Montag, 28. November 2011
Indigene Völker am Xingu mobilisieren gegen Belo Monte
Indigene Völker, die vom Bau des Kraftwerks Belo Monte am Xingu-Fluss betroffen sind, stellten Norte Energia das Ultimatum zur Abhaltung der Anhörung vor dem Kongress, wie in der Verfassung vorgesehen. Vertreter der Xipaya, Xikrin, Juruna, Kuruaya, Arawete und Assurini sind bereits im Haus der Índios in Altamira versammelt und warten auf weitere Stammesvertreter aus dem Oberlauf des Xingu.
In einer Videobotschaft mobilisieren die Índios zu einer Großkundgebung in Altamira. Darin werden die Vertreter der Regierung und des Konsortiums Norte Energia, die Ortsbevölkerung und die Presse eingeladen, um über die Nichterfüllung der Bedingungen für den Bau des Kraftwerks Belo Monte zu verhandeln. "Zur heute (25.11.) vereinbarten Verhandlung ist seitens der Regierung niemand gekommen. Wir geben ihnen eine letzte Chance und erwarten sie zwischen 30. November und 2. Dezember. Viele Blutsbrüder sind schon hier, um unser Anliegen zu vertreten. Wenn sie nicht mit uns sprechen, werden wir unsere Haltung ändern ", sagte Bebere Bemarai vom Volk der Xikrin.
Socioambiental, 27/11/2011
Indígenas mobilizam população contra Belo Monte
Em um vídeo, lideranças indígenas que serão afetadas pela construção da usina de Belo Monte convidam a população brasileira para vir à Altamira cobrar respostas do governo e da Norte Energia.
Leia também a carta aberta divulgada pelos povos indígenas do Médio Xingu.
Bischof Luiz Cappio kommt nach Deutschland
Bistum Hildesheim, 22.11.2011
Einsatz für die Ärmsten
Brasilianischer Bischof Luiz Flavio Cappio ofm kommt nach Wolfsburg
Hildesheim/Wolfsburg (bph) Er gilt als einer der profiliertesten Kirchenmänner Brasiliens und kämpft trotz Morddrohungen für die Armen: Am 4. und 5. Dezember kommt der brasilianische Bischof Luiz Flavio Cappio ofm nach Wolfsburg und stellt sich in einem „Begegnungscafé“ und bei einem Podiumsgespräch der Diskussion mit den Menschen. Cappios Besuch in Wolfsburg steht im Zusammenhang mit der Aktion „Dein Reich komme“, mit der das katholische Hilfswerk „Adveniat“ zu Weihnachten um Spenden für die Menschen in Südamerika bittet.
Material und Infos zu den Gästen der Adveniat-Kampagne 2011 „Dein Reich komme!“
Luiz Flavio Cappio: Prophet, Hirte und Wanderer
Blog-Archiv
Dom Luiz Cappio und die Umleitung des Rio São Francisco
Samstag, 26. November 2011
Unbefristete Arbeitsniederlegung beim Staudammbau Belo Monte
An die 2.000 Arbeiter legten am Freitag morgens (25.11.) auf der Baustelle für das Kraftwerk Belo Monte, dem derzeit größten Infrastukturprojekt Brasiliens, die Arbeit nieder. Das Konsortium Constructor Belo Monte (CCBM), das mit der Durchführung des Projektes beauftragt wurde, hat die Frist des 24.11. verstreichen lassen und auf die 16 Forderungen der Arbeiter nicht reagiert. Dies ist bereits der zweite Zwischenfall im November.
CCBN bestätigte Folha gegenüber "Kundgebungen der Arbeiter", gab aber keine näheren Auskünfte zu einem Streik.
Erst vor einer Woche wurden fast 150 Arbeiter entlassen, weil sie beklagten, nicht ihren Verträgen entsprechend zu Dienstleistungen verpflichtet worden zu sein.
