ORF, 14.1.2020
Abholzung im Amazonas-Gebiet stieg im Vorjahr um 85 Prozent
Die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes im Norden Brasiliens ist 2019 um 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, wie gestern veröffentlichte Daten belegen.
9.166 Quadratkilometer wurden gerodet – die höchste Zahl seit mindestens fünf Jahren, so das brasilianische Nationale Institut für Weltraumforschung. Im Jahr 2018 betrug die abgeholzte Fläche 4.946 Quadratkilometer.
Die Daten wurden mit dem satellitengestützten DETER-System gesammelt, das die Entwaldung in Echtzeit überwacht. Der drastische Anstieg überlagerte das erste Amtsjahr von Präsident Jair Bolsonaro – dieser hatte die Auflagen für die Ausbeutung des Amazonas stark gelockert.
Human Rights Watch forderte Bolsonaro gestern auf, seine Umweltpolitik zu überdenken, die laut der Organisation die Rodung von Land beschleunigt und Angriffe auf Waldschützer gefördert hat. In den vergangenen Monaten wurden drei Indigene im nordöstlichen Bundesstaat Maranhao getötet. Einer von ihnen starb, nachdem er von Holzfällern in einen Hinterhalt gelockt wurde. Die anderen wurden bei einer Schießerei getötet.
Deutsche Welle, 15.1.2020
Raubbau am Tropenwald
Brasiliens Regenwald schrumpft weiter massiv
Im vergangenen Jahr wurden mehr als 9000 Quadratkilometer Waldfläche am Amazonas gerodet. Das sind 85 Prozent mehr als 2018. Die Zahlen stammen von Brasiliens international anerkanntem Weltraumforschungsinstitut INPE.
O Globo, 14.1.2020
Área com alerta de desmatamento na Amazônia sobe 85% em 2019 ante 2018, segundo o Inpe
Dados são do sistema Deter-B, desenvolvido pelo Instituto Nacional de Pesquisas Espaciais (Inpe), que serve para orientar fiscalizações em campo. Área com alertas totalizou 9.165,6 km² no ano passado, ante 4.946,37 km² em 2018.
DW, 14.1.2020
Desmatamento na Amazônia cresce 85% em 2019
Segundo dados do Inpe, área desmatada chegou a 9.165,6 quilômetros quadrados no ano passado. Esse foi a maior devastação no bioma registrada nos últimos cinco anos.
Mittwoch, 15. Januar 2020
Dienstag, 14. Januar 2020
Kritiker der Amazonien-Synode veröffentlichen Zölibatsbuch mit Benedikt XVI.
Buch über Zölibat: eine Klärung von Erzbischof Gänswein
Der Sekretär von Benedikt XVI. geht im Namen des emeritierten Papstes auf Distanz zum Buch über den Zölibat, das Kurienkardinal Robert Sarah vorlegt.
VaticanNews, 14.1.2020
Der Originaltext von Benedikt XVI. im Buch "Aus der Tiefe des Herzens"
Mit freundlicher Genehmigung des fe-Medienverlags veröffentlicht CNA Deutsch den Beitrag Benedikts XVI. zu Priestertum und Zölibat im deutschen Original und vollen Wortlaut.
CNA Deutsch, 16.1.2020
Verwirrung um Benedikt als Koautor von Zölibat-Buch
Der frühere Papst Benedikt XVI. hat sich von der Autorenschaft an dem Buch über Priestertum und Zölibat distanziert, das Kardinal Robert Sarah herausgegeben hat. Es handle sich um ein Missverständnis, so Benedikts Privatsekretär Erzbischof Georg Gänswein.
Die Vorabveröffentlichung von Auszügen in der Zeitung „Le Figaro“ am Montag sorgt für eine Debatte, der frühere Papst falle damit dem Amtsinhaber Franziskus in den Rücken. Begründet wird dieser Gegensatz mit dem von Franziskus angekündigten nachsynodalen Schreiben zur Amazonien-Synode.
