Der Diener ist nicht größer als sein Herr.
Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen!
Joh 15,20
Die Karwoche begann mit großem Leiden für die Prälatur am Xingu. Wir waren am Morgen des 27. März über die Nachricht von der Verhaftung unseres Pe. José Amaro Lopes de Sousa, Pfarrer der Pfarrei Santa Luzia in Anapu-PA, sehr überrascht.
Wir drücken unsere brüderliche Solidarität mit diesem unermüdlichen Verteidiger der Menschenrechte, der Landregularisierung, der Agrarreform und der Landlosen-Siedlungen aus. Seit Jahren wird er bedroht, Pater Amaro ist nun Opfer von Diffamierung geworden, man will sein Engagement für die Unterprivilegierten zunichte machen.
Wir weisen die Anschuldigungen zurück, dass er Invasionen in Parzellen gefördert hätte, die von der Justiz als öffentliches Land für Agrarreformen anerkannt werden, die aber immer noch in den Händen von wirtschaftlich mächtigen Personen sind.
Pater Amaro arbeitet seit 1998 in der Pfarrei Santa Luzia. Er ist anerkannter Leiter der Gemeinde und Koordinator der Landpastoral (CPT). Die Ermordung von Schwester Dorothy Stang am 12. Februar 2005 im Siedlungsprojekt für nachhaltige Entwicklung "Esperança - Hoffnung" ließ ihn nicht verstummen, sondern bewegte ihn zur Fortsetzung der Mission dieser Märtyrer-Schwester.
Wir begleiten die Ermittlungen und die Aufklärung der Tatsachen mit Angst und Sorge und bestehen darauf, dass die Wahrheit mit Gerechtigkeit und völliger Transparenz ans Licht gebracht wird.
Die Karwoche erinnert uns an die Passion und den Tod unseres Herrn am Kreuz, und noch viel mehr an die Auferstehung Jesu. Zu Ostern feiern wir den Sieg des Lebens über den Tod, aber auch der Wahrheit über alle Lügen.
Dom João Muniz Alves, Bischof am Xingu
Dom Erwin Kräutler, Bischof emeritus am Xingu
Quelle: Prelazia do Xingu
Mittwoch, 28. März 2018
Dienstag, 27. März 2018
P. Amaro Lopes in Anapu verhaftet
Laut Zivilpolizei sei diese Aktion das Ergebnis einer 8-monatigen polizeilichen Ermittlung, wobei Anzeigen und Videos nachgegangen wurde. Dem Priester werden Erpressung, Drohung, Veruntreuung, Geldwäsche, Landinvasion, Führung einer kriminellen Vereinigung und sexuelle Nötigung vorgeworfen. Pater Amaro wurde bereits von Anapu nach Altamira überstellt, um dort von der Justiz einvernommen zu werden.
Bei der Pressekonferenz bestätigte der Polizeikommandant Rilmar Firmino die schweren Anschuldigungen gegen Pater Amaro. Er soll Kleinbauern zur Invasion von fremden Besitz angestiftet und Ländereien parzelliert und illegal verkauft haben. Damit Bauern in Ruhe gelassen wurden, soll er von ihnen als Gegenleistung Geld und in einem Fall sexuelle Handlungen gefordert haben. Rilmar schloß nicht aus, dass es im Zug der Ermittlungen zu weiteren Verhaftungen kommen könnte.
Laut Mídia e Amazônia ist Pe. Amaro Opfer einer Verleumdungskampagne, um ihn zum Schweigen zu bringen und seinen Einsatz für die Landreform und die Kleinbauern in der Region zu stoppen.
Im Januar dieses Jahres wurde "Claudio", der Schofför von P. Amaro, verhaftet, weil er eine Waffe bei sich getragen hatte, die nicht registriert war. Auch die Prälatur am Xingu ist von der Unschuld des Paters überzeugt, wird er doch selber seit vielen Jahren bedroht. Die Anzeigen, die er immer wieder erstattet hatte, wurden jedoch nicht behandelt.
Dom Erwin und die Anwältin der Prälatur suchten P. Amaro sofort im Gefängnis auf. Auch die Anwälte der Landpastoral wurden eingeschaltet. Sie wollten sich nicht äußern, solange sie keinen Einblick in die Aktenlage haben.
