Dienstag, 19. Oktober 2021

Abgeordneter beschimpft Papst und CNBB nach Festgottesdienst in Aparecida

Der Abgeordnete Frederico D'Avila (PSL) ärgerte sich über eine Predigt des Erzbischofs von Aparecida (SP), Dom Orlando Brandes, beim Festgottesdienst zu Ehren der Patronin von Brasilien am 12. Oktober (Unsere Hl. Frau von Aparecida) in der Basilika von Aparecida. Präsident Jair Bolsonaro nahm an der Zeremonie teil und musste sich anhören, er würde "das Heiligtum zu Wahlkampfzwecken entweihen".

Der Erzbischof verteidigte in seiner Predigt die Massenimpfung gegen die Covid-19-Pandemie, verurteilte Hassreden und warnte vor einer Politik, die Waffen verherrlicht. "Die geliebte (amanda) Heimat ist keine bewaffnete (armada) Heimat", sagte Erzbischof Orlando. Bolsonaro ist ein überzeugter Impfgegner und verherrlicht immer wieder den Einsatz von Waffen.

Für D'Avila, einem Anhänger von Bolsonaro, waren das "Seitenhiebe gegen den Präsidenten und die brasilianische Bevölkerung". Zwei Tage später ließ er während der gesetzgebenden Versammlung des Bundesstaates São Paulo (Alesp) seinem Ärger freien Lauf und sparte nicht mit deftigen Ausdrücken gegen den Erzbischof: "Das geliebte Vaterland ist dasjenige, das sich diesem Pöbel nicht unterwirft, du Halunke". Er griff auch die Brasilianische Bischofskonferenz (CNBB) und Papst Franziskus selbst an und nannte sie "Gauner", "Penner", "Dreckskerl" und "Pädophile".

Der Präsident des Landtages von São Paulo (Alesp), Carlão Pignatari (PSDB), sagte bei der Eröffnung der Plenarsitzung am Montag (18.10), er lehne jedes Wort ab, das über sachliche Kritik hinausgehe und Angriffe darstelle, die die Grenzen der Meinungsfreiheit und der parlamentarischen Immunität überschreiten.

Carlão sagte auch, dass die Ausdrücke des Abgeordneten D'Avila regierungsfeindlich seien und ordnete an, die Beleidigungen der CNBB, des Erzbischofs von Aparecida und von Papst Franziskus aus dem Protokolle zu streichen. Er verlas den gesamten Offenen Brief der CNBB, der ihm kurz zuvor vom Bischof von Mogi das Cruzes (und Präsident der südlichen Region 1 des CNBB - Bundesstaat São Paulo), Monsignore Pedro Luiz Stringhini, überreicht worden war.

Die CNBB weist darin "die abscheulichen Aggressionen", die der Abgeordnete Frederico D'Avila am 14. Oktober am Rednerpult von Alesp geäußert hat, entschieden zurück. Er habe mit unkontrolliertem Hass gehandelt und Papst Franziskus, die CNBB selbst und den Erzbischof von Aparecida (SP), Dom Orlando Brandes, zügellos angegriffen und beschimpft. Mit dieser Haltung hätte er "den parlamentarischen Auftrag verletzt und kompromittiert, was eine sofortige und beispielhafte Korrektur durch die zuständigen Gremien erfordert". Man werde Rechtsmittel anwenden, um "zum Wohle der brasilianischen Demokratie" beizutragen.

ORF, 20.10.2021
Untersuchungsausschuss zieht über Bolsonaros CoV-Politik Bilanz
In Brasilien soll ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss zur CoV-Politik der Regierung von Präsident Jair Bolsonaro nach fast sechs Monaten Arbeit heute seine Ergebnisse vorstellen.


g1.oglobo.com, 18/10/2021
Conselho de Ética da Alesp vai analisar ofensas ditas por deputado a arcebispo de Aparecida e papa Francisco
Deputado Frederico D´Avila (PSL) chamou papa de 'vagabundo' e atacou arcebispo Dom Orlando Brandes da tribuna da Assembleia. Em carta nesta segunda (18), o deputado se desculpou com a Igreja Católica e disse que no dia do discurso estava sob impacto de uma 'tentativa de homicídio'.
 

