses Projekt zu überdenken und schlage ich vor, sich Investoren zuzuwenden, denen die Rechte der indigenen Bevölkerung und Umweltbedingungen ein Anliegen sind", forderte er. Die brasilianische Regierung hat die Versteigerung des Staudamms Belo Monte für den 20. April angekündigt.
Das Internationale Forum für Nachhaltigkeit in Manaus endete mit der Präsentation der "Charta des Amazonas", einer Grundsatzerklärung zur Erhaltung des Waldes und einer "globale Verpflichtung" zum Schutz des Amazonas-Regenwaldes.
Siehe auch:
AFP, 1.4.2010
James Cameron kämpft gegen Riesen-Staudamm in Brasilien
a-z.ch,1.4.2010
James Cameron kämpft gegen Riesen-Staudamm in Brasilien
US-Regisseur James Cameron will sich dem Kampf von Umweltschützern gegen einen riesigen Staudamm im brasilianischen Amazonasgebiet anschliessen. Cameron werde persönlich an Präsident Luiz Inacio Lula da Silva schreiben.

ECA Watch Österreich, 2.4.2010
James Cameron und Sting starten Kampagne gegen Belo Monte
Hamburger Abendblatt, 3.4.2010
James Cameron protestiert gegen Großprojekt Belo Monte
Mehr als 20 000 Menschen und 1522 Quadratkilometer Regenwald in Brasilien wären von den negativen Folgen betroffen.
NYT, 10.4.2010
Tribes of Amazon Find an Ally Out of ‘Avatar’
Am letzten Tag des Internationalen Forums für Nachhaltigkeit, der von 26.-28.3. in Manaus stattfand, „bat“ James Cameron, der Regisseur des preisgekrönten Films "Avatar", Präsident Lula möge das geplante Wasserkraftwerk Belo Monte überdenken. Der Filmemacher verglich den Kampf der Kayapo-Indios und Flussbewohner gegen Belo Monte mit dem von ihm im Film geschaffenen Volk der Na'vi, das im Wald von Pandora lebt. "Belo Monte droht große Flächen zu zerstören, es soll ja der drittgrößte Damm der Welt werden. Er wurde kürzlich von der brasilianischen Regierung genehmigt und wird die Richtung des Flusses Xingu ändern, zum Nachteil der Bevölkerung und der Kayapo, die ihre Landrechte verteidigen", sagte Cameron. "Hier werden Menschen bedroht , wie die Na'vi auch. Aber die Indios haben keine Flügel, wie jene im Film."
Er sagte, dass einer Studie der Umweltorganisation WWF zufolge Brasilien 14 mal mehr Energie erzeugen könnte, würde mehr in Energieeffizienz investiert werden. "Ich bitte die Regierung Lula, dieses Projekt zu überdenken und schlage ich vor, sich Investoren zuzuwenden, denen die Rechte der indigenen Bevölkerung und Umweltbedingungen ein Anliegen sind", forderte er. Die brasilianische Regierung hat die Versteigerung des Staudamms Belo Monte für den 20. April angekündigt.
Das Internationale Forum für Nachhaltigkeit in Manaus endete mit der Präsentation der "Charta des Amazonas", einer Grundsatzerklärung zur Erhaltung des Waldes und einer "globale Verpflichtung" zum Schutz des Amazonas-Regenwaldes.
Siehe auch:
AFP, 1.4.2010
James Cameron kämpft gegen Riesen-Staudamm in Brasilien
a-z.ch,1.4.2010
James Cameron kämpft gegen Riesen-Staudamm in Brasilien
US-Regisseur James Cameron will sich dem Kampf von Umweltschützern gegen einen riesigen Staudamm im brasilianischen Amazonasgebiet anschliessen. Cameron werde persönlich an Präsident Luiz Inacio Lula da Silva schreiben.
ECA Watch Österreich, 2.4.2010
James Cameron und Sting starten Kampagne gegen Belo Monte
Hamburger Abendblatt, 3.4.2010
James Cameron protestiert gegen Großprojekt Belo Monte
Mehr als 20 000 Menschen und 1522 Quadratkilometer Regenwald in Brasilien wären von den negativen Folgen betroffen.
NYT, 10.4.2010
Tribes of Amazon Find an Ally Out of ‘Avatar’
Donnerstag, 4. März 2010
Der Streit über den Staudamm Belo Monte
n-tv Dossier, 04. März 2010
"Der Rio Xingu wird rot sein von Blut"
Brasilien streitet über Staudamm
Für ein Staubecken im Amazonas will die brasilianische Regierung 516 Quadratkilometer überfluten.
Quelle: n-tv.de
Das am Xingu geplante Projekt Belo Monte wäre das weltweit drittgrößte Wasserkraftwerk. Es würde nicht nur die Region einschneidend und irreversibel zum Nachteil verändern - die gesamte Welt wäre um einen weiteren Teil des noch immer unerforschten Amazoniens beraubt.
n-tv-Bilderserie:
Das rapide Schwinden der Urwälder
dpa São Paulo, 4. März 2010
Ärger um Mega-Staudamm im Amazonas
"Der Rio Xingu wird rot sein von Blut"
Brasilien streitet über Staudamm
Für ein Staubecken im Amazonas will die brasilianische Regierung 516 Quadratkilometer überfluten.
Das am Xingu geplante Projekt Belo Monte wäre das weltweit drittgrößte Wasserkraftwerk. Es würde nicht nur die Region einschneidend und irreversibel zum Nachteil verändern - die gesamte Welt wäre um einen weiteren Teil des noch immer unerforschten Amazoniens beraubt.
n-tv-Bilderserie:
Das rapide Schwinden der Urwälder
dpa São Paulo, 4. März 2010
Ärger um Mega-Staudamm im Amazonas
Mittwoch, 27. Januar 2010
Ende der Amazonas-Regenwaldabholzung bis 2020 möglich
Studie berechnet Kosten auf bis zu 18 Milliarden Dollar
NZZ Online, 24.12.2009
Ein umfassendes Programm zum Stopp der Regenwaldabholzung im Amazonas bis 2020 würde nach einer neuen Studie zwischen 6,5 und 18 Milliarden Dollar kosten. Laut den beteiligten Wissenschaftlern wäre der Nutzen aber höher als die Kosten.
NZZ Online, 24.12.2009
Ein umfassendes Programm zum Stopp der Regenwaldabholzung im Amazonas bis 2020 würde nach einer neuen Studie zwischen 6,5 und 18 Milliarden Dollar kosten. Laut den beteiligten Wissenschaftlern wäre der Nutzen aber höher als die Kosten.
Montag, 18. Januar 2010
Gab es El Dorado doch?
JÜRGEN LANGENBACH (Die Presse), 15.01.2010
Die großflächige Rodung Amazoniens bringt immer mehr Spuren früher Kulturen ans Licht. Unter ihnen sind rätselhafte Strukturen im Boden: Geoglyphen.
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Die großflächige Rodung Amazoniens bringt immer mehr Spuren früher Kulturen ans Licht. Unter ihnen sind rätselhafte Strukturen im Boden: Geoglyphen.
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