Die Arbeiter beklagten unter anderem, dass Überstunden nicht entsprechend bezahlt werden. Außerdem dürften sie nicht, wie ursprünglich vereinbart, nach 3 Monaten Heimaturlaub in ihre entfernten Bundesländer antreten, sondern erst nach 6 Monaten. Das würde sie sehr demoralisieren, da doch Weihnachten und Neujahr vor der Tür stehen.
Außerdem seien Essen und Wasser oft nicht genießbar. Auf der Baustelle Pimentel mussten 5 Arbeiter wegen Übelkeit nach dem Essen ins Spital nach Altamira eingeliefert werden.
Weder Reportern noch Kollegen ist es erlaubt, die Kranken in den Revieren der Baustellen zu besuchen.
Telefonate aus den Telefonzellen der Baustelle werden mitgehört und unterbrochen, wenn über Arbeitsbedingungen gesprochen wird. Um die Presse vom Streik zu informieren, mussten die Arbeiter zur Telefonzelle in die nächstgelegene Ansiedlung Santo Antônio gehen.
Xingu Vivo, 25.11.2011
Trabalhadores paralisam Belo Monte; indígenas dão ultimato a Norte Energia
Cerca de dois mil trabalhadores cruzaram novamente os braços desde a manhã de sexta-feira (25), no canteiro Belo Monte, principal obra da construção da usina hidrelétrica na região de Altamira (PA). O Consórcio Construtor Belo Monte (CCBM), responsável pelo empreendimento havia se comprometido a responder as 16 reivindicações dos trabalhadores ontem, dia 24. Esta é a segunda paralisação no mês de novembro.
Folha, 25.11.2011
Trabalhadores de Belo Monte iniciam paralisação
Trabalhadores do canteiro de obras da hidrelétrica de Belo Monte, em Vitória do Xingu (oeste do Pará, a 945 km de Belém), iniciaram uma paralisação por tempo indeterminado nesta sexta-feira (25) por melhores condições de trabalho.
CCBN bestätigte Folha gegenüber "Kundgebungen der Arbeiter", gab aber keine näheren Auskünfte zu einem Streik.
Erst vor einer Woche wurden fast 150 Arbeiter entlassen, weil sie beklagten, nicht ihren Verträgen entsprechend zu Dienstleistungen verpflichtet worden zu sein.
Die Arbeiter beklagten unter anderem, dass Überstunden nicht entsprechend bezahlt werden. Außerdem dürften sie nicht, wie ursprünglich vereinbart, nach 3 Monaten Heimaturlaub in ihre entfernten Bundesländer antreten, sondern erst nach 6 Monaten. Das würde sie sehr demoralisieren, da doch Weihnachten und Neujahr vor der Tür stehen.
Außerdem seien Essen und Wasser oft nicht genießbar. Auf der Baustelle Pimentel mussten 5 Arbeiter wegen Übelkeit nach dem Essen ins Spital nach Altamira eingeliefert werden.
Weder Reportern noch Kollegen ist es erlaubt, die Kranken in den Revieren der Baustellen zu besuchen.
Telefonate aus den Telefonzellen der Baustelle werden mitgehört und unterbrochen, wenn über Arbeitsbedingungen gesprochen wird. Um die Presse vom Streik zu informieren, mussten die Arbeiter zur Telefonzelle in die nächstgelegene Ansiedlung Santo Antônio gehen.
Xingu Vivo, 25.11.2011
Trabalhadores paralisam Belo Monte; indígenas dão ultimato a Norte Energia
Cerca de dois mil trabalhadores cruzaram novamente os braços desde a manhã de sexta-feira (25), no canteiro Belo Monte, principal obra da construção da usina hidrelétrica na região de Altamira (PA). O Consórcio Construtor Belo Monte (CCBM), responsável pelo empreendimento havia se comprometido a responder as 16 reivindicações dos trabalhadores ontem, dia 24. Esta é a segunda paralisação no mês de novembro.