CNBB, 18/10/2021
Presidente da ALESP condena pronunciamento contra o Papa Francisco, Dom Orlando e à CNBB
O bispo de Mogi das Cruzes (SP) e presidente do Regional Sul 1 (Estado de São Paulo) da Conferência Nacional dos  Bispos do Brasil (CNBB),  dom Pedro Luiz Stringhini, entregou oficialmente a Carta Abertaao presidente da Assembleia Legislativa do Estado de São Paulo (ALESP), o deputado estadual Carlão Pignatari, na tarde desta segunda-feira, 18 de outubro. O assessor político da CNBB, padre Paulo Renato, também participou da entrega junto aos deputados estaduais do Estado de São Paulo Emídio de Souza, André do Prado, Reinaldo Alguz e o ex-deputado  padre Afonso Lobato.


g1.oglobo.com, 18/10/2021
CNBB entrega carta à presidência da Alesp cobrando punição a deputado que xingou arcebispo e papa
Conferência divulgou documento no domingo. Bispo Dom Pedro Luiz Stringhini entregará pessoalmente ao deputado Carlão Pignatari na tarde desta segunda (18). Parlamentar bolsonarista Frederico D´Avila (PSL) proferiu as agressões na Tribuna da plenária no dia 14.

Samstag, 16. Oktober 2021

11 Anzeigen gegen Bolsonaro wegen Corona-Politik

 


ORF.at, 16.10.2021
Brasilianischer Senat empfiehlt elf Anzeigen gegen Bolsonaro
Eine Untersuchung des brasilianischen Senats über den Umgang der Bolsonaro-Regierung mit der Covid-19-Pandemie wird einen Antrag auf elf Strafanzeigen gegen Präsidenten Jair Bolsonaro empfehlen. Es sei jedoch unwahrscheinlich, dass sich Bolsonaro vor einem Gericht verantworten werden müsse, sagte der untersuchende Senator Renan Calheiros in einem Radiointerview.

Die Untersuchung habe seit April Beweise für eine Anklage Bolsonaros gesammelt. Der Präsident wird in dem Bericht des Untersuchungsausschusses des Völkermordes an der indigenen Bevölkerung, des Amtsmissbrauchs, der unrechtmäßigen Verwendung öffentlicher Mittel, des Verstoßes gegen sanitäre Maßnahmen, der Anstiftung zum Verbrechen und der Fälschung privater Dokumente sowie weiterer Straftaten bezichtigt.

Der rechtsextreme Präsident, der selbst mit dem Coronavirus infiziert war, wetterte seit Beginn der Pandemie gegen Abriegelungsmaßnahmen, propagierte unbewiesene Heilmethoden, säte Zweifel an Impfstoffen und spielte den Schweregrad von Covid-19 herunter. Der Bericht des Untersuchungsausschusses soll am Dienstag vom Senat veröffentlicht werden. Die Generalstaatsanwaltschaft könnte den Präsidenten anklagen, aber der Oberste Gerichtshof muss die Genehmigung des Unterhauses einholen, um eine Verhandlung einleiten zu können. Experten zufolge sei es unwahrscheinlich, dass das Unterhaus einem solchen Antrag zustimmen wird.


Jornal nacional 15/10/2021
Relatório final da CPI deve pedir indiciamento de Bolsonaro por 11 crimes
Também devem ser responsabilizados filhos do presidente, ministros e ex-ministros, funcionários e ex-funcionários do governo, deputados e médicos.

GloboNews 10/10/2021
Relatório da CPI da Covid deve atribuir pelo menos 11 crimes a Bolsonaro, diz Renan Calheiros
Comissão deve concluir trabalhos ainda neste mês e enviar conclusões ao Ministério Público, que analisará se envia casos à Justiça. Relator, Calheiros prevê ao menos 40 indiciados.

Blog-Archiv vom 29. Juni 2021:
Schwere Vorwürfe gegen Bolsonaro wegen Impfstoff-Deals

Donnerstag, 14. Oktober 2021

Weihe verheirateter Männer vom Tisch?

 

Entwicklungen in Amazonasregion seien Modell für Weltkirche
Kurienkardinal Czerny: Weihe verheirateter Männer "nicht vom Tisch"
Im Anschluss an die Amazonassynode hatte Papst Franziskus eine Weihe verheirateter Männer nicht umgesetzt. Kurienkardinal Michael Czerny glaubt, dass sie trotzdem noch kommen könnte. Die Kirche Südamerikas hat für ihn weltweiten Modellcharakter.

Kath.ch, 14.10.2021
Kardinal Michael Czerny: «Es geht um die Reparatur der Kirche»
Ein enger Vertrauter von Papst Franziskus spricht heute Abend in Freiburg: Kurienkardinal Michael Czerny (75). «Es geht um die Erneuerung der Kirche», sagt der Jesuit. Die Idee, dass auch verheiratete Männer Priester werden können, sei «immer noch auf dem Tisch».

