Montag, 29. Oktober 2018

Bolsonaro wird 38. Präsident Brasiliens



ORF.at, 29.10.2018
Bolsonaro will „Schicksal Brasiliens ändern“
Nach seinem Sieg bei der Präsidentenwahl in Brasilien hat der ultrarechte Ex-Militär Jair Bolsonaro einen radikalen Politikwechsel angekündigt. „Ich werde das Schicksal des Landes verändern“, sagte er am Sonntag. „Jetzt wird nicht weiter mit dem Sozialismus, dem Kommunismus, dem Populismus und dem Linksextremismus geflirtet.“

BR24, 29.10.2018
Brasilien: Rechtsextremer wird neuer Präsident
Der rechtsextreme Jair Bolsonaro wird neuer Präsident Brasiliens. In der Stichwahl setzte er sich gegen Fernando Haddad von der Arbeiterpartei durch.

VaticanNews, 29.10.2018
Brasilien: Sorge nach Bolsonaro-Sieg
Das kirchliche deutsche Hilfswerk Misereor und viele seiner Partner-Organisationen reagieren besorgt auf die Wahl des rechtsgerichteten Jair Bolsonaro zum brasilianischen Präsidenten.

Kathpress, 29.10.2018
Wahl in Brasilien (2) - Hilfsorganisationen "tief besorgt"
Brasilia-Berlin, 29.10.2018 (KAP) Das deutsche katholische Entwicklungs-Hilfswerk Misereor zeigte sich am Montag besorgt, dass Bolsonaro die Rechte "gerade der Armgemachten" und der Minderheiten wie der indigenen Bevölkerung drastisch einschränken könnte.

NZZ, 29.10.2018
Ein «Heilsbringer» für Brasiliens Malaise
Der ultrarechte Politiker Jair Messias Bolsonaro hat die Präsidentschaftswahl in Brasilien klar gewonnen. Falls er seine Rhetorik in die Tat umsetzt, steht dem Land eine schwierige Zeit bevor.

Süddeutsche Zeitung, 29.10.2018
Nun hilft nur Beten
Die fünftgrößte Nation der Welt hat jetzt einen Präsidenten, der Folterer verherrlicht, Frauen und Homosexuelle demütigt und dessen Agenda den Amazonas bedroht.

Tagesschau, 27.10.2018
Warum wir Bolsonaro als rechtsextrem bezeichnen
Der brasilianische Präsidentschaftskandidat Bolsonaro wird oft als Rechtsaußen, Rechtspopulist oder ultra-rechts beschrieben. Warum hat sich die ARD entschieden, ihn sogar rechtsextrem zu nennen?

america21.de, 27.10.2018
Rechtsextremer Bolsonaro – Zögling des Militärs in Brasilien
Seit 2014 bauen brasilianische Militärs den rechten Präsidentschaftskandidaten auf. Datensätze des jüngsten WhatsApp-Skandal stammen aus Quellen der Armee.

Kontrast.at, 29.10.2018
Brasilien: Der rechtsextreme Neoliberale Bolsonaro ist neuer Präsident – und für Folter, Gewalt gegen Homosexuelle und politische „Säuberungen“
Jair Bolsonaro ist am 28. Oktober 2018 zum brasilianischen Präsidenten gewählt worden. Bolsonaro befürwortet die Militärdiktatur und Folter, Gewalt gegen Homosexuelle, will das Land von Kritikern „säubern“ und verharmlost sexuelle Gewalt gegen Frauen. Er gilt als „Wunschkandidat der Märkte“ und wird von Europas rechten Parteien unterstützt.

Deutsche Welle, 31.10.2018
Gastkommentar: Gute Gründe für Jair Bolsonaro
Die Wirtschaftskrise, ein Korruptionsskandal sowie die hohe Kriminalitätsrate - das sind die Themen, welche die Brasilianer umtreiben. Und den Erfolg von Jair Bolsonaro möglich gemacht haben, meint Hildegard Stausberg.


