Sonntag, 5. Mai 2013

Keine polizeiliche Räumung der Baustelle von Belo Monte

Das Bundesgericht wies den Antrag des Konzessionärs Norte Energia zur Räumung der Baustelle Belo Monte ab.

Die Entscheidung wurde am Freitag (4.5.) veröffentlicht und stellt fest, dass die "Räumung (...) polizeiliche Gewalt verlangte, die (...) den Tod von Indios wie auch Polizisten nicht ausschließt. Außerdem seien Kinder und Frauen dabei. Die Darstellung des finanziellen Verlust von Norte Energia wurde als "nicht nachvollziehbar" bezeichnet, vor allem im Hinblick auf mögliche Folgen eines Polizeieinsatzes.

Für Richter Sérgio Wolney, bedeuteten "die indigenen Angelegenheit und die sozialen Auswirkungen des Kraftwerkbaues, dass besondere Vorsicht im Hinblick auf eine eindeutige Entscheidung geboten war, die noch dazu mit Gewalt hätte umgesetzt werden müssen."

Die Entscheidung fordert die Nationale Indiostifung (Funai) auf, bei den Verhandlungen mit dem Bauunternehmen zu vermitteln. Weiters sollen Bundesstaatsanwälte und Bundespolizei zum Einsatz kommen.


Indigene Völker entlang der Flüsse Xingu, Teles Pires und Tapajós besetzen seit 2. Mai die Baustelle Belo Monte und fordern den Stopp aller Staudammprojekte in Amazonien, solange es keine Anhörung gegeben hat, wie sie in der ILO-Konvention 169 für indigene Völker vorgesehen  ist. Die Indios Munduruku vom Tapajós-Fluss wollen jetzt eine solche Anhörung mit allen betroffenen Völkern  und Vertretern der Regierung auf der Baustelle Belo Monte.

Norte Energia hat weitere Ansuchen zur Räumung der Baustelle angekündigt.

CIMI, 4.5.2013
Belo Monte: Justiça nega pedido de reintegração de posse contra indígenas
A Justiça Federal negou pedido da concessionária Norte Energia de reintegração de posse do canteiro de obras da Usina Hidrelétrica Belo Monte, ocupado desde quinta-feira por cerca de 200 indígenas, em protesto contra a construção de barragens nos rios Xingu, Tapajós e Teles Pires.

Leia aqui a íntegra da decisão da Justiça Federal

O Globo, 4.5.2013
Justiça do PA nega pedido de reintegração de posse em Belo Monte

Norte Energia ingressou com liminar na Justiça Federal na última sexta, 3.
Indígenas de oito etnias ocupam canteiro de obras há três dias.

Terra, 5.5.2013
Indígenas mantêm ocupação no canteiro de obras de Belo Monte
Eles pedem que as obras de todos os empreendimentos hidrelétricos na Amazônia sejam suspensas
Um grupo de indígenas que ocupa o canteiro de obras da Usina Hidrelétrica de Belo Monte, no Rio Xingu (PA), desde a última quinta-feira (2) permanece no local e mantém as obras paralisadas. Eles pedem que as obras de todos os empreendimentos hidrelétricos na Amazônia sejam suspensas até que o processo de consulta prévia aos povos tradicionais, previsto na Convenção 169 da Organização Internacional do Trabalho (OIT), seja regulamentado.

WD-Notícias, 5.5.2013
Norte Energia diz que irá pedir nova reintegração de posse nesta segunda
Depois de ter o primeiro pedido de liminar para reintegração de posse negado pela Justiça de Altamira, a Norte Energia - empresa responsável pela implantação da Usina Hidrelétrica Belo Monte, no rio Xingu, no Pará - informou neste domingo (5) que vai entrar novamente na justiça nesta segunda-feira (6) para que os índios e ribeirinhos, que ocupam o Sítio Belo Monte há três dias, saiam da área. As obras no canteiro continuam suspensas.

Samstag, 4. Mai 2013

Indigene fordern Stopp aller Staudammprojekte sowie Anhörung in Belo Monte

Visita do advogado Sérgio
Beratung mit dem Rechtsanwalt Sérgio


Zweite Presseaussendung zur Besetzung von Belo Monte

Wir werden nicht mit dem Baukonsortium Belo Monte (CCBM) verhandeln. Wir sind nicht hier, um mit dem Konzessionsunternehmen Norte Energia zu verhandeln. Eine Liste mit spezifischen Ansprüchen oder Anforderungen haben wir nicht für sie.

Wir sind hier, um mit der Regierung zu sprechen. Um gegen den Bau von Großprojekten zu protestieren, die definitiv unser Leben beeinträchtigen. Um das Gesetz einzufordern, das vorzeitige Anhörungen gewährleistet, d. h. vor den Studien und Konstruktionen! Schließlich und vor allem besetzen wir die Baustelle, um eine Anhörung über Bauprojekte in unseren Territorien, Flüssen und Wäldern abzuhalten.