Deren Teilnehmer hatten sich zum Abschluss mehrheitlich für eine begrenzte ausnahmsweise Lockerung des Zölibats ausgesprochen, um gegebenenfalls ständige Diakone zu Priestern weihen zu können. Papst Franziskus selbst hat aber mehrfach betont, dass er für keinen freiwilligen Zölibat sei. Ausnahmen könne es allenfalls in sehr entlegenen Gebieten bei pastoraler Notwendigkeit geben.
Religion.orf.at, 14.1.2020
Kardinal Sarah widerspricht Vorwürfen gegen neues Buch mit Papst emeritus Benedikt
Der Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, Kardinal Robert Sarah, hat Behauptungen und "Fake News" über sein Buch mit Papst emeritus Benedikt zurückgewiesen.
CNA, 14.1.2020
Vatikan-Experte über die Debatte um das Buch zum Priesteramt
"Jetzt nimmt es die Züge einer Komödie an"
Die Aufregung um das Buch zum Priesteramt ist groß. Erst wird der emeritierte Papst Benedikt XVI. für den Inhalt kritisiert, dann distanziert er sich von der Co-Autorenschaft. Das Grundproblem sei aber ein anderes, sagt Vatikan-Experte Ulrich Nersinger.
Domradio.de, 14.1.2020
Lob und Kritik für Benedikt nach Zölibats-Äußerungen
Während der emeritierte Papst für seine Verteidigung des Zölibats hierzulande überwiegend kritisiert wird, sind aus dem Ausland auch anerkennende Stimmen zu vernehmen.
Die Tagespost, 14.1.2020
Scharfe Kritik an "Gruppe" um Kardinal Sarah
Theologe: Benedikt XVI. soll zum "Gegenpapst" aufgebaut werden
Offenbar wolle eine Gruppe um Kurienkardinal Robert Sarah Benedikt XVI. als "Gegenpapst" aufbauen, kritisiert Theologe Albert Biesinger die neuesten Entwicklungen um das Zölibat-Buch. Er hoffe, dass Papst Franziskus nun richtig handle.
Katholisch.de, 14.1.2020
Papst-Biograf warnt vor Kirchenspaltung
"Krieg der Päpste wird immer heißer": Streit um Priester-Ehe birgt Gefahr für Kirche
Der Papst-Biograf und Vatikanexperte Andreas Englisch sieht nach der Debatte um die Äußerungen des emeritierten Papstes Benedikt zum Zölibat die Gefahr einer neuen Krise der katholischen Kirche.
Focus, 14.1.2020
Kommentar: Der Neben-Papst
Joseph Ratzinger kann nicht schweigen. Dabei hatte er bei seinem Rücktritt vom Papstamt versprochen, in Verborgenheit zu leben. Das Modell eines "ehemaligen Papstes" ist definitiv gescheitert, meint Christoph Strack.
Deutsche Welle, 13.1.2020
Beitrag zum Thema Zölibat – in Gehorsam zum Papst
Ein Buch über das Priestertum wird am 15. Januar in Frankreich veröffentlicht. Die Autoren sind der emeritierte Papst Benedikt XVI. und Kardinal Robert Sarah, Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst.
Von unserem Chefredakteur Andrea Tornielli
VaticanNews, 13.1.2020
Vatikan: „Haltung von Franziskus zum Zölibat ist bekannt“
Auch der Vatikanische Pressesaal hat sich an diesem Montag in die Debatte um den Zölibat eingeschaltet. „Die Position des Heiligen Vaters zum Zölibat ist bekannt.“
VaticanNews, 13.1.2020
Montag, 13. Januar 2020
Raoni übernimmt Vorsitz bei erster indigener Großveranstaltung 2020
Die erste große indigene Versammlung im Jahr 2020 findet im Reservat Mebengokrê statt. 450 Krieger und Vertreter von 47 brasilianischen Ureinwohnern treffen sich vom 14. bis 17. Januar im Dorf Piaraçu am Ufer des Flusses Xingu in Mato Grosso. Cacique Raoni, 89, ein international anerkannter Führer, der für seinen Einsatz zur Verteidigung des Regenwaldes und der Werte der indigenen Kultur für den Friedensnobelpreis nominiert wurde, wird den Vorsitz übernehmen.
