Montag, 20. November 2017

Vortrag von Bischof Kräutler in Kleve: Zukunft der Kirche

Vortrag: Zukunft der Kirche

Montag, 27.11.2017, von 19:30 bis 21:30 Uhr
im Priesterhaus Kevelaer
Wasserstraße 1
47533 Kleve

Ausgehend von seiner langjährigen pastoralen Arbeit im brasilianischen Amazonasgebiet nimmt Bischof Kräutler zur Zukunft der Kirche Stellung.



Seit über 50 Jahren weiß er sich der "Optionen für die Armen" verpflichtet und kämpft gegen die Ausbeutung von Mensch und Natur. Sein Anliegen ist es, politische, soziale und wirtschaftliche Missstände aufzudecken und die Ausbeuter anzuklagen - Morddrohungen und ein Leben unter Polizeischutz sind die Folge. Für seinen Kampf gegen die Armut und sein umweltpolitisches Engagement wurde Bischof Kräutler 2010 mit dem sog. alternativen Nobelpreis (Right Livelihood Award) ausgezeichnet.
Der Eintritt ist frei; wir bitten am Ende des Abends um eine Spende für die Arbeit von Bischof Kräutler.


Bericht von der Veranstaltung:

PR-Online, 29.11.2017
"Jemand trägt die Schuld an Armut"
Kevelaer. Der Träger des alternativen Nobel-preises, Bischof Erwin Kräutler, sprach zur Zukunft der Kirche. Die Botschaft: "Habt den Mut, die Kirche zu verändern."

Mittwoch, 15. November 2017

Öffentliche Anhörung über Gewalt in Altamira

Bischof Erwin Kräutler unterstützt das Forum und nahm an der Anhörung teil.

Altamira ist seit dem Bau des Kraftwerks Belo Monte Schauplatz schrecklicher Gewalt und Aggression. Junge Menschen verlieren ihr Leben. Tötungsdelikte und bewaffnete Raubüberfälle sind an der Tagesordnung. Trauer um ermordete Verwandte gehören zum Alltag. Ein Gefühl der Unsicherheit, Hilflosigkeit und Angst beherrschen die Bevölkerung.

Das Forum zur Verteidigung von Altamira, das aus verschiedenen NGOs und Menschen, die vom Staudamm Belo Monte betroffen sind, besteht, hielt deshalb am 14.11. die erste öffentliche Anhörung "zur Verteidigung des Lebens, gegen Gewalt und für eine Politik zugunsten unserer Kinder, Jugendlichen und Frauen". Die politischen Amtsträger wurden aufgefordert, auf die Vorschläge der Betroffenen zu den Bereichen Kultur, Sozialhilfe, Bildung und öffentliche Sicherheit einzugehen. Die anwesenden Behörden unterzeichneten die Kompromissvereinbarung, um den Dialog mit dem Forum fortzusetzen und die genannten Probleme zu lösen.





Xingu 230 (dia 14. Novembre, 16:01)

Vídeo do Xingu 230 Edição da tarde (minutos 9':00'') 
Vídeo no Xingu 230 Edição da manhã (minutos 13':30'' Entrevista com Antônia Melo)

Erste Freileitung von Belo Monte vor Inbetriebnahme

Der erste Teil der 2.087 km langen Stromtrasse von Belo Monte in den Südosten des Landes ist fertig und die Testphase läuft bereits. Die Inbetriebnahme war ursprünglich für den 12. Februar 2018 geplant, sie kann aber um 2 Monate auf den 12. Dezember vorverlegt werden.

Dadurch soll der momentane Engpass in der Stromproduktion bei Wasserkraftwerken überwunden werden. Das gegenwärtige Wasser-Szenario in Brasilien ist schlimm. Der Sobradinho-Staudamm am Rio São Francisco, der eine Reihe von Wasserkraftwerken stromabwärts speisen sollte, ist nur zu 2% mit Wasser gefüllt. Bis Ende November soll die Speicherkapazität auf Null sinken. Der Stausee von Serra da Mesa am Tocantins-Fluss, der im Hinblick auf die Wassermenge der größte Brasiliens ist, hat nur 6% seiner vollen Kapazität. Mit Beginn der Regenzeit im Dezember sollten die sieben 611-Megawatt-Turbinen von Belo Monte sowie die sechs Turbinen von Pimentel mit je 38,8 MW Leistung ein Maximum an Strom liefern können.

Die Überlandleitung kostete R$ 5 Milliarden und wurde von BMTE (Belo Monte Transmissora de Energia) errichtet. Sie beginnt in der Gemeinde Anapu-Pará, nur 17 Kilometer vom Kraftwerk Belo Monte entfernt, und führt über 65 Gemeinden in vier Staaten - Pará, Tocantins, Goiás und Minas Gerais - bis zur Gemeinde Estreito an der Grenze der Bundesstaaten Minas und São Paulo. Es wird das erste "Höchstspannungsnetz" (800 kV) Brasiliens .

