Samstag, 27. Februar 2021

Corona-Scheinimpfungen in Brasilien

 


Deutschlandfunk, 27.2.2021
Skandal um mögliche Schein-Impfungen
In Brasilien sind offenbar ältere Menschen bei angeblichen Corona-Impfungen betrogen worden.
Das Magazin Der Spiegel berichtet von Schein-Impfungen. Die seien durch Smartphone-Videos aus mehreren Städten aufgeflogen. Darauf sei zu sehen, wie medizinisches Personal zwar Spritzen anwendet, allerdings die Kolben nicht nach unten drückt. In anderen Fällen fehlte in der Spritze die Flüssigkeit. Das Personal in den Videos steht im Verdacht, die Dosen entweder verkauft oder für die eigene Familie zur Seite gelegt zu haben. In Rio de Janeiro ermittelt die Zivilpolizei wegen Veruntreuung. 


Spiegel-Online, 27.2.2021
Corona-Affäre in Brasilien
Die Impfungen, die gar keine waren
Sie hatten die Spritze schon im Arm, aber Videos beweisen: Es wurde nichts injiziert. Ein Impfskandal erschüttert Brasilien. Die Opfer – vor allem Alte.


Kurier, 27.2.2021
Skandal um Scheinimpfungen in Brasilien
Älteren Menschen wurde in Impfstraßen der Inhalt der Spritzen gar nicht verabreicht. Personal hat Serum womöglich unterschlagen.


O Globo, 18.2.2021
Técnica de enfermagem é afastada pela Prefeitura do Rio após denúncia de falsa vacinação em Copacabana
Caso investigado teria ocorrido no dia 27 de janeiro. Filha da idosa disse que, no momento da aplicação, a seringa estava vazia ou com uma quantidade mínima da vacina. O imunizante foi reaplicado, segundo a Secretaria Municipal de Saúde.


CNN-Brasil, 19.2.2021
Correspondente Médico: 'vacina de vento' pode causar embolia gasosa
Na edição desta sexta-feira (19) do quadro, o neurocirurgião Fernando Gomes falou sobre a falsa aplicação de vacina contra a Covid-19


O Globo, 16.2.2021
'Vacina de vento': saiba como ter certeza de que foi imunizado
Estado do Rio já registrou pelo menos três casos com suspeitas de irregularidades na aplicação das doses

Donnerstag, 25. Februar 2021

Die letzten Urwälder Europas in Gefahr

 


Waldgold
Europas Urwald in Gefahr
Wer sich in Rumänien gegen die Abholzung von Bäumen in Naturschutzgebieten wehrt, stört ein Millionengeschäft. Und er lebt gefährlich. 
Zwei Förster wurden getötet, als sie Holzfäller-Kolonnen in flagranti erwischt haben. Auch die Waldschützer der Organisation "Agent Green" sind schon verprügelt worden.
ZDF, 23.2.2021   (Video verfügbar bis 23.2.2026)

Mittwoch, 24. Februar 2021

REPAM organisiert Online-Konferenz “O Grito da Selva – Vozes da Amazônia”

 Kathpress, 24.2.2021

Indigene Völker diskutieren Vorschläge zum Stopp von Corona

Kirchliches Amazonas-Netzwerk Repam ruft zu Teilnahme an Online-Konferenz auf - Bisher mehr als 50.000 Corona-Tote in Ländern des Amazonas-Beckens

Das kirchliche Amazonas-Netzwerk Repam hat angesichts einer aktuellen Bedrohung der indigenen Völker in der Region durch eine neue Corona-Welle zur Solidarität und Unterstützung für die Ureinwohner aufgerufen. Repam-Vorsitzender Kardinal Pedro Barreto lud in einer auf der Internetseite des lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM veröffentlichten Video-Botschaft zur Teilnahme an einer von den indigenen Völkern organisierten Online-Konferenz auf. Die Veranstaltung "Schrei aus der Wildnis - Stimmen des Amazonas" am Freitag und Samstag thematisiert Vorschläge, mit denen eine weitere Ausbreitung der Pandemie gebremst werden könne, so Barreto.