Die Verhaftung von Pe. Amaro schockierte die Bevölkerung von Anapu. Die Region ist bekannt für Korruption, grausame Verbrechen und permanente Landkonflikte. Erst im November 2017 waren ca. 39.000 ha des von Schwester Dorothy Stang geschaffenen Siedlungsprojektes (PDS) von 200 teils bewaffneten Männern invadiert und parzelliert worden, um in Eigenregie Rodungen und Holzverkäufe zu tätigen. PDS-Kleinbauern haben sich an genaue Regeln der nachhaltigen Bewirtschaftung zu halten, der Bund bleibt Eigentümer der Grundstücke.
Kathpress, 28.3.2018
Anführer der Landpastoral in Amazonasregion verhaftet
Behörden werfen dem im Kampf gegen Großgrundbesitzer immer wieder bedrohten Geistlichen vor, er habe selbst Farmer in Landstreitigkeiten erpresst
Internationale Berichterstattung:
The Guardian, 27.3.2018
Amazon priest who championed land rights for Brazil's poor is arrested
Father Amaro Lopes is follower of Dorothy Stang, killed in 2005
Extortion, land invasion and sexual harassment charges considered
La Croix, 29/03/2018
Arrestation du père José Amaro, défenseur des sans-terres au Brésil
Le père José Amaro, membre de la Commission Pastorale de la Terre au Brésil, a été arrêté mardi 27 mars et emprisonné. Il est notamment accusé d’extorsion de fonds et d’incitation à la violence par les autorités.
cath.ch, 29.3.2018
Brésil: «L’arrestation du père Amaro est une machination»
Le Père José Amaro, curé de la paroisse de Santa Luzia, à Anapu, dans l’État du Para, au cœur de l’Amazonie brésilienne, a été arrêté le 27 mars et incarcéré et à la prison d’Altamira (État du Para). Il est accusé, notamment, d’invasions illégales de terres et d’extorsion de fonds.
cath.ch, 31.08.2016
Brésil: "Anapu, c’est le Far West!"
Malgré les menaces de mort, le Père Amaro, curé d’Anapu, une petite ville située dans l’Etat du Para, au cœur de l’Amazonie brésilienne, se mobilise depuis des mois contre les violences et le climat d’insécurité qui règne dans la ville. Entretien.
Brasilien:
Diário Online, 27.3.2018
Sucessor de Dorothy Stang, padre Amaro Lopes é preso por suspeita de assédio sexual
Na manhã desta terça-feira (27), a Polícia Civil prendeu de forma preventiva o Padre José Amaro Lopes da Silva, do município de Anapu, sudoeste paraense. Ele é considerado o "sucessor" de Dorothy Stang na região.
G1-O Globo, 27.3.2018 (Video)
Liderança da Comissão Pastoral da Terra é presa por suspeita de extorsão e assédio sexual em Anapu
Padre José Amaro era considerado braço direito da missionária norte americana Dorothy Stang, assassinada em 2005. Ele é investigado por extorsão, ameaça, esbulho possessório e assédio sexual.
Blog do Luíz Müller, 27.3.2018
Prisão do Padre Amaro, Substituto de Dorothy Stang, é perseguição política contra Pastoral da Terra
PADRE AMARO é mais um preso político desse “tempo estranho” que caiu sob o Brasil, onde o Poder Judiciário é o principal violador da CONSTITUIÇÃO FEDERAL e das leis
Revista Forum, 27.3.2018
Braço direito de Dorothy Stang, padre Amaro Lopes é preso no Pará
O religioso, uma das principais lideranças da Pastoral da Terra e da luta pelo assentamento de sem terras e regularização fundiária, foi preso sob acusações que vão de extorsão até assédio sexual; mídia internacional já falou que Amaro é vítima de difamação para deslegitimar sua ação social
Operação Eça de Queiroz
Decisão da Prisão Preventiva de José Amaro Lopes de Sousa - PDF
Mittwoch, 14. März 2018
Belo Monte: Stopp für Turbinentest wegen Fischsterben
Norte Energia, verantwortlich für das Wasserkraftwerk Belo Monte, muss laut Anordnung des brasilianischen Instituts für Umwelt und erneuerbare natürliche Ressourcen (Ibama) die Tests für die nächste Turbine stoppen. Grund dafür sind der Tod von mindestens einer Tonne Fisch im Jänner.
Bei Tests, die im Januar durchgeführt wurden, zog die Rotation der Turbinen laut IBAMA die Fische an. Die Tiere sterben mit zunehmender Geschwindigkeit. "Im Normalbetrieb verhindert die Stromstärke die Annäherung der Fische", heißt es im Gutachten.