"Der Bau ist zu 100 % abgeschlossen und die Energietests haben bereits begonnen. Ab Dezember wird der Strom von Belo Monte den Südosten Brasiliens erreichen", sagte Newton Zerbini, Umweltdirektor bei BMTE, einem Konzessionär, der sich aus Chinas State Grid (51 %) in Partnerschaft mit Furnas und Eletronorte (je 24,5%) zusammensetzt. BMTE hofft, dass Ibama die Lizenz für den Betrieb des Netzes bis zur ersten Dezemberwoche erteilt. Die Autorisierung ist erforderlich, damit das Stromnetz aktiviert werden kann.


Diário do Nordeste, 14.11.2017
Energia de Belo Monte vai chegar em dezembro
A usina deve entrar em operação no dia 12 de dezembro e deve ajudar a reduzir a pressão sobre grandes reservatórios do País

CanalEnergia, 18.10.2017
BMTE é autorizada a antecipar operação comercial do 1º bipolo de Belo Monte
Projeto vai reduzir o impacto da suspensão dos contratos da Abengoa no escoamento da energia da usina

Terra, 16.10.2017
State Grid e Eletrobras preveem entregar 1º linhão de Belo Monte em dezembro
No início de setembro, ainda havia temores de um atraso da linha devido a protestos que paralisavam os trabalhos, mas os problemas diminuíram após uma aprovação do governo federal para que a Força Nacional de Segurança apoiasse a construção.
Os avanços na obra e a perspectiva de antecipação vêm após um começo difícil no empreendimento --após dificuldades da construtora chinesa SEPCO1 em alguns trechos da linha, a BMTE foi obrigada a contratar sete empreiteiras adicionais para acelerar as atividades.
Originalmente, a energia de Belo Monte seria escoada primeiro por uma grande linha sob responsabilidade da Abengoa, mas a empresa abandonou o empreendimento em meio a uma crise financeira no final de 2015.
Com isso, a usina passou a depender apenas do linhão da BMTE e de um segundo empreendimento, de traçado semelhante --que ficou a cargo da State Grid, mas deve ser entregue apenas ao final de 2019.

Blog-Archiv:
4.2.2014
Eletrobras und chinesische State Grid erhalten Zuschlag für Belo Monte-Überlandleitung

Dienstag, 14. November 2017

Gedanken zur Weihnachtsbotschaft aus Sicht der Armen von Bischof Erwin Kräutler


Als Gott einer von uns wurde
Gedanken zur Weihnachtsbotschaft

von Erwin Kräutler
Hardcover: 56 Seiten; m. Illustr.; 185 mm x 117 mm
2017 Tyrolia
ISBN 978-3-7022-3630-4
KNV-Titelnr.: 64148065




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Einer von uns
Gedanken zur Weihnachtsbotschaft aus Sicht der Armen und Benachteiligten.
Weihnachten in Brasilien? Eine schweißtreibende Sache. Doch die äußeren Unterschiede in Temperatur und Jahreszeit kommen Erwin Kräutler belanglos vor angesichts der großen sozialen Unterschiede, die in Brasilien zu Weihnachten ganz besonders krass sichtbar werden. Während die einen ein Hochfest des Konsums feiern, gibt es bei den anderen kaum Geschenke, weil dafür kein Geld da ist. Dafür steht die Geburt Jesu im Stall von Bethlehem und deren kirchliche Feier im Mittelpunkt des Festes.
Aus der Perspektive der Armen und weniger Begüterten formuliert Kräutler seine "Gedanken zur Weihnachtsbotschaft". Entscheidend ist aus dieser Sicht, dass Gott durch die Geburt "Gott-mit-uns" geworden ist, dass er sich damit den Geringen, den Verachteten und Armen zugewandt hat. Aus dieser Zuwendung schöpfen sie Zuversicht und Lebensmut. Die kurzen meditativen Texte gehen jeweils von einem Vers aus den Schrifttexten der Weihnachtszeit aus und beziehen dessen Aussage auf den Alltag.

So z.B. zu "Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt." (Joh 1,9):
"Leuchte, du wahres Licht,
wenn wir nach dem Sinn des Lebens suchen,
wenn Sorgen uns plagen,
wenn wir Leid erfahren. [...]
Glühe, du himmlisches Licht,
wenn wir für Recht und Gerechtigkeit eintreten,
wenn uns Schwestern und Brüder um Hilfe bitten,
wenn wir die Schöpfung und die Würde der Menschen verteidigen."