Laut Repam wurden in den Ländern des Amazonas-Beckens bis Mitte Februar über zwei Millionen Infektionen und mehr als 50.000 Tote im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung gezählt. Zuletzt wurde die brasilianische Amazonas-Metropole Manaus durch eine Infektionswelle mit einer neuen Mutation erschüttert. Die katholische Kirche hilft in der Region mit Sauerstoff-Spenden.


VaticanNews, 24.2.2021
CELAM lädt zu Online-Konferenz über Corona-Folgen für Indigene
Das kirchliche Amazonas-Netzwerk Repam hat angesichts einer aktuellen Bedrohung der indigenen Völker in der Region durch eine neue Corona-Welle zur Solidarität und Unterstützung für die Ureinwohner aufgerufen.



REPAM, 23.2.2021
Presidente da REPAM faz convite para a participação no “Grito da Selva – vozes da Amazônia”

O presidente da Rede Eclesial Pan-Amazônica/REPAM, Card. Pedro Barreto SJ, faz um convite para a participação no evento “O Grito da Selva – Vozes da Amazônia”, que será realizado nos próximos dias 26 e 27 de fevereiro. Parte das ações da Assembleia Mundial pela Amazônia, a atividade conta com a participação da Coordenação das Organizações Indígenas da Bacia Amazônica/COICA, da REPAM e do Fórum Social Pan-Amazônico/FOSPA, além de ativistas, cientistas e aliados de países do Sul e do Norte.


VaticanNews, 19.2.2021
A mensagem de solidariedade da REPAM aos povos amazônicos 
A Rede Eclesial Pan-Amazônica divulgou uma mensagem onde, entre outros, apresenta o mapa com o número de contágios e óbitos na região pan-amazônica.

Covid-19 mit verheerenden Auswirkungen für die Völker Amazoniens

 


Vaterland.li, 24.2.2021

Covid-19 mit verheerenden Auswirkungen für die Völker Amazoniens

Seit Monaten erlebt Bischof em. Erwin Kräutler in Brasilien eine der grössten Katastrophen hautnah mit. Das Corona Virus wütet nicht nur in den Städten und Dörfern Amazoniens. Es hat auch die Indigenen Völker erreicht. Die jetzige Regierung Brasiliens kümmert sich kaum um diese Menschen. Für Präsident Bolsonaro ist Amazonien vor allem ein wirtschaftliches Nutzgebiet. So schwächt er u. a. seit seinem Antritt die Umweltbehörde, welche der Zerstörung des Regenwaldes Einhalt gebieten sollte.
Das ermöglicht Goldgräbern, Holzfällern und Bergwerksgesellschaften immer weiter illegal in indigene Gebiete einzudringen. Sie zerstören die Lebensgrundlagen Tausender hilfloser Menschen und infizieren sie jetzt auch noch mit dem gefährlichen Virus.

Scharfe Kritik der Regierung durch brasilianische Bischöfe
Bischof Erwin Kräutler übte zusammen mit anderen brasilianischen Bischöfen bereits im vergangenen Jahr öffentlich scharfe Kritik am brasilianischen Präsidenten, weil er in der aktuellen Corona-Krise durch sein fahrlässiges, menschverachtendes Verhalten Zehntausende von Toten in Kauf nehme.

Ordensfrau und Aktivisten Dianna Ortiz 62-jährig gestorben



Kathpress, 21.02.2021
USA: Menschenrechtlerin und Ordensfrau Dianna Ortiz gestorben
Dianna Ortiz, US-amerikanische Ordensfrau und Menschenrechtlerin, ist tot. Wie der Ursulinenorden mitteilte, starb Ortiz am Freitag im Alter von 62 Jahren in Washington an den Folgen einer Krebserkrankung.

Ortiz ging Ende der 1980er-Jahre nach Guatemala, um sich für die Belange der indigenen Bevölkerung zu engagieren. Dabei geriet sie zwischen die Fronten des seit 1960 herrschenden Bürgerkriegs in dem mittelamerikanischen Land. Dieser Krieg wurde erst 1996 formell beendet.

1989 wurde Ortiz durch Regierungstruppen entführt, gefoltert und vergewaltigt. Ihr Schicksal erregte weltweit Aufsehen, weil sie offen über ihre Erlebnisse berichtete und ihr Behörden sowohl in Guatemala als auch in den USA zunächst Falschaussagen unterstellten. 2002 veröffentlichte sie ein Buch über ihre "Reise von der Folter zur Wahrheit".