Themen der Versammlung sind die Bewirtschaftung indigener Gebiete, die Bedrohung durch Mega-Unternehmen, der Abbau indigener Rechte, Gewalt gegen Indigene (Völkermord), die Rolle der Jugend, der Frauen und der indigenen Bewegung in der Gegenwart.
O Globo, 10/01/2020
Primeiro Encontro Mebengokrê
Cacique Raoni preside encontro com 47 povos indígenas às margens do Rio Xingu
Amazônia Real, 14/01/2020
O chamado de Raoni: líder mundial reúne lideranças no Xingu para unir vozes contra ameaças
“Houve um tempo que foi necessário nos calar para sobreviver; agora precisamos falar para resistir”, afirmou Lucilene Tremembé, uma das 450 lideranças indígenas, homens e mulheres, que atenderam ao chamado do cacique Kayapó Raoni Metuktire para participar do Encontro dos Povos Mebengokrê, que começa nesta terça-feira (14) e vai até sexta-feira (17), na Terra Indígena Capoto Jarina, às margens do rio Xingu, no Mato Grosso.
conexão, 13.1.2020
Cacique Raoni convoca grande encontro indígena no Xingu, que reunirá 450 representantes de 47 povos brasileiros
Será um grande encontro histórico – o primeiro de 2020, e também o maior e mais diversificado, já realizado – que tem, por objetivo, identificar saídas para impedir que o governo continue avançando com seu plano devastador, que legitima invasões e a violência, e visa explorar as terras indigenas, a qualquer custo. Tanto que está finalizando projeto de lei que libera suas terras para exploração, que irá para votação no Congresso logo que o recesso acabar.
Themen der Versammlung sind die Bewirtschaftung indigener Gebiete, die Bedrohung durch Mega-Unternehmen, der Abbau indigener Rechte, Gewalt gegen Indigene (Völkermord), die Rolle der Jugend, der Frauen und der indigenen Bewegung in der Gegenwart.
O Globo, 10/01/2020
Primeiro Encontro Mebengokrê
Cacique Raoni preside encontro com 47 povos indígenas às margens do Rio Xingu
Amazônia Real, 14/01/2020
O chamado de Raoni: líder mundial reúne lideranças no Xingu para unir vozes contra ameaças
“Houve um tempo que foi necessário nos calar para sobreviver; agora precisamos falar para resistir”, afirmou Lucilene Tremembé, uma das 450 lideranças indígenas, homens e mulheres, que atenderam ao chamado do cacique Kayapó Raoni Metuktire para participar do Encontro dos Povos Mebengokrê, que começa nesta terça-feira (14) e vai até sexta-feira (17), na Terra Indígena Capoto Jarina, às margens do rio Xingu, no Mato Grosso.
conexão, 13.1.2020
Cacique Raoni convoca grande encontro indígena no Xingu, que reunirá 450 representantes de 47 povos brasileiros
Será um grande encontro histórico – o primeiro de 2020, e também o maior e mais diversificado, já realizado – que tem, por objetivo, identificar saídas para impedir que o governo continue avançando com seu plano devastador, que legitima invasões e a violência, e visa explorar as terras indigenas, a qualquer custo. Tanto que está finalizando projeto de lei que libera suas terras para exploração, que irá para votação no Congresso logo que o recesso acabar.