VaticanNews, 15.10.2021
Kardinal: Kein endgültiges Aus für „viri probati“
Eine Weihe von verheirateten Männern zu Priestern könnte in Zukunft möglich werden. Das sagte Kurienkardinal Michael Czerny am Donnerstag in einem Interview mit dem Nachrichtenportal kath.ch.

Mittwoch, 13. Oktober 2021

Bolsonaros Amazonas-Politik kommt vor Gericht



Klimareporter, 12. Oktober 2021 
Anzeige gegen Bolsonaro
Eine Klimaschutzorganisation aus Österreich hat heute vor dem Internationalen Strafgerichtshof Klage gegen Brasiliens Präsidenten Jair Bolsonaro eingereicht. Ihm werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen.

OTS, 12.10.2021
AllRise zeigt brasilianischen Präsidenten Bolsonaro bei Internationalem Strafgerichtshof an
Mit einem umfassenden Dossier belegt die österreichische Non-Profit-Organisation AllRise erstmals die verheerenden Auswirkungen der Regenwald-Politik Bolsonaros auch auf das globale Klima und zeigt den brasilianischen Präsidenten wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor dem Strafgerichtshof in Den Haag an. Unterstützt wird sie dabei von der Deutschen Umwelthilfe und weiteren (Klimaschutz-) Organisationen.

PULS 24 News, 12.10.2021
Wesemann zur Bolsonaro-Anzeige: "Wollen Präzedenzfall schaffen"
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro ist wegen Abholzung des Amazonas-Regenwaldes beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) angezeigt worden. Der österreichische Initiator Johannes Wesemann spricht im Interview mit PULS 24 Reporterin Josephine Roek über die Anzeige gegen Bolsonaro.

PULS 24 News, 12.10.2021
Janik erklärt die Bolsonaro-Anzeige wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Anchor Jakob Wirl spricht mit Völkerrechtsexperte Ralph Janik über die Anzeige gegen Brasiliens Präsidenten Jair Bolsonaro. Ihm werden wegen der Amazonas-Abholzung Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Es werde versucht, eine direkte Verbindung zwischen seiner Politik und Toden bei Indigenen herzustellen, erklärt Janik. Man müsste beweisen, dass er bei den Verbrechen unterstützend tätig war.


ANZEIGE GEGEN JAIR BOLSONARO WEGEN VERBRECHEN GEGEN DIE MENSCHLICHKEIT

Dienstag, 12. Oktober 2021

Dom Erwin Kräutler leitet Novene in Aparecida



Das Fest "Unsere Liebe Frau von Aparecida", der Patronin von Brasilien,  wird am 12. Oktober gefeiert und mit einer Novene vorbereitet. Die letzte am 11.10. leitete Dom Erwin Kräutler. Er beginnt mit dem Gebet bei min 38:18 und mit der Predigt bei h 1:04:15


Festa da Padroeira 2021 | Novena Solene - 9º Dia
Sermão de Dom Erwin Kräutler


Unsere Liebe Frau von Aparecida
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Samstag, 9. Oktober 2021

Erwin-Kräutler-Preis an Stefano Raschietti verliehen

 


Salzburg: Erwin-Kräutler-Preis an Stefano Raschietti verliehen

Nach früherem austro-brasilianischem Bischof benannter Preis würdigt Verdienste im Bereich der kontextuellen Theologie, des interreligiösen Dialogs und der befreiungstheologischen Forschung

Salzburg, 08.10.2021 (KAP) Der aus Italien stammende und seit vielen Jahren in Brasilien tätige katholische Theologe Stefano Raschietti ist mit dem "Erwin-Kräutler-Preis für kontextuelle Theologie, interreligiösen Dialog und befreiungstheologische Forschung" ausgezeichnet worden. Die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung, die alle zwei Jahre vom "Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen" der Universität Salzburg vergeben wird, wurde am Donnerstagabend, 7. Oktober, in Salzburg überreicht. Ihr Ziel ist es, junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zu fördern, die sich mit politischer Theologie, sozialer Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung beschäftigen - Themen, für die sich auch Bischof Erwin Kräutler seit über fünf Jahrzehnten im Amazonasgebiet engagiert.

Der Theologe Raschietti erhielt die Auszeichnung in Anerkennung seiner Leistung zur zeitgemäßen Interpretation des Begriffs der Mission, heißt es in einer Presseaussendung der Universität Salzburg. Raschietti gelinge es, Mission "nicht als Überbleibsel einer vormodernen Religionspolitik" zu verstehen, "sondern als Ausdruck eines wechselseitigen Lernprozesses, der sowohl kulturell, politisch, religiös als auch theologisch relevant ist", erörterte der Leiter des "Zentrums Theologie Interkulturell und Studium der Religionen", Prof. Franz Gmainer-Pranzl, die Entscheidung der Jury. 