Offen sprechen seine Texte soziale Probleme an, Jugendliche ohne Arbeit, die drogensüchtig werden, die Vertreibung indigener Völker, die Not kleiner Landwirte usw. Gleichzeitig sind sie voller Hoffnung und zeugen von großem Gottvertrauen, das aus dem Glauben an den "Gott-mit-uns" erwächst - und das zum Handeln anregt.

"Weihnachten ist,
wenn wir Gottes Gegenwart erfahren
und an seine Liebe glauben.
Die Gewissheit, dass er bei uns ist,
verleiht uns die Kraft,
trotz aller Rückschläge
nicht mutlos zu werden,
für Gerechtigkeit einzutreten,
unsere Mit-Welt zu schützen
und das Leben und die Würde
aller Menschen zu verteidigen."

Zwei längere Texte erzählen - leicht anekdotisch gefärbt -, wie Kräutler, der aus Vorarlberg stammt und bis 2016 Bischof von Xingu in Amazonien war, Weihnachten in Brasilien erlebt hat, in einem baufälligen Pfarrhaus und bei einem liebevoll inszenierten Krippenspiel mit einem besonderen Jesus-Kind. Seine "Gedanken zur Weihnachtsbotschaft" setzen mit ihrer Option für die Armen einen ganz eigenen, ebenso berührenden wie nachdenklich stimmenden Akzent in der Advents- und Weihnachtszeit. Der Tyrolia-Verlag veredelte diese ungewöhnliche Perspektive auf Weihnachten durch zweifarbigen Druck und einen Einband in Leinen. Eine wohltuend andere, völlig unsentimentale Sicht auf Weihnachten.



TYROLIA - Verlagsinformation:
Weihnachten - Fest der Hoffnung für alle
Starke Texte von Amazonas-Bischof Erwin Kräutler

Ausgehend von persönlichem Erleben in seiner Diözese am Xingu in Amazonien und inspiriert von den biblischen Texten stößt Bischof Erwin Kräutler in diesem Buch zum Kern von Weihnachten vor: der Botschaft, dass Gott den Menschen nahe ist. Abgewiesen in den Herbergen, arm geboren in einem Stall, geflüchtet in ein fremdes Land, um den Todesschwadronen eines Tyrannen zu entgehen, sind Josef, Maria und Jesus den Menschen ähnlich, die heute abgedrängt, heimatlos und ausgeschlossen sind. Für sie will Jesus der angekündigte Immanuel sein, der Gott-mit-uns, der Frieden und Gerechtigkeit bringt.

"Lasst uns nach Betlehem gehen
und Kranke und Einsame trösten,
für Ausgegrenzte und Verfolgte eintreten
und Fremden eine Heimat bereiten."
Bischof Erwin Kräutler

Montag, 13. November 2017

Dramatischer Appell für Umweltschutz

ORF, 13.11.2017
„Warnung an die Menschheit“
Wissenschaftler aus mehr als 180 Ländern mahnen in einem gemeinsamen Appell mehr und konsequentere Maßnahmen für den Umweltschutz auf der Erde ein. Diese „Warnung an die Menschheit“ wurde von mehr als 15.000 Forschern unterzeichnet. Der Zeitpunkt des Aufrufs kommt nicht von ungefähr: Bei der Weltklimakonferenz in Bonn soll entschieden werden, wie das Pariser Klimaabkommen umgesetzt werden kann. Neue Daten geben wenig Grund zu Optimismus: Nach Jahren der Stagnation erreicht der globale Ausstoß von Treibhausgasen heuer voraussichtlich ein Rekordhoch.


ZDF, 13.11.2017
Klimawandel
CO2-Ausstoß steigt - Forscher warnen
Aktuelle Studien zeigen: Der CO2-Ausstoß ist im Jahr 2017 wieder gestiegen. Forscher warnen: Es gebe ein "nie da gewesenes Risiko für die Menschheit durch die globale Erwärmung".


A Second Notice-PDF


Kirche und Leben,16.11.2017
Franziskus schreibt an Teilnehmer des UN-Klimagipfels in Bonn
Papst wünscht sich »wirksame Entscheidungen« gegen Klimawandel

Dienstag, 7. November 2017

UN-Klimakonferenz in Bonn


Deutsche Welle, 6.11.2017
COP23: Neuer Rekord für Erdtemperatur 2017
Die Erde erwärmt sich dramatisch. 2017 wird wieder eines der drei heißesten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Im Vergleich zur vorindustriellen Zeit ist es schon etwa 1,1 Grad wärmer geworden.
Zum Auftakt der Welt-Klimakonferenz präsentierte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am Montag in Bonn ihren neuesten Bericht zur Erwärmung der Erdatmosphäre. Mit einer großen Wahrscheinlichkeit wird 2017 wieder eines der heißesten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnung sein.
Nach vorläufigen Daten der WMO lag die durchschnittliche globale Erdtemperatur von Januar bis September 2017 etwa 1,1 Grad Celsius über der vorindustriellen Zeit um ca. 1850.