Folha, 25.11.2011
Trabalhadores de Belo Monte iniciam paralisação
Trabalhadores do canteiro de obras da hidrelétrica de Belo Monte, em Vitória do Xingu (oeste do Pará, a 945 km de Belém), iniciaram uma paralisação por tempo indeterminado nesta sexta-feira (25) por melhores condições de trabalho.
Mittwoch, 23. November 2011
Chevron verursacht Ölunfall vor Küste Brasiliens
Handelsblatt - 21.11.2011
Ölunfall vor Brasilien: Chevron drohen Millionen-Strafen
Chevron drohen Millionen-Strafen wegen des Ölunfalls vor Brasilien. Die Maximalstrafe beträgt rund 20 Millionen Euro. Zuvor hatte der Konzern die volle Verantwortung für den Vorfall übernommen.
NZZ, 22.11.2011
Brasilien verhängt Millionenstrafe gegen Chevron
(ddp) Die brasilianische Umweltbehörde hat wegen des Öllecks vor der Küste des Landes eine Strafe von 50 Millionen Reais (20,5 Millionen Euro) gegen den amerikanischen Ölkonzern Chevron verhängt.
Blickpunkt Lateinamerika, 24.11.2011
Chevron wegen Ölteppich am Pranger
Nach neuesten Meldungen hat Brasilien Chevron die Förderlizenz entzogen. Der US-Ölkonzern darf vorerst nicht mehr in dem Land bohren, bis die Ursachen und Verantwortlichkeiten für die Ölpest geklärt und die Sicherheitsbedingungen in der betroffenen Region wiederhergestellt seien, erklärte die brasilianische Ölbehörde.
Blickpunkt Lateinamerika, 25.11.2011
Stresstest für Chevron
Nach der Öl-Havarie im Atlantik muss sich die Betreibergesellschaft Chevron einer externen Unternehmensprüfung unterziehen. Am heutigen Freitag werde dem Ölmulti dazu eine detaillierte Benachrichtigung zukommen, so Carlos Minc, Umweltbeauftragter im Bundesstaat Rio. »Das wird eine Überprüfung sein, die eine Firma von bester Qualität und internationalem Niveau ausführt«, kündigte Minc gestern Abend an.
Ölunfall vor Brasilien: Chevron drohen Millionen-Strafen
Chevron drohen Millionen-Strafen wegen des Ölunfalls vor Brasilien. Die Maximalstrafe beträgt rund 20 Millionen Euro. Zuvor hatte der Konzern die volle Verantwortung für den Vorfall übernommen.
NZZ, 22.11.2011
Brasilien verhängt Millionenstrafe gegen Chevron
(ddp) Die brasilianische Umweltbehörde hat wegen des Öllecks vor der Küste des Landes eine Strafe von 50 Millionen Reais (20,5 Millionen Euro) gegen den amerikanischen Ölkonzern Chevron verhängt.
Blickpunkt Lateinamerika, 24.11.2011
Chevron wegen Ölteppich am Pranger
Nach neuesten Meldungen hat Brasilien Chevron die Förderlizenz entzogen. Der US-Ölkonzern darf vorerst nicht mehr in dem Land bohren, bis die Ursachen und Verantwortlichkeiten für die Ölpest geklärt und die Sicherheitsbedingungen in der betroffenen Region wiederhergestellt seien, erklärte die brasilianische Ölbehörde.
Blickpunkt Lateinamerika, 25.11.2011
Stresstest für Chevron
Nach der Öl-Havarie im Atlantik muss sich die Betreibergesellschaft Chevron einer externen Unternehmensprüfung unterziehen. Am heutigen Freitag werde dem Ölmulti dazu eine detaillierte Benachrichtigung zukommen, so Carlos Minc, Umweltbeauftragter im Bundesstaat Rio. »Das wird eine Überprüfung sein, die eine Firma von bester Qualität und internationalem Niveau ausführt«, kündigte Minc gestern Abend an.