Darüber hinaus bestehe ein enger Zusammenhang zwischen der theologischen Reflexion Raschiettis und dem praktischen, pastoralen Tun von Bischof Kräutler, so Gmainer-Pranzl weiter. Dieses Tun folge einem "dekolonialen Ansatz" und Verständnis von Mission: "Von daher erweisen sich die dekoloniale Praxis des bischöflichen Dienstes von Erwin Kräutler sowie die Rezeption dekolonialer Theorien in der missionswissenschaftlichen Dissertation von Stefano Raschietti als Impulse, die über den Kontext Brasiliens hinaus zu denken geben."

Biografische Notizen

Stefano Raschietti, 1963 in Vicenza (Italien) geboren, studierte in Parma Katholische Theologie. In Sao Paolo (Brasilien) absolvierte er das Masterstudium in Dogmatik mit Schwerpunkt Missionswissenschaft. Es folgte ein Doktoratsstudium in Theologie mit Schwerpunkt Pastoraltheologie an der Päpstlichen Universität von Parana, Curitiba, das er 2020 mit einer Dissertation zum Thema "Mission und Dekolonialität. Ein neues Paradigma von Mission in Lateinamerika" abschloss.

Raschietti ist Mitglied der "Gesellschaft des hl. Xaver für auswärtige Missionen" (SX, "Xaverianer-Missionare"). Seit dreißig Jahren nimmt er in Brasilien Aufgaben im Bereich der missionarischen Bildung und der Beratung der lateinamerikanischen Bischofskonferenz wahr. Zudem lehrt er an verschiedenen Universitäten in Brasilien. Derzeit ist er Mitglied des Lateinamerikanischen Netzwerks der Missionswissenschaftlerinnen und Missionswissenschaftler und Direktor des "Centro Cultural Conforti" in Curitiba (Brasilien).


Religion.orf.at, 8.10.2021
Preis für befreiungstheologische Forschung verliehen
Der nach dem früherem österreichisch-brasilianischem Bischof benannte Erwin-Kräutler-Preis für Verdienste im Bereich der kontextuellen Theologie, des interreligiösen Dialogs und der befreiungstheologischen Forschung ist an den katholischen Theologen Stefano Raschietti verliehen worden.


science.apa.at, 4.10.2021
Vergabe des Erwin-Kräutler-Preises am 7. Oktober 2021
Der nach dem alternativen Nobelpreisträger benannte „Erwin-Kräutler-Preis für kontextuelle Theologie, interreligiösen Dialog und befreiungstheologische Forschung“ wird am 7. Oktober 2021 an der Universität Salzburg zum sechsten Mal vergeben. Diesjähriger Preisträger ist der aus Italien stammende und seit vielen Jahren in Brasilien tätige Theologe Stefano Raschietti. Er wird für seine zeitgemäße Interpretation von Mission ausgezeichnet.

Vergabe des Erwin-Kräutler-Preises am 7. Oktober 2021 

Partnermeldung 

Der nach dem alternativen Nobelpreisträger benannte „Erwin-Kräutler-Preis für kontextuelle Theologie, interreligiösen Dialog und befreiungstheologische Forschung“ wird am 7. Oktober 2021 an der Universität Salzburg zum sechsten Mal vergeben. Diesjähriger Preisträger ist der aus Italien stammende und seit vielen Jahren in Brasilien tätige Theologe Stefano Raschietti. Er wird für seine zeitgemäße Interpretation von Mission ausgezeichnet.

Vergabe des Erwin-Kräutler-Preises am 7. Oktober 2021 

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Der nach dem alternativen Nobelpreisträger benannte „Erwin-Kräutler-Preis für kontextuelle Theologie, interreligiösen Dialog und befreiungstheologische Forschung“ wird am 7. Oktober 2021 an der Universität Salzburg zum sechsten Mal vergeben. Diesjähriger Preisträger ist der aus Italien stammende und seit vielen Jahren in Brasilien tätige Theologe Stefano Raschietti. Er wird für seine zeitgemäße Interpretation von Mission ausgezeichnet.

Vergabe des Erwin-Kräutler-Preises am 7. Oktober 2021 

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Der nach dem alternativen Nobelpreisträger benannte „Erwin-Kräutler-Preis für kontextuelle Theologie, interreligiösen Dialog und befreiungstheologische Forschung“ wird am 7. Oktober 2021 an der Universität Salzburg zum sechsten Mal vergeben. Diesjähriger Preisträger ist der aus Italien stammende und seit vielen Jahren in Brasilien tätige Theologe Stefano Raschietti. Er wird für seine zeitgemäße Interpretation von Mission ausgezeichnet.