G1 - O Globo, 28/10/2018
Jair Bolsonaro é eleito presidente e interrompe série de vitórias do PT
Candidato do PSL derrotou o petista Fernando Haddad no segundo turno, com 55% dos votos, e foi eleito o 38º presidente do Brasil. Capitão reformado do Exército e deputado federal desde 1991, Bolsonaro se elegeu com promessas de reformas liberais na economia e um discurso conservador, contrário à corrupção, ao PT e ao próprio sistema político.

G1 - O Globo, 28/10/2018
Saiba quem é quem no núcleo político de Jair Bolsonaro
Filhos, guru na área econômica, advogado, parlamentares e generais da reserva integram grupo mais próximo do presidente eleito, que toma posse em 1º de janeiro de 2019.

G1 - O Globo, 29/10/2018
Bolsonaro vai depender do Congresso para aprovar promessas de campanha
Mesmo que seu partido, o PSL, tenha atualmente a segunda maior bancada da Câmara, presidente eleito vai precisar negociar com todos os partidos.

BBC-News Brasil, 29/10/2018
Bolsonaro presidente: os obstáculos para concretizar 10 de suas propostas mais polêmicas
Após tomar posse no dia 1º de janeiro de 2019, Bolsonaro será o chefe do governo e o representante máximo do Estado brasileiro. Mas quão grande é o poder de um Presidente da República? Quais decisões podem ser tomadas por decreto, e quais dependem do Congresso? Há algo nas propostas de Bolsonaro, ditas durante a campanha, que seja impossível de ser posta em prática?
A reportagem da BBC News Brasil conversou com profissionais e pesquisadores de diversas áreas para entender como podem ser concretizadas algumas das propostas mais polêmicas de Bolsonaro. Na maioria dos casos, a aprovação dependerá da interlocução entre o Palácio do Planalto e o Congresso.

Mapa da apuração no Brasil
Por estados
Por capitais

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Vor der Stichwahl um das Präsidentenamt Brasiliens

Domradio, 23.10.2018
Evangelikale in Brasilien unterstützen Bolsonaro
Mit Knarre und Bibel - Vor der Stichwahl um das Präsidentenamt
Brasilien wird wohl einen Rechtspopulisten zum Präsidenten wählen. Die Evangelikalen feiern Jair Bolsonaro, während der frühere Katholik die Kirche zum Feindbild macht.


Süddeutsche Zeitung, 25.10.2018
Brasilien erhält die Quittung für jahrelanges Schweigen
Es rächt sich, dass Brasilien die Verbrechen seiner Militärdiktatur nie aufgearbeitet hat. Ein Mann, der Mörder verehrt, wird wohl Präsident. Aber der Schrecken ist längst Gegenwart.


Deutschlandfunk, 29.10.2018
Brasilien unter Bolsonaro
Wirtschaftlich droht ein böses Erwachen
Er habe keine Ahnung von Wirtschaft, sagt Brasiliens neuer Präsident Jair Bolsonaro. Die brasilianische Börse feiert die Wahl des ultrarechten Politikers trotzdem. Doch könnte der Jubel nur von kurzer Dauer sein. Klar ist schon jetzt: Mit ihm rückt das Land nach rechts.

Donnerstag, 18. Oktober 2018

600 Familien erhalten in Altamira neues Zuhause

Nach dreijährigen Verhandlungen bekommen ca. 600 Familien im Viertel Independente I in Altamira endlich ihr Recht auf Umsiedlung zugesprochen. Erst im Jänner waren 968 Familien von Ibama als vom Staudamm Belo Monte Betroffene eingestuft worden. Nun wird das Betreiberkonsortium Norte Energia noch rechtzeitig vor der nächsten Regenzeit 600 Familien umsiedeln. Die restlichen sollen bessere Straßen, Trinkwasser und Kanalisation erhalten.