In den Jahren nach ihrer Befreiung setzte sich die Ordensfrau weiter für die Menschenrechtsarbeit in Guatemala und die Belange von Folteropfern ein. Von 2010 bis 2012 war sie stellvertretende Direktorin der US-amerikanischen Sektion von Pax Christi. Von 2012 bis 2018 war sie für den Center of Concern, einen von den Jesuiten und der US-Bischofskonferenz gegründeten Thinktank in Washington tätig. Im vergangenen Jahr kehrte sie als stellvertretende Direktorin zu Pax Christi USA zurück.


Dianna Mae Ortiz OSU (* 2. September 1958 in Colorado Springs, Colorado; † 19. Februar 2021 in Washington, D.C.) war eine US-amerikanische Ordensschwester der katholischen Ursulinen (Ordo Sanctae Ursulae). Sie engagierte sich ab 1987 für die indigene Bevölkerung in Guatemala und wurde 1989 Folteropfer der Regierung Guatemalas. In den Jahren danach kämpfte sie für die Anerkennung ihrer Leiden und gründete später selbst eine Organisation für Opfer von Folter und gegen Folter.


The New York Times, Feb 20, 2021
Dianna Ortiz, American Nun Tortured in Guatemala, Dies at 62
She became a champion of survivors of torture and helped compel the release of documents showing U.S. complicity in decades of human rights abuses in Guatemala.


The Washington Post, Feb. 19, 2021
Dianna Ortiz, nun who told of brutal abduction by Guatemalan military, dies at 62
Dianna Ortiz, a slight Catholic nun from New Mexico, arrived in Guatemala in 1987 against a backdrop of devastating violence: a decades-long civil war, pitting Marxist guerrillas against the U.S.-backed military, that would ultimately claim 200,000 lives.

Montag, 22. Februar 2021

Bolsonaro bringt Petrobras-Aktie zum Absturz

 


Süddeutsche Zeitung, 22.2.2021
Bolsonaro schickt Börse auf Talfahrt
Investoren ziehen sich nach Entlassung des Petrobras-Chefs durch den Staatspräsidenten zurück.


finanzen.net, 22.2.2021
Petrobras-Aktie im Sturzflug:
Bolsonaro nominiert Ex-General als Chef von Ölriesen - weitere Analystenabstufungen
Nach der Nominierung eines ehemaligen Generals als neuen Chef des Ölkonzerns Petrobras durch den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro sind die Petrobras-Aktien am Montag abgestürzt.
Der Petrobras-Kurs brach am Heimatmarkt um mehr als 18 Prozent ein und belastete den brasilianischen Bovespa-Index schwer. Das Leitbarometer rutschte um fast vier Prozent auf 113.731 Punkte ab und setzte damit seine jüngste Verlustserie fort.

Bolsonaro nominiert Ex-General als Chef von Ölriesen Petrobras
Nach Kritik an der Preispolitik des Ölkonzerns Petrobras will Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro die Spitze des halbstaatlichen Unternehmens neu besetzen. Er nominierte den ehemaligen General Joaquim Silva e Luna als neuen Chef. Dies geht aus einer Mitteilung des Energieministeriums in Brasília hervor, die Bolsonaro auf Twitter am Freitagabend (Ortszeit) teilte. Silva e Luna soll den Ökonomen Roberto Castello Branco ersetzen, der seit Beginn der Bolsonaro-Regierung Anfang 2019 Chef von Petrobras war. Der Petrobras-Vorstand muss dem Wechsel noch zustimmen.

Samstag, 20. Februar 2021

Bischof Erwin Kräutler auf dem Weg der Besserung

Dom Erwin am Freitag

Dom Erwin am Samstag

Dom Erwin Kräutler ist nach seinem Sturz am 28.1. wieder auf dem Weg der Besserung. Auf die Schiene ist er nicht mehr angewiesen. Aufgrund der starken Verbreitung von Covid-19 in der Region muss er die Zeit im Bischofshof in Altamira verbringen.

Dom Erwin dankt für Ihre Gebete und Solidaritätsbekundungen.