Dienstag, 22. November 2011
Brasilien: Wahrheitskommission zur Aufarbeitung der Militärdiktatur eingesetzt - mit Einschränkungen
taz.de, 21.11.2011
Versteinerte Miene bei den Militärs
Jetzt will auch Brasilien eine Wahrheitskommission zu Folter und Mord während der letzten Militärdiktatur einsetzen. In den Nachbarländern ist das längst passiert.
taz.de-Kommentar, 21.11.2011
Dilmas Doppelschlag
Es ist der bisher größte Erfolg für Brasiliens Präsidentin: Mit der Wahrheitskommission sorgt sie für Bewegung in der Menschenrechtsfrage, und das Gesetz über den Zugang zu öffentlichen Informationen dürfte korrupten Politikern das Leben schwerer machen.
Blickpunkt Lateinamerika, 21.11.2011
Brasilien: Staat bringt Licht ins Dunkel der Diktaturzeit
Mit neuen Gesetzen will Brasiliens Staatschefin Dilma Rousseff Licht in die Vergangenheit bringen und in der Gegenwart für mehr Transparenz sorgen. Dafür soll eine Wahrheitskommission die Menschenrechtsverletzungen untersuchen. Ein wichtiger Schritt zur Konsolidierung des demokratischen Prozesses, wie Befürworter meinen.
Der Standard, 24.11.2011
Wahrheitskommission soll Militärdiktatur aufarbeiten
Aufklärung über die Vergangenheit: Rousseff brachte die wahrheitskommission unter Dach und Fach
Porto Alegre - Dilma Rousseff hat es geschafft: 26 Jahre nach dem Ende des brasilianischen Militärregimes (1964-1985) ist die lange geforderte Wahrheitskommission unter Dach und Fach. "Es ist ein entscheidender Schritt zur Festigung der Demokratie in Brasilien", sagte Rousseff, die als Studentin in den Untergrund gegangen war und dies mit Folter und fast dreijähriger Haft bezahlen musste.
junge Welt, 10.12.2011
»Die soziale Abrechnung ist wichtiger als eine Strafe«
Gespräch mit Cecília Coimbra. Über den Charakter der brasilianischen Diktatur und den heutigen Umgang von Staat und Gesellschaft mit deren Verbrechen
Outras Mídias, 22.11.2011
Comissão da Verdade começa muito mal
Folha, 22.11.2011
Filha de desaparecido é impedida de falar na Comissão da Verdade
Impedida pelo governo de falar na cerimônia de instalação da Comissão da Verdade para não melindrar os militares, a psicóloga Vera Paiva, filha de Rubens Paiva, desaparecido desde 1971, diz que, em vez de proibir seu pronunciamento, os oficiais deveriam ter falado também, informa a coluna de Mônica Bergamo
Agência Brasil, 18.11.2011
Dilma sanciona lei que cria Comissão da Verdade e a que dá acesso a informações públicas
Brasília - A presidenta Dilma Rousseff sancionou hoje (18) a lei que cria a Comissão da Verdade para apurar violações aos direitos humanos ocorridas entre 1946 e 1988, período que inclui a ditadura militar. Dilma sancionou também a Lei de Acesso a Informações Públicas, que acaba com o sigilo eterno de documentos.
A Comissão da Verdade será formada por sete pessoas, escolhidas pela presidenta da República a partir de critérios como conduta ética e atuação em defesa dos direitos humanos. Ao todo, 14 servidores darão suporte administrativo aos trabalhos.
O grupo terá dois anos para ouvir depoimentos em todo o país, requisitar e analisar documentos que ajudem a esclarecer as violações de direitos. De acordo com o texto sancionado, a comissão tem o objetivo de esclarecer fatos e não terá caráter punitivo.