In einer Stellungnahme sagte Norte Energia, dass bereits Netze aufgestellt wurden, um die Fische vom Bereich des Ansaugens des Wassers für die Turbinen fernzuhalten. Weiters wurden Teams bereitgestellt, um die Fische zu retten und die Turbineneingänge zu kontrollieren.
O Globo, 13.3.2018
Turbinas de Belo Monte devem ser paralisadas após a morte de uma tonelada de peixes no PA
Determinação para a suspensão do funcionamento das turbinas é do Ibama. A Norte Energia, responsável pela hidrelétrica, alega que vai usar barreiras para evitar que cardumes sejam atraídos pelas turbinas.
Estadão, 13.3.2018
Morte de peixes paralisa turbinas de Belo Monte
Ibama pediu a suspensão dos testes na hidrelétrica do Xingu após constatar a morte de uma tonelada de peixes no início deste ano
Bei Tests, die im Januar durchgeführt wurden, zog die Rotation der Turbinen laut IBAMA die Fische an. Die Tiere sterben mit zunehmender Geschwindigkeit. "Im Normalbetrieb verhindert die Stromstärke die Annäherung der Fische", heißt es im Gutachten.
In einer Stellungnahme sagte Norte Energia, dass bereits Netze aufgestellt wurden, um die Fische vom Bereich des Ansaugens des Wassers für die Turbinen fernzuhalten. Weiters wurden Teams bereitgestellt, um die Fische zu retten und die Turbineneingänge zu kontrollieren.
O Globo, 13.3.2018
Turbinas de Belo Monte devem ser paralisadas após a morte de uma tonelada de peixes no PA
Determinação para a suspensão do funcionamento das turbinas é do Ibama. A Norte Energia, responsável pela hidrelétrica, alega que vai usar barreiras para evitar que cardumes sejam atraídos pelas turbinas.
Estadão, 13.3.2018
Morte de peixes paralisa turbinas de Belo Monte
Ibama pediu a suspensão dos testes na hidrelétrica do Xingu após constatar a morte de uma tonelada de peixes no início deste ano
Freitag, 9. März 2018
Bischof Kräutler im Mitgliederrat zur Amazonassynode
vatican news, 8.3.2018
Vatikan: Wer und was zur Amazonassynode bekanntgegeben
Papst Franziskus hat über den Titel der Amazonassynode für 2019 entschieden. Wie der vatikanische Pressesaal an diesem Donnerstag mitteilte, wird das große Bischofstreffen im Oktober 2019 den Namen tragen: „Amazonas: neue Wege für die Kirche und für eine integrale Ökologie“.
Wie es in der Vatikannote weiter heißt, hat der Papst auch entschieden, wer dem Mitgliederrat der Vorsynode zu diesem Thema angehören wird. Unter den Ernannten finden sich prominente brasilianische Bischöfe, wie beispielsweise der emeritierte Erzbischof von Sao Paolo, Kardinal Claudio Hummes, der dem kirchlichen Amazonasnetzwerk REPAM vorsteht, oder der aus Österreich stammende ehemalige Amazonas-Bischof Erwin Kräutler. Den Vatikan vertreten Kardinal Peter Turkson vom vatikanischen Entwicklungsdikasterium sowie der für Außenbeziehungen zuständige Erzbischof Paul Gallagher. Auch Vertreter aus Kolumbien, Peru, Ecuador, Paraguay, Mexiko und Venezuela wurden bestimmt. Der Mitgliederrat wird bei der Vorbereitung des weltweiten Bischofstreffens eng mit dem Synodensekretariat zusammenarbeiten.
VOL.at, 8.3.2018
Papst beruft Kräutler in Beratungsgremium für Amazonas-Synode
Der brasilianisch-österreichische Bischof Erwin Kräutler ist von Papst Franziskus in ein wichtiges Vorbereitungsgremium für die 2019 bevorstehende Sonderbischofssynode zur Amazonas-Region berufen worden.
Blickpunkt Lateinamerika, 9.3.2018
Papst benennt Teilnehmer der Amazonas-Synode
Nach der Ankündigung im letzten Jahr, eine Synode über den Amazonas und Umweltschutz einzusetzen, hat Papst Franziskus das Vorhaben nun konkretisiert. Die Zusammenkunft der Bischöfe aus den Amazonas-Anrainerländern werde im Oktober 2019 in Rom stattfinden, gab der Vatikan bekannt. Das Thema laute „Amazonas: Neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie“
VaticanNews, 8.3.2018
Tema e nomeações do Sínodo dos Bispos para a Pan-amazônia
O tema da assembleia especial do Sínodo dos Bispos para a Pan-amazônia é “Amazônia: novos caminhos para a Igreja e por uma ecologia integral”.
