Donnerstag, 23. August 2018

Bischof Kräutler beim Vorbereitungstreffen für Amazonas-Synode in Manaus

Kathpress, 22.08.2018
Brasilien: Kräutler bei Vorbereitungstreffen für Amazonas-Synode

Brasilia, 22.08.2018 (KAP) Im brasilianischen Manaus findet diese Woche das bisher dritte Vorbereitungstreffen der brasilianischen Bischöfe für die Amazonassynode im Oktober 2019 statt. Erwin Kräutler, der aus Vorarlberg stammende emeritierte Bischof der Prälatur Xingu, ist unter den Teilnehmern, berichtete die römische Nachrichtenagentur "Fides" am Mittwoch. Das Treffen solle einem "Prozess des Zuhörens" weiter den Weg bahnen und die Suche nach neuen Wegen kirchlicher Missionsarbeit angesichts der heutigen sozialen, religiösen und kulturellen Situation des Amazonas unterstützen.

An dem noch bis Donnerstag dauernden Treffen, das vom panamazonischen Kirchennetzwerk REPAM und der Kommission für das Amazonasgebiet der Brasilianischen Bischofskonferenz veranstaltet wird, nehmen an die 50 Bischöfe und Vertreter aus 54 Kirchsprengeln der brasilianischen Amazonasregion teil. Die meisten von ihnen bringen langjährige Erfahrung aus der pastoralen Arbeit mit Indigenen mit, welche die "wichtigsten Protagonisten der Synode" sein würden, erklärte der Bischof Edson Damian von Sao Gabriel da Cachoeira. Ziel sei es, den Ureinwohnern bei dem Bischofstreffen im Vatikan "mit viel Respekt und viel pastoraler Sensibilität" zuzuhören.

Zentral geht es bei der aktuellen Versammlung um die vertiefende Arbeit mit dem Anfang Juni vom Vatikan veröffentlichten Synoden-Vorbereitungsdokument, an dessen Erstellung alle zur Synode eingeladenen Amazonas-Bischöfe mitgewirkt haben. Mehrere leitende Redakteure sind auch bei dem Treffen in Manaus anwesend, darunter die Bischöfe Marcia de Oliveira, Paulo Suess, Peter Hughes und Justino Sarmento Rezende.

Zugegen sind auch Vertreter des vom Papst ernannten "Vorsynodalen Rates", dem neben Bischof Kräutler u.a. auch REPAM-Präsident Kardinal Claudio Hummes, Bischof Neri Jose Tondello und Erzbischof Roque Paloschi, Präsident des Indigenen Missionsrates CIMI, sowie die Ordens-Delegierte für Lateinamerika und die Karibik, Schwester Irene Lopes, angehören.

Die für Oktober 2019 geplante Bischofssynode trägt den Titel offiziellen "Amazonien - neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie". An dem Treffen werden laut dem vorbereitenden Synodensekretariat 102 Diözesanleiter teilnehmen, von denen allein 57 aus Brasilien kommen. Eingeladen sind weiter die Vorsitzenden von sieben nationalen Bischofskonferenzen aus der Region, Vertreter des REPAM-Netzwerks und anderer kontinentaler Kirchengremien wie des lateinamerikanischen Bischofsrats CELAM sowie Leiter von römischen Kurienbehörden.

Im Juni wurde mit dem veröffentlichten Vorbereitungsdokument an die örtlichen Kirchen auch ein Fragebogen verschickt. Die Antworten, die bis Februar 2019 zurückerwartet werden, fließen in das eigentliche Arbeitspapier der Synode ein. Dieses soll den Synodenteilnehmern laut Vatikan voraussichtlich im Juni 2019 zugeschickt werden.

VaticanNews, 22.8.2018
Brasilien: Vorbereitungstreffen zur Amazonasynode mit Protagonisten
Im brasilianischen Manaus findet zur Zeit das dritte Vorbereitungstreffen für die Amazonassynode statt. Diese Synode wird dann im Oktober 2019 im Vatikan durchgeführt. Bei dem Treffen soll das Anfang Juli vom Vatikan veröffentlichte Synodenvorbereitungs-Dokument vertieft werden.