Agência Brasil, 26.10.2011
Senado aprova criação da Comissão da Verdade para apurar crimes do Estado entre 1946 e 1988
Brasília - O projeto de lei que cria a Comissão da Verdade foi aprovado hoje (26) no Senado, com apoio unânime dos senadores. Com a presença da ministra de Direitos Humanos, Maria do Rosário e de parentes de vítimas da ditadura militar, o parecer favorável ao projeto foi lido pelo relator, senador Aloysio Nunes Ferreira (PSDB-SP), ele mesmo exilado político no período da ditadura militar (1964-1985).
Versteinerte Miene bei den Militärs
Jetzt will auch Brasilien eine Wahrheitskommission zu Folter und Mord während der letzten Militärdiktatur einsetzen. In den Nachbarländern ist das längst passiert.
taz.de-Kommentar, 21.11.2011
Dilmas Doppelschlag
Es ist der bisher größte Erfolg für Brasiliens Präsidentin: Mit der Wahrheitskommission sorgt sie für Bewegung in der Menschenrechtsfrage, und das Gesetz über den Zugang zu öffentlichen Informationen dürfte korrupten Politikern das Leben schwerer machen.
Blickpunkt Lateinamerika, 21.11.2011
Brasilien: Staat bringt Licht ins Dunkel der Diktaturzeit
Mit neuen Gesetzen will Brasiliens Staatschefin Dilma Rousseff Licht in die Vergangenheit bringen und in der Gegenwart für mehr Transparenz sorgen. Dafür soll eine Wahrheitskommission die Menschenrechtsverletzungen untersuchen. Ein wichtiger Schritt zur Konsolidierung des demokratischen Prozesses, wie Befürworter meinen.
Der Standard, 24.11.2011
Wahrheitskommission soll Militärdiktatur aufarbeiten
Aufklärung über die Vergangenheit: Rousseff brachte die wahrheitskommission unter Dach und Fach
Porto Alegre - Dilma Rousseff hat es geschafft: 26 Jahre nach dem Ende des brasilianischen Militärregimes (1964-1985) ist die lange geforderte Wahrheitskommission unter Dach und Fach. "Es ist ein entscheidender Schritt zur Festigung der Demokratie in Brasilien", sagte Rousseff, die als Studentin in den Untergrund gegangen war und dies mit Folter und fast dreijähriger Haft bezahlen musste.
junge Welt, 10.12.2011
»Die soziale Abrechnung ist wichtiger als eine Strafe«
Gespräch mit Cecília Coimbra. Über den Charakter der brasilianischen Diktatur und den heutigen Umgang von Staat und Gesellschaft mit deren Verbrechen
Outras Mídias, 22.11.2011
Comissão da Verdade começa muito mal
Folha, 22.11.2011
Filha de desaparecido é impedida de falar na Comissão da Verdade
Impedida pelo governo de falar na cerimônia de instalação da Comissão da Verdade para não melindrar os militares, a psicóloga Vera Paiva, filha de Rubens Paiva, desaparecido desde 1971, diz que, em vez de proibir seu pronunciamento, os oficiais deveriam ter falado também, informa a coluna de Mônica Bergamo
Agência Brasil, 18.11.2011
Dilma sanciona lei que cria Comissão da Verdade e a que dá acesso a informações públicas
Brasília - A presidenta Dilma Rousseff sancionou hoje (18) a lei que cria a Comissão da Verdade para apurar violações aos direitos humanos ocorridas entre 1946 e 1988, período que inclui a ditadura militar. Dilma sancionou também a Lei de Acesso a Informações Públicas, que acaba com o sigilo eterno de documentos.
A Comissão da Verdade será formada por sete pessoas, escolhidas pela presidenta da República a partir de critérios como conduta ética e atuação em defesa dos direitos humanos. Ao todo, 14 servidores darão suporte administrativo aos trabalhos.