Vatikan: Wer und was zur Amazonassynode bekanntgegeben
Papst Franziskus hat über den Titel der Amazonassynode für 2019 entschieden. Wie der vatikanische Pressesaal an diesem Donnerstag mitteilte, wird das große Bischofstreffen im Oktober 2019 den Namen tragen: „Amazonas: neue Wege für die Kirche und für eine integrale Ökologie“.
Wie es in der Vatikannote weiter heißt, hat der Papst auch entschieden, wer dem Mitgliederrat der Vorsynode zu diesem Thema angehören wird. Unter den Ernannten finden sich prominente brasilianische Bischöfe, wie beispielsweise der emeritierte Erzbischof von Sao Paolo, Kardinal Claudio Hummes, der dem kirchlichen Amazonasnetzwerk REPAM vorsteht, oder der aus Österreich stammende ehemalige Amazonas-Bischof Erwin Kräutler. Den Vatikan vertreten Kardinal Peter Turkson vom vatikanischen Entwicklungsdikasterium sowie der für Außenbeziehungen zuständige Erzbischof Paul Gallagher. Auch Vertreter aus Kolumbien, Peru, Ecuador, Paraguay, Mexiko und Venezuela wurden bestimmt. Der Mitgliederrat wird bei der Vorbereitung des weltweiten Bischofstreffens eng mit dem Synodensekretariat zusammenarbeiten.
VOL.at, 8.3.2018
Papst beruft Kräutler in Beratungsgremium für Amazonas-Synode
Der brasilianisch-österreichische Bischof Erwin Kräutler ist von Papst Franziskus in ein wichtiges Vorbereitungsgremium für die 2019 bevorstehende Sonderbischofssynode zur Amazonas-Region berufen worden.
Blickpunkt Lateinamerika, 9.3.2018
Papst benennt Teilnehmer der Amazonas-Synode
Nach der Ankündigung im letzten Jahr, eine Synode über den Amazonas und Umweltschutz einzusetzen, hat Papst Franziskus das Vorhaben nun konkretisiert. Die Zusammenkunft der Bischöfe aus den Amazonas-Anrainerländern werde im Oktober 2019 in Rom stattfinden, gab der Vatikan bekannt. Das Thema laute „Amazonas: Neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie“
VaticanNews, 8.3.2018
Tema e nomeações do Sínodo dos Bispos para a Pan-amazônia
O tema da assembleia especial do Sínodo dos Bispos para a Pan-amazônia é “Amazônia: novos caminhos para a Igreja e por uma ecologia integral”.
Freitag, 2. Februar 2018
Belo Monte: 8. Francis-Turbine geht in Betrieb
Die Nationale Elektrizitätsagentur ANEEL genehmigte am 1.2.2018 die Inbetriebnahme der 8. Francis-Turbine mit einer Leistung von 611,1 MW. 10 weitere Francis-Turbinen sind in Belo Monte bis Ende 2019 geplant.
Beim Nebenkraftwerk Pimental sind seit Jänner 2017 alle 6 Turbinen mit je 38,8 MW Leistung in Betrieb.
Die 14 Turbinen produzieren insgesamt 5.121,6 MW elektrischen Strom.
Canal Energia, 1/2/2018
Aneel libera turbina de Belo Monte para operação comercial
A Agência Nacional de Energia Elétrica liberou o início da operação comercial da unidade geradora UG 8 da UHE Belo Monte. A decisão foi publicada no Diário Oficial da União desta quinta-feira, 1 de fevereiro. A unidade aprovada para operar comercialmente possui 611,11 MW e a usina está situada em Vitória do Xingu, no Pará.
Beim Nebenkraftwerk Pimental sind seit Jänner 2017 alle 6 Turbinen mit je 38,8 MW Leistung in Betrieb.
Die 14 Turbinen produzieren insgesamt 5.121,6 MW elektrischen Strom.
Canal Energia, 1/2/2018
Aneel libera turbina de Belo Monte para operação comercial
A Agência Nacional de Energia Elétrica liberou o início da operação comercial da unidade geradora UG 8 da UHE Belo Monte. A decisão foi publicada no Diário Oficial da União desta quinta-feira, 1 de fevereiro. A unidade aprovada para operar comercialmente possui 611,11 MW e a usina está situada em Vitória do Xingu, no Pará.