Aufgrund des El Niño -Ereignisses im tropischen Pazifik mit zusätzlichem Wärme-Schub war zwar 2016 das bisherige Rekordjahr. Zieht man jedoch dieses El Niño–Ereignis ab, dürfte "2017 wird mit Sicherheit das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen ohne ein El Niño-Ereignis sein", erklärt Klimaforscher Stefan Rahmsdorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung im DW-Interview.


Blickpunkt Lateinamerika, 6.11.2017
"Brasilien ist kein Problemfall des Klimas"
Beunruhigende Zahlen aus Brasilien: So sind Brasiliens CO2-Emissionen in den Jahren 2015 und 2016 um 12,3 Prozent gestiegen, während die Wirtschaft gleichzeitig um rund acht Prozent einbrach. Ein ungewöhnliches Phänomen, das für die Zukunft nichts Gutes erahnen lässt.
Wir sprachen mit Tasso Azevedo, der Brasiliens Treibhausgas-Prognose-System SEEG leitet. Seit Jahren gehört Azevedo der brasilianischen Delegation bei Klimakonferenzen an. Auch bei der COP23-Klimakonferenz in Bonn (6. - 17. November) ist er wieder dabei.


Deutsche Welle,6.11.2017
Amazonas-Regenwald
COP23: Sein und Schein der brasilianischen Umweltpolitik
Mit dem Amazonas-Regenwald hat Brasilien eine besondere Verantwortung in der Umweltpolitik. Zum Klimagipfel in Bonn reist die Delegation mit einer gemischten Bilanz an. Kritiker warnen vor Schönfärberei.


Zeit-Online, 6.11.2017
Klimakonferenz in Bonn:
Wir Großmäuler
In der Klimapolitik ist Kanzlerin Merkel nicht viel besser als Donald Trump: Beide machen viel zu wenig. Jetzt kommt die Rechnung für die Untätigkeit.


Stadt Gottes, November 2017
"Beim Thema Klima darf die Menschlichkeit nicht verloren gehen"
Schlimme Überschwemmungen, anhaltende Dürren und schwere Stürme – die Wetterphänomene werden extremer. Schuld ist der Klimawandel, der unseren schönen Planeten immer wärmer werden lässt. Vor der Weltklimakonferenz vom 6. bis 17. November, zu der über 25  000 Teilnehmer erwartet werden, sprach stadtgottes-Autor Thomas Pfundtner mit Professor Dr. Anders Levermann über den Klimawandel, die Ursachen und die Folgen


COP23-Homepage
Wer oder was ist die "COP 23"?
Genau genommen handelt es sich bei dem Klimagipfel um drei Konferenzen unter einem Dach, aber mit unterschiedlicher Zusammensetzung. Zum einen kommen Vertreterinnen und Vertreter aller Staaten zusammen, welche die UN-Rahmenkonvention zum Klimawandel (UNFCCC) unterzeichnet und ratifiziert haben. Diese internationale Vertragsstaatenkonferenz (englisch: Conference of the Parties, COP), versammelt sich in Bonn zum 23. Mal und trägt daher die Abkürzung "COP 23".
Seit 2005 ist die COP um das Treffen der Unterzeichner und Ratifizierer des Kyoto-Protokolls (Conference of the Parties serving as the meeting of the Parties to the Kyoto Protocol, CMP) erweitert und wird seit 2016 um das Treffen der Unterzeichner des Paris-Abkommens (Conference of the Parties serving as the Meeting of the Parties to the Paris Agreement, CMA) ergänzt. Vollständig trägt der Klimagipfel also die Bezeichnung COP23/CMP13/CMA1.2.

Welche Ziele verfolgt die COP 23?
Die Delegierten der Regierungen werden um die Details zur Anwendung des Pariser Abkommens von 2015 verhandeln. Herauskommen soll dabei ein so genanntes "Regelbuch", das beim nächsten Klimagipfel Ende 2018 in Polen verabschiedet werden soll.
Parallel zu den offiziellen Verhandlungen findet wie in den letzten Jahren eine große und bunte Zusammenkunft von Klimaschützern aus aller Welt und aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen statt – Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Religionsgemeinschaften und Umweltverbände.

Dossiers zu UN-Klimakonferenz in Bonn:

Deutschlandfunk

Zeit-Online

Frankfurter Allgemeine