Und deshalb muss die Regierung alles stopppen, was sie gerade macht. Die Arbeiten und Studien von Staudämmen müssen ausgesetzt werden.Die Militärtruppen müssen abgezogen und die Polizeieinsätze in unserem Land müssen beendet werden.

Die Baustelle Belo Monte ist besetzt und steht still. Die Arbeiter, die hier in Unterkünften wohnen, unterstützen uns und haben Dutzende von Aussagen über Probleme gemacht, die sie hier erleben. Sie sind mit uns solidarisch. Sie verstehen uns. Sie genauso wie wir wollen keine Gewalt, sondern Frieden. Sie und wir wollen, dass die Arbeiter in die Stadt gebracht werden. Das Baukonsortium Belo Monte muss den baldigen Abzug der Arbeiter durchführen und ihre Unterbringung in die Stadt sicherstellen.

Wir gehen nicht weg, solange die Regierung nicht auf unsere Forderungen eingeht.

Baustelle Belo Monte, Vitória do Xingu, am 3. Mai 2013
Unterschriften der Kazikes und Vertreter der Völker

CIMI, 3.5.2013
Carta da ocupação nº 2: Sobre a pauta da nossa ocupação de Belo Monte
Não estamos aqui para negociar com o Consórcio Construtor Belo Monte. Não estamos aqui para negociar com a empresa concessionária Norte Energia. Não temos uma lista de pedidos ou reivindicações específicas para vocês.
Nós estamos aqui para dialogar com o governo. Para protestar contra a construção de grandes projetos que impactam definitivamente nossas vidas. Para exigir que seja regulamentada a lei que vai garantir e realizar a consulta prévia - ou seja, antes de estudos e construções! Por fim, e mais importante, ocupamos o canteiro para exigir que seja realizada a consulta prévia sobre a construção de empreendimentos em nossas terras, rios e florestas.
E para isso o governo precisa parar tudo o que está fazendo. Precisa suspender as obras e estudos das barragens. Precisa tirar as tropas e cancelar as operações policiais em nossas terras.

Freitag, 3. Mai 2013

Erklärung der Indios zur Besetzung von Belo Monte

Ca. 200 Indigene der Flüsse Xingu, Tapajós und Teles Pires, die von den Auswirkungen von Staudämmen betroffen sind, besetzten am Donnerstag (2.5.) gegen 11:30 Uhr die größte der vier Baustellen für das Kraftwerk Belo Monte, die Belo Monte heißt und sich in der Gemeinde Vitória do Xingu, ca. 50 km von Altamira entfernt, befindet. Sie fordern den Baustopp sowie die laut ILO-Konvention 169 vorgesehenen Anhörungen. Sie verbreiteten folgende Erklärung, die CIMI veröffentlicht:

Erklärung der Indios zur Besetzung von Belo Monte:

Wir sind indigene Völker, die entlang von Flüssen leben, wo ihr Staudämme bauen möchtet. Wir sind Munduruku, Juruna, Xipaya Kayapó, Parakanã, Asurini, Kuruaya, Arara, Fischer und Flussbewohner. Wir sind aus Amazonien und wollen den Regenwald lebendig erhalten. Wir sind Brasilianer. Der Fluss ist unser Supermarkt. Unsere Vorfahren sind älter als Jesus Christus.

Ihr zeigt mit Waffen auf unsere Köpfe. Ihr umstellt unser Land mit Soldaten und Kriegsgerät. Ihr bringt die Fische zum Verschwinden. Ihr stehlt die Gebeine unserer Ahnen, die in unserem Land begraben sind.

Ihr tut dies, weil ihr Angst habt, uns anzuhören. Zu hören, dass wir keinen Staudamm wollen. Zu verstehen, warum wir keinen Staudamm wollen.

Ihr verbreitet, dass wir gewalttätig wären und Krieg wollten. Wer tötet unsere Angehörigen? Wie viele Weiße starben und wie viele Indigene? Wer uns tötet, das seid ihr, schnell oder langsam. Wir sterben und jeder Damm tötet mehr. Und wenn wir versuchen zu reden, bringt ihr Panzer, Hubschrauber, Soldaten, Maschinengewehre und Wasserwerfer.

Was wir wollen ist einfach: Ihr müsst das Gesetz beachten, das die vorzeitige Anhörung der indigenen Völker vorsieht. Während dessen müsst ihr alle Arbeiten und Studien am Dammbau sowie die polizeilichen Maßnahmen an den Flüssen Tapajós, Xingu und Teles Pires stoppen. Und dann müsst ihr uns anhören.

Wir wollen den Dialog, aber ihr lässt uns nicht sprechen. Deshalb besetzen wir die Baustelle. Ihr müsst nur alles stoppen und uns einfach zuhören.