Brasilien vergibt Förderrechte für Hochsee-Ölfelder
Der Standard, 1.2.2018
Brasilien vergab Erdölförderung an ausländische Konzerne
Brasilien hat Förderrechte für Hochsee-Ölfelder im Wert von 1,6 Milliarden Euro an internationale Konzerne vergeben. Die Verträge über die Förderrechte auf sechs Pre-Sal-Feldern vor der Küste Rio de Janeiros wurden am Mittwoch (Ortszeit) in Brasília von Präsident Michel Temer unterzeichnet.
Bei der Versteigerung der Felder hatten sich bereits im Oktober unter anderen BP, Repsol, Shell, Statoil und CNOOC durchgesetzt. Der staatliche brasilianische Erdölkonzern Petrobras wird nur in drei der Ölfelder an der Förderung beteiligt, wie das Nachrichtenportal G1 berichtete. Die Regierung hat für März und April die Versteigerung weiterer Förderrechte auf 70 Ölfeldern angekündigt.
Temer setzt auf ein ambitioniertes Privatisierungsprogramm, um die brasilianische Wirtschaft nach der schweren Krise von 2015 und 2016 wieder anzukurbeln. Die Erdölproduktion ist 2017 um vier Prozent auf 957 Millionen Barrel gestiegen, wie die brasilianische Erdölagentur (ANP) bekanntgab.
amerika21, 31.1.2018
Brasilien plant weltweit größte Versteigerung von Erdöl
Börse jubelt über Urteil gegen Lula. Aktienwerte der Petrobras erreichen Höchstniveau. Brasilianischer Stromkonzern wird privatisiert
O Globo, 31.1.2018
Governo assina contratos de blocos do pré-sal licitados em outubro de 2017
No leilão, o governo ofereceu oito áreas para serem exploradas sob o regime de partilha, mas apenas seis tiveram ofertas. União receberá R$ 6,15 bilhões em outorgas.
FAZ, 22.10.2013
Öl vor der Küste : Brasilien lässt Tiefsee-Ölfeld ausbeuten
Vor der brasilianischen Küste lagert unter einer dicken Salz- und Gesteinsschicht Öl unter dem Meeresboden. Nun hat das Land erstmals Förderrechte dafür versteigert. Dagegen regt sich Protest.
Galileo-tv 8.9.2017
Brasilien stoppt riesige Öl-Bohrungen, um die unberührte Schönheit des Amazonas‘ zu retten
Brasilien steckt – noch – voll unberührter Natur. Damit meinen wir nicht nur den Regenwald, sondern auch das Mündungsgebiet des Amazonas. Dort befindet sich eine zauberhafte Wunderwelt, die kurz davor war, zerstört zu werden. Doch diese Projekte wurden gestoppt – fürs Erste.
Spiegel online, 17.5.2017
Ölbohrungen bedrohen Naturparadies
Enorme Erdölvorkommen soll es nahe der Amazonasmündung vor der brasilianischen Küste geben. Mehrere Konzerne besitzen Bohrlizenzen für das Gebiet. Bald könnte es losgehen - und eine einzigartige Umwelt zerstört werden
Motley Fool, 11.7.2017
Vor der Küste Brasiliens liegen 30 Milliarden Barrel Öl – und es ist auch noch super günstig
Der Einbruch der Rohölpreise und die folgende Stabilisierung bei unter 50 US-Dollar pro Barrel zwingt die Ölproduzenten zu größtmöglicher Effizienz. Es wurden nicht benötigte Vermögenswerte verkauft, kaum neue Großprojekte begonnen und die Deckungskosten für bestehende Vermögenswerte so schnell wie möglich gesenkt. Aktuelle Ölprojekte haben es mit neuem Offshore- und Tiefseeöl nicht gut gemeint. Diese beiden Bereiche gehören nämlich zu den teuersten der Industrie. Die einzige Ausnahme davon bildet vielleicht Brasilien.
Vor etwa zehn Jahren entdeckte das Land vor der südöstlichen Küste Milliarden von Barrel Öl. Im Jahr 2013 wurde eine zusätzliche Milliarde Barrel etwa 1.000 Meilen nördlich entdeckt. Einige Schätzungen sprechen sogar von 30 Milliarden Barrel.
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