O grupo terá dois anos para ouvir depoimentos em todo o país, requisitar e analisar documentos que ajudem a esclarecer as violações de direitos. De acordo com o texto sancionado, a comissão tem o objetivo de esclarecer fatos e não terá caráter punitivo.
Agência Brasil, 26.10.2011
Senado aprova criação da Comissão da Verdade para apurar crimes do Estado entre 1946 e 1988
Brasília - O projeto de lei que cria a Comissão da Verdade foi aprovado hoje (26) no Senado, com apoio unânime dos senadores. Com a presença da ministra de Direitos Humanos, Maria do Rosário e de parentes de vítimas da ditadura militar, o parecer favorável ao projeto foi lido pelo relator, senador Aloysio Nunes Ferreira (PSDB-SP), ele mesmo exilado político no período da ditadura militar (1964-1985).
Sonntag, 20. November 2011
Neue Petition von Gota D’Água zum Stopp von Belo Monte
Im Anschluss an das 2. Globale Nachhaltigkeitsforum "Start With You" (SWU) in São Paulo haben sich viele Künstelerinnen und Künstler Brasiliens der Bewegung Gota D’Água angeschlossen und machen in Videoclips Aufklärung über nachhaltige Energiegewinnung und die verheerenden Auswirkungen des Staudammes Belo Monte. Innerhalb weniger Tage wurden 800.000 Unterstützungen gesammelt.
PlattformBeloMonte unterstützt die Online Petition an Präsidentin Dilma Roussef und bringt eine Übersetzung der Forderungen:
Ihre Exzellenz, Präsidentin Dilma Roussef
Sehr geehrter Herr Präsident der Abgeordnetenkammer Marco Maia
Die Bewegung Gota D’Água bittet Sie um Ihr Engagement und um Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Umweltkatastrophen von gigantischem Ausmaß:
Wir fordern, dass Sie auf die Argumente der Bevölkerung des Xingu, der Umweltschützer und Wissenschaftler, die sich mit der Materie wirklich beschäftigen und nach Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung Brasiliens suchen, hören.
Wir fordern ein Ende der Propagandareden über Fortschritt und echte Diskussionen über Formen nachhaltiger Energiegewinnung. Dadurch würde Brasilien auch jene für die Entwicklung des Landes nötige Energie erhalten, ohne ein Ökosystem dieser Größenordnung zu ruinieren.
Wir fordern die sofortige Einstellung der Bautätigkeiten für Belo Monte und breit angelegten Debatten, um die Brasilianer zur Reflexion über ein von ihnen befürwortetes Entwicklungsmodell zu bewegen, und um sie über mögliche Auswirkungen zu informieren.
PlattformBeloMonte unterstützt die Online Petition an Präsidentin Dilma Roussef und bringt eine Übersetzung der Forderungen:
Ihre Exzellenz, Präsidentin Dilma Roussef
Sehr geehrter Herr Präsident der Abgeordnetenkammer Marco Maia
Die Bewegung Gota D’Água bittet Sie um Ihr Engagement und um Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Umweltkatastrophen von gigantischem Ausmaß:
Wir fordern, dass Sie auf die Argumente der Bevölkerung des Xingu, der Umweltschützer und Wissenschaftler, die sich mit der Materie wirklich beschäftigen und nach Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung Brasiliens suchen, hören.
Wir fordern ein Ende der Propagandareden über Fortschritt und echte Diskussionen über Formen nachhaltiger Energiegewinnung. Dadurch würde Brasilien auch jene für die Entwicklung des Landes nötige Energie erhalten, ohne ein Ökosystem dieser Größenordnung zu ruinieren.
Wir fordern die sofortige Einstellung der Bautätigkeiten für Belo Monte und breit angelegten Debatten, um die Brasilianer zur Reflexion über ein von ihnen befürwortetes Entwicklungsmodell zu bewegen, und um sie über mögliche Auswirkungen zu informieren.
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