Sonntag, 12. Januar 2020
Brasilien will Ölförderung und Tourismus in Stammesgebieten legalisieren
ORF, 12.1.2020
Brasilien will Ölförderung in Stammesgebieten erlauben
Die brasilianische Regierung will einem Medienbericht zufolge die Erdöl- und Erdgasförderung sowie den Bau von Staudämmen in den Gebieten der Indigenen legalisieren. Das gehe aus dem Entwurf für ein entsprechendes Gesetzesvorhaben hervor, berichtete die brasilianische Zeitung „O Globo“ am Wochenende.
Die betroffenen Gemeinden würden zu den Projekten befragt, hätten jedoch kein Widerspruchsrecht, hieß es. Sie würden allerdings finanzielle Entschädigungen erhalten. Außerdem dürften die Indigenen „wirtschaftlichen Aktivitäten“ auf ihrem Land nachgehen, etwa der Land- und Viehwirtschaft und dem Tourismus.
Die Erschließung geschützter Gebiete der Ureinwohner war ein zentrales Wahlkampfversprechen des nunmehrigen brasilianischen Präsidenten, Jair Bolsonaro. Der rechte Politiker wehrt sich seit Langem gegen den Schutz der Gebiete, den er als Bedrohung der Souveränität des Landes ansieht.
Nau.ch, 12.1.2020
Bericht: Brasilien will Ölförderung in Stammesgebieten legalisieren
Brasiliens Regierung will einem Medienbericht zufolge die Öl- und Gasförderung sowie den Staudamm-Bau in den Gebieten der Ureinwohner legalisieren.
br.sputniknews, 11.1.2020
Governo prepara projeto que permite garimpo e exploração de petróleo em terras indígenas, diz jornal
O governo está preparando um projeto de lei para enviar ao Congresso que autoriza a mineração, exploração de petróleo e gás e a construção de hidrelétricas em terras indígenas.
MME, 10/01/2020
Albuquerque convida representantes diplomáticos europeus para apresentar objetivos do Governo na mineração
Entre os presentes estavam representantes diplomáticos da França, Suécia, Alemanha, Espanha, Portugal, Itália, Polônia, Bélgica, Dinamarca, Eslovênia, República Tcheca, Hungria, Países Baixos, e também da União Europeia, que representa 27 países do Continente Europeu.
A reunião foi aberta pelo Ministro Bento Albuquerque, que destacou a importância do tema para o Governo Bolsonaro em relação ao desenvolvimento sustentável de áreas indígenas, bem como sua ênfase para com o setor de mineração.
Mittwoch, 8. Januar 2020
Neue Ermittlungen zum Tod des "Wächters des Waldes"
Die Bundespolizei wies die Hypothese eines Hinterhalts am 1. November 2019 durch Holzfäller zurück, bei dem der Indigene Paulo Paulino Guajajara und der Holzfäller Márcio Gleik Moreira Pereira im indigenen Arariboia-Land in Maranhão ums Leben gekommen waren. Nach Angaben der Polizei wurden zwei Personen wegen Tötung angeklagt.
Nach ersten Ermittlungen berichteten die Ureinwohner - wie der Überlebende Laércio Guajajara - und das Sekretariat für Menschenrechte und Bürgerbeteiligung (SMDH) in Maranhão, dass es bei einem Schusswechsel nach einem Hinterhalt durch Holzfäller zu den Todesfällen gekommen sei. Das wird jetzt von der Bundespolizei ausgeschlossen.
Die Bundespolizei teilte bisher nur mit, die Schießerei habe stattgefunden, nachdem Ureinwohner ein Motorrad eines "nicht Einheimischen" genommen und damit fortgefahren seien.
Das Sekretariat gab lediglich an, den Stand der Untersuchung nicht zu kennen. In einem Interview mit O Globo sagte der indigene Führer Magno Guajajara, er vertraue den Ermittlungen der Polizei und hoffe, dass die Schuldigen gefunden werden.