Facebook da Diocese de Xingu-Altamira, 25/02/2021

Caríssimos irmãos e irmãs,
Hoje, 25/02, fazem 29 dias do acidente doméstico de Dom Erwin. Graças a Deus ele está bem melhor, se recuperando da fratura no braço direito. Iniciou sessões de terapias. Acreditamos que logo estará de volta às suas atividades.
Agradecemos as orações de todos. Continuemos a rezar por sua plena recuperação.
Dom João Muniz, OFM.

Liebe Brüder und Schwestern!
Heute, am 25.02., sind es 29 Tage seit dem häuslichen Unfall von Dom Erwin. Gott sei Dank geht es ihm immer besser, er erholt sich von der Fraktur an seinem rechten Arm. Er hat mit Therapiesitzungen begonnen. Wir glauben, dass er bald wieder seiner Tätigkeit nachgehen kann.
Wir danken Ihnen allen für Ihre Gebete. Lassen Sie uns weiterhin für seine vollständige Genesung beten.
Dom João Muniz, OFM.

Freitag, 19. Februar 2021

Ein Jahr „Querida Amazonia“


Mit einiger Verspätung erscheint der Rückblick auf ein Jahr "Querida Amazônia".  Das postsynodale Schreiben war für sehr viele eine Enttäuschung. Die von Kardinal Hummes angekündigten "neuen" Wege im Hinblick auf priesterliche Dienste für die Gemeinschaft wurden nicht gewagt. Als Synoden-Relator ist er nicht zur Veröffentlichung des Schreibens nach Rom gekommen. Sein Kommentar war: "Der gesamte Text ist ein Lied des Papstes..."

Dieses Lied hat die Hitparaden wahrlich nicht erklommen.


VaticanNews, 19.02.2021
Ein Jahr „Querida Amazonia“: Was hat sich getan?
Am 12. Februar 2020 wurde das postsynodale Schreiben von Papst Franziskus zur Amazonien-Synode veröffentlicht. Pater Michael Heinz vom Lateinamerika-Hilfswerk der deutschen Kirche Adveniat und Pirmin Spiegel vom Bischöflichen Hilfswerk Misereor haben an der Kirchenversammlung teilgenommen, die vom 6. bis zum 27. Oktober 2019 im Vatikan stattfand. Wir haben mit ihnen gesprochen.

Montag, 15. Februar 2021

Dom Erwin Kräutler im Krankenstand

Laut Mitteilung der Diözese Xingu-Altamira ist Dom Erwin Kräutler vor 18 Tagen hingefallen. Der Arzt stellte eine Verletzung am rechten Arm fest.

Er wird ärztlich und fürsorglich betreut und im Moment geht es ihm den Umständen entsprechend. Dom Erwin ersucht, von persönlichen Kontaktaufnahmen abzusehen, da er nicht in der Lage ist, sie zu beantworten.

Beten wir für seine Genesung!

Unter "Kommentare" können Sie Genesungswünsche hinterlassen.

Donnerstag, 11. Februar 2021

16. Todestag von Schwester Dorothy Stang

#16anosSemDorothy

#IrmãDorothy

#ComitêDorothyVive


Die christlichen Gemeinden von Anapu und die Schwestern von Notre Dame de Namur
    an die Mitarbeiter der PDS
    an die Gefährten im Kampf für die Menschenrechte
    an Dorothy's Freunde

        Wieder einmal nähern wir uns dem 12. Februar, jenem Tag, der uns immer an das Martyrium unserer Schwester Dorothy erinnern wird. In diesem Jahr werden wir wegen der Pandemie keine Veranstaltungen und Demonstrationen mit vielen Menschen durchführen können, es ist eine Zeit, sich um sich selbst und um den anderen zu kümmern, denn das Leben eines jeden ist sehr wichtig.

Jeder, der mit "Dorothy" gelebt hat, trägt Erinnerungen, Heimweh und Geschichten mit sich, die er über ihre Träume, ihre Reden, ihre Taten und vor allem ihre Verteidigung des Waldes als Quelle des Lebens und des Überflusses auf den Tischen der Arbeiterfamilien, die säen, pflanzen, pflegen und ernten, ohne zu zerstören, erzählen kann. Der Wald als Mutter, wie die Erde die Mutter ist.