Bom Dia Pará, em 18 out 2018
Cerca de 600 família de área de risco de Altamira serão remanejadas
Comunidade é atingida pelas obras das Usina de Belo Monte.

Montag, 8. Oktober 2018

Rechtspopulist Bolsonaro gewinnt erste Wahlrunde

Bolsonaro und Haddad kommen in die Stichwahl am 28. Oktober
ORF, 8.10.2018
Bolsonaro gewinnt erste Wahlrunde in Brasilien
In Brasilien zieht der rechtsgerichtete Jair Bolsonaro mit einem klaren Vorsprung in die Stichwahl um das Präsidentenamt. Auf Bolsonaro entfielen gestern im ersten Wahlgang 46,7 Prozent der Stimmen, teilte der Wahlausschuss des Landes mit. Sein linker Kontrahent Fernando Haddad erreichte 28,4 Prozent. Die Stichwahl ist für den 28. Oktober angesetzt.


FAZ, 8.10.2018
Rechtspopulist Bolsonaro ist der große Gewinner
Die erste Runde hat Jair Bolsonaro mit so großem Abstand gewonnen, dass beinahe keine Stichwahl mehr nötig geworden wäre. Fast 50 Prozent der Brasilianer stimmten für den extrem rechten Kandidaten. Sein Kontrahent steht auf der anderen Seite des politischen Spektrums.


tagesschau.de, 8.10.2018
Rechtspopulist gewinnt erste Runde
Rechtspopulist Jair Bolsonaro liegt bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien nur knapp unter der absoluten Mehrheit. Der Kandidat der Arbeiterpartei landete abgeschlagen auf dem zweiten Platz.


Le Monde diplomatique, 11.10.2018
Brasilien, der große Verrat
In der ersten Runde der Präsidentschaftswahl hat der rechtsextreme Kandidat Jair Bolsonaro erwartungsgemäß gewonnen. Die absolute Mehrheit, die einen zweiten Wahlgang überflüssig gemacht hätte, verfehlte er nur knapp. Zur Stichwahl am 28. Oktober tritt Fernando Haddad, Ersatzmann der Arbeiterpartei PT für Lula da Silva, gegen Bolsonaro an.

Wahlergebnis nach Bundesstaaten
O Globo, 08/10/2018
Eleições 2018

Freitag, 5. Oktober 2018

Gericht stoppt Rodung im Hambacher Forst


ORF.at, 5.10.2018
Gericht stoppt Rodung im Hambacher Forst
Knalleffekt im deutschen Streit über den Hambacher Forst, der nach Willen des Energiekonzerns RWE für den Braunkohletagebau gerodet werden soll. Das Oberverwaltungsgericht Münster verfügte am Freitag einen vorläufigen Rodungsstopp. Die Richter entsprachen damit in einem Eilverfahren dem Antrag des Umweltverbandes BUND.


tagesschau, 05.10.2018
Gericht entscheidet: Rodung im Hambacher Forst gestoppt
Die Bäume im Hambacher Forst bleiben stehen – vorerst. Seit Jahren gibt es Streit, ob RWE den Wald roden und dort nach Braunkohle baggern darf. Zuletzt sah alles danach aus, das Gebiet war geräumt worden, die Vorbereitungen waren bereits in Gang. Nun stoppte ein Gericht vorerst die Rodung.
Zuerst müsse über eine Klage des Umweltverbandes BUND entschieden werden. Erst danach ist also klar, ob die Bäume fallen und nach Braunkohle gebaggert wird.


Deutsche Welle, 29.11.2017
Kampf um den Hambacher Forst
Ein Wald soll dem Braunkohletagebau weichen. Aktivisten kämpfen dagegen, sie bauen Baumhäuser, blockieren Straßen, errichten Barrikaden. Und wirklich: Am Ende feiern sie einen Erfolg. Drei Tage im Hambacher Forst.