Um ihr Land vor illegalen Holzfällern und Invasoren zu schützen, patrouillierten die Indigenen als sogenannte "Wächter des Waldes" durch ihre Territorien. Dadurch brachten sich viele in Lebensgefahr und mussten geschützt werden. Im November 2019 wurden Laércio Guajajara und zwei weitere indigene Führer mit ihren Familien vom Landesinneren an einen geheimen Ort gebracht und unter Polizeischutz gestellt. Das Menschenrechtssekretariat (SMDH) berichtete jedoch, dass ein Teil der Gruppe (außer Guajajara Olympian) ersuchten, am Schutzprogramm nicht teilnehmen zu müssen.
Paulo Paulino Guajajara, der am 1.11. bei einem Schusswechsel getötet wurde, war bereits Monate zuvor ins staatliche Programm zum Schutz von Menschenrechtsverteidigern aufgenommen, jedoch nicht rechtzeitig vom indigenen Land der Arariboia weggebracht worden.
Von 2016 bis November 2019 wurden nach Angaben von SMDH 13 Ureinwohner nach Konflikten mit Holzfällern in Maranhão getötet. In keinem Fall wurden die Täter ausfindig gemacht oder bestraft.
G1 - O Globo, 07/01/2020
PF descarta emboscada e indicia dois por troca de tiros em terra indígena no MA
PF não informou se os indiciados são ou não indígenas. Investigação apontou que o conflito ocorreu após os índios roubarem e depredarem uma moto dos não-indígenas.
Blog-Archiv:
„Wächter des Waldes“ von Holzfällern ermordet (3.11.2019)
Montag, 6. Januar 2020
Bolsonaros polarisierender Guru
ORF, 6.1.2019
Bolsonaros befremdlicher Einflüsterer
Den Kampf gegen das, was er für Brasiliens Hauptproblem hält, die „linke Dominanz“ der Medien und Universitäten des Landes, führt Olavo de Carvalho schon lange. Mittlerweile haben die verschwörungsideologischen Positionen des 72-Jährigen Einzug in die Politik gehalten – sie spiegeln sich in dem Gebaren des seit einem Jahr im Amt befindlichen Staatspräsidenten Jair Bolsonaro wider.
welt-sichten, 27.12.2019
Bolsonaro in Brasilien: Ein Jahr der ungehaltenen Versprechen
Nach einem Jahr Präsidentschaft verliert Jair Bolsonaro an Rückenwind. Brasilien steckt weiterhin in der Wirtschaftskrise, die Armut ist gestiegen. Hält Bolsonaro bis zum Ende der Amtszeit durch?
Deutsche Welle, 19.9.2018
"Linke Nazis?" Absurde Debatte in Brasilien
Rechtsextremismus auf Brasilianisch: Im Netz wird über ein Video der deutschen Botschaft diskutiert, das über die Nazizeit informieren soll. Die Debatte treibt im vom Wahlkampf polarisierten Land jedoch bizarre Blüten.
The Atlantic, 28.12.2019
Meet the Intellectual Founder of Brazil’s Far Right
Olavo de Carvalho’s anger has inspired a number of Brazilian far-right politicians, the country’s president among them.
Rede TVT, 24.09.2019
"Na ONU, fosse Bolsonaro ou Olavo de Carvalho, ninguém notaria diferença de discursos"
"Bolsonaro fez discurso extremamente ideológico", na análise de Plínio Teodoro, editor de política da Revista Fórum, sobre o discurso de Jair Bolsonaro na abertura da Assembleia Geral das Nações Unidas.
Estudos Nacionais, 26/02/2019
Olavo de Carvalho alerta ministros sobre jornalismo militante e pede CPI do Foro de SP
“Ministros, acordem. Os jornalistas que não deixam vocês trabalharem são os mesmos que durante dezesseis anos cobriram o Foro de São Paulo com uma cortina de proteção contra os olhares da população”, lembra o filósofo Olavo de Carvalho em seu perfil no Facebook, nesta terça-feira.
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