Den Wald zu verteidigen war nicht einfach, aber das war es nie, deshalb ist es wichtig, Widerstand zu leisten, sich zu organisieren und seine Träume und Hoffnungen auf das "Gute Leben" zu nähren, es gibt viele von uns, die kämpfen und an das glauben, was Dorothy glaubte:  

          "Ich werde nicht fliehen und den Kampf dieser Bauern, die ungeschützt mitten im Wald leben, nicht aufgeben. Sie haben das heilige Recht auf ein besseres Leben auf einem Land, auf dem sie in Würde und ohne Zerstörung leben und produzieren können".

Für das heilige Recht auf ein würdiges Leben organisieren sich Arbeiter vom Land und aus der Stadt, kämpfen und bewegen sich vorwärts, tragen ihre Geschichten und all jene, die während des Marsches gefallen sind, die aber nie aufgehört haben, in der Erinnerung ihres Volkes, unseres Volkes, präsent zu sein.

        Die Kämpfe um Landrechte, Arbeit, nachhaltige Umwelt sind Kämpfe von sehr vielen, wir sind nicht allein! Der Schrei nach Gerechtigkeit hallt aus allen Ecken, denn wer sich für das LEBEN einsetzt, schreit auf, prangert an und schweigt nicht vor der Verletzung von Menschenrechten.

Nach 16 Jahren, die Dorothy aus unserer Gemeinschaft gerissen wurde, ist sie weiterhin im Kampf für die Rechte und zur Verteidigung des Waldes präsent, sie haben den Körper zerstört, aber sie haben die Ideen nicht getötet. Dorothy, der Wald und der Kampf der PDS-Arbeiter wurde zu einer größeren Sache und ging über Anapu, über Pará und über Brasilien hinaus. Wie ein Baum, der fällt, wuchsen aus seinem Stamm wiederum andere Wälder, und es kamen noch mehr Vögel um zu leben. Der Lärm schallte weit weg, aber wir glauben, dass sich der Gesang der Vögel durchsetzen wird, während sich die Ambitionen einiger weniger mit Kettensägen gegen uns richten.

  Wie Dorothy glauben auch wir an die Arbeiterorganisationen, an die produktive Kraft so vieler Hände, die pflanzen und die Tische mit Essen füllen, um den Hunger zu stillen, denn wo Menschen pflanzen, ernten und teilen, gibt es keinen Hunger nach Nahrung.

Wir glauben vor allem, dass die Hoffnung wie ein Setzling ist, der von vielen Händen genährt wird und nicht sterben kann. Diese kleine Hoffnung in Zeiten von Feuer und Rauch bietet frische Luft, Schatten und Ermutigung. Aber sie ist kein verdunkelnder Schatten: Sie leuchtet, weil sie konkrete Hoffnung ist. Wir kennen den Grund für unsere Hoffnung. Und wir nähren es mit Lächeln, mit Tränen, mit Blut, wenn nötig. Und jedes neue Leben ist ein Zweig, jedes geschwisterliche Band ist eine Rebe, die sich am Stamm festhält, die ihn schützt und die nicht zulässt, dass er einfach abgeschnitten wird. 

        Ja, wir können mit Thiago de Melo sagen:"Ich weiß nicht, wie groß meine Seele ist. Ich weiß nur, dass ich das Ende des Flusses überqueren werde, ich kann das Ufer erkennen, das mich ruft. Hartnäckig, zuversichtlich, folge ich dem fernen Gesang des halluzinierenden Sterns. Die Bestimmung eines Sterns ist es, zu leuchten und, selbst wenn er erloschen ist, über den Menschen zu strahlen".

Unser Stern ist übrigens nicht erloschen, er leuchtet weiter wie eine Lampe mitten unter uns. Lasst uns im Kampf für die Grundrechte voranschreiten, ermutigt durch die Hoffnung auf ein Land ohne Übel, und uns daran erinnern: "Der Tod des Waldes ist das Ende unseres Lebens."

        Belém, 11. Februar 2021                                          Dorothy Vive!

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Quelle: Coleta de assinaturas em solidariedade ao povo de Anapú em memoria a Dorothy


12/02/2021, às 19 horas

IRMÃ DOROTHY STANG



O Globo, 12/02/2021
Evento online faz homenagem à missionária Dorothy Stang
Irmã Dorothy foi assassinada com seis tiros em 12 de fevereiro de 2005. Entidades fazem carta ao povo de Anapu e fazem denúncias contra a violência no campo e queimadas na Amazônia.