REPAM, 23 de agosto de 2018
Igreja na Amazônia finaliza encontro em Manaus
“Com as bênçãos de Nossa Senhora de Nazaré, voltemos para as nossas dioceses e sigamos nossos trabalhos”. Com essas palavras, o Cardeal Cláudio Hummes finalizou o III Encontro da Igreja Católica na Amazônia Legal. Estiveram reunidos no Centro de Treinamento da Maromba, em Manaus, entre os dias 20 e 23 de agosto, os 58 bispos das dioceses e prelazias da região.

Confira a carta na íntegra: Carta do III Encontro da Igreja na Amazônia Legal

Samstag, 18. August 2018

UN-Komitee für Menschenrechte setzt sich für Lula ein

Deutsche Welle, 17.8.2018
UN machen sich für Brasiliens Lula stark
Der inhaftierte Ex-Präsident möchte gerne wieder Präsident werden. Das wollen seine politischen Gegner verhindern. Der UN-Menschenrechtsausschuss mahnt, Lula da Silva dürfe nicht seiner politischen Rechte beraubt werden.


O Globo, 17/08/2018
Comitê de Direitos Humanos da ONU recomenda que o Estado brasileiro assegure direitos políticos de Lula
Em decisão liminar, órgão pede que candidatura do ex-presidente seja mantida

Reuters, 17 de Agosto de 2018
Comitê de Direitos Humanos da ONU diz que Lula deve ter todos os direitos políticos

Sonntag, 29. Juli 2018

Zehntausende fordern Freilassung von Ex-Präsident Lula

NZZ, 29.7.2018
Tausende fordern in Brasilien die Freilassung von Ex-Präsident Lula
(dpa) Tausende haben in Brasilien bei einem Festival für die Freilassung von Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva aus der Haft demonstriert. Bis zu 80 000 Teilnehmer kamen zu «Lula libre» im Stadtteil Lapa in Río de Janeiro, wie der Veranstalter mitteilte. Bei der Feier traten brasilianische Künstler auf, darunter auch der Musiker und Ex-Kulturminister des südamerikanischen Landes, Gilberto Gil. Das Festival begann am Samstagnachmittag und dauerte bis in die Morgenstunden am Sonntag.
Lula verbüsst seit Anfang April eine zwölfjährige Freiheitsstrafe wegen Korruption. Er soll von einem Bauunternehmen die Renovierung eines Luxus-Appartements angenommen haben. Lula weist die Vorwürfe zurück. Er sieht sich als Opfer einer Verschwörung rechter Politiker, der Justiz und der Medien und bezeichnet sich selbst als politischen Gefangenen.

ORF, 29.7.2018
Rio: Zehntausende fordern Freilassung Lulas


Telesur, 28 July 2018
Brazil: Thousands Turn Out For 'Lula Livre' Festival In Rio
Exhibitions, live performances and cultural workshops dominated the day's agenda as people of all ages joined together to call for Lula to be released from prison.

Veja, 28/07/2018
Chico Buarque, Gil e outros artistas defendem ‘Lula Livre’ no Rio
Festival em apoio ao ex-presidente reúne milhares de pessoas nos Arcos da Lapa


Festival Lula Livre no Youtube

Donnerstag, 26. Juli 2018

Bischof Werlang befürchtet „antidemokratischen Prozess“ bei Wahl in Brasilien


VaticanNews, 26.7.2018
Brasilien: Bischof spricht von „antidemokratischem Prozess“
Der brasilianische Bischof Guilherme Antônio Werlang hat die vielen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl kritisiert. Am 7. Oktober wird in Brasilien ein neuer Präsident gewählt. Der Bischof fürchtet einen „antidemokratischen Prozess“ durch die unübersichtliche politische Lage.