Vitória do Xingu (PA), 02. Mai 2013

Beachtenswert ist die Beteiligung der Munduruku, die mit ca. 100 Personen aus der 900 km entfernten Stadt Jacareacanga (über Itaituba) angereist kamen, um sich im Kampf gegen Dammbauten mit den Völkern am Xingu zu verbünden. (Siehe Karte auf Googlemaps)

Diese "erste Erklärung zur Besetzung" nimmt auf folgende Vorfälle am Rio Tapajós Bezug:
Im November letzten Jahres wurde ein Munduruku-Indio von einem Bundespolizisten im Dorf Teles Pires, an der Grenze zwischen Pará und Mato Grosso, erschossen.
Eine weitere Verletzung der Grundrechte der Indios durch die Bundesregierung ist die Flutung der heiligen Stätte von Sete Quedas, eines Wasserfalls am Rio Teles Pires, wo viele Ahnen begraben wurden und ein Denkmal für den Krieger Munduruku Muraycoko ist.


"Unser Wald und unser Fluß sind die letzten unberührten Naturschutzgebiete Brasiliens. Es stimmt mich traurig: Warum müssen bei einen Fluss so viele Dämme gebaut werden?", fragt Saw Exebu, Sprecher des Kazikes der Munduruku. Zum ersten Mal sieht er einen Dammbau aus der Nähe. "Ich sehe die Tonnen dieses Projekts. Wir wollen nicht, dass dies auch in unserem Gebiet geschieht. Wir wollen nicht, dass Staudämme vor unseren Häusern gebaut werden"', sagt er.

"Wir Munduruku kennen eine Legende, die besagt, dass wir nicht alleine kämpfen sollen. Deshalb sind wir hierher zu den Brüdern am Xingu gekommen, um ein Bündnis zu bilden. Die indigenen Völker und die Umweltschützer in Brasilien müssen sich mehr zusammenschließen, um Großprojekte zu bekämpfen, die uns von unseren Territorien vertreiben. Die Regierung hat uns zu respektieren", bekräftigt Saw.

Die Munduruku sind derart empört, weil im vergangenen April etwa 250 Soldaten der nationalen Streitkräfte und der Marine auf Anordnung des Ministeriums für Bergbau und Energie auf Baustellen für Kraftwerksbauten entsandt wurden, um für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Sie kamen auch in angestammte Gebiete der Munduruku. Die Indios werfen den Sicherheitskräften vor, Häuser in Brand gesteckt und Männer mit Gummigeschoßen verletzt zu haben.

In einem Offenen Brief vom 29. April 2013 bezichtigen sie die Bundesregierung der Lüge:
"Die Information des Präsidentialen Sekretariats vom 26.4. mit der Überschrift Regierung trifft sich mit Indigenen Munduruku in Jacareacanga ist falsch.
Eine Versammlung war für den 25.4. in der Aldeia Sai Cruz geplant. Es gibt dazu eine offizielle Einladung. Mehr als 200 Kazikes hatten sich dort eingefunden, um über die Kraftwerksprojekte zu diskutieren. Aber die Regierungsvertreter sind nach Jacareacanga gefahren. Die Änderung des Ortes hatten die Kaziks nicht akzeptiert, und das Treffen mit den dortigen Gemeinderäten kann nicht als Anhörung der Munduruku gewertet werden.
Die Verlogenheit und die böse Absicht der Bundesregierung im Umgang mit unserem Volk Munduruku, indem Abmachungen nicht eingehalten und falsch informiert wird, missbilgen wir aufs Schärfste und bring es der Öffentlichkeit zur Kenntnis."


CIMI, 02/05/2013
Ocupação contra hidrelétricas na Amazônia segue em canteiro de Belo Monte (PA)

Cerca de 200 indígenas dos rios Xingu, Tapajós e Teles Pires afetados pela construção de usinas hidrelétricas ocuparam nesta quinta-feira, 2, o maior canteiro dos quatro abertos para as obras de Belo Monte, no município de Vitória do Xingu (PA), a 50 quilômetros de Altamira. Em carta (leia na íntegra aqui) divulgada após a ocupação, os indígenas reivindicam a regulamentação da consulta prévia e a suspensão imediata de todas as obras e estudos relacionados às barragens nos rios onde vivem.

Juntos de uma centena de Munduruku de aldeias de Jacareacanga e Itaituba, no oeste do Pará, indígenas Juruna, Kayapó, Xipaya, Kuruaya, Asurini, Parakanã e Arara, além de pescadores e ribeirinhos da Volta Grande do Xingu, chegaram por volta das 11h30 no local da construção, paralisando os trabalhos de cerca de 6 mil operários do canteiro.

Militares da Rotam já estavam no local quando os indígenas chegaram. Um agrupamento da Tropa de Choque também foi enviado para o canteiro. Não houve confronto e a situação permanecia tranquila até o início da noite.

"Nossa floresta e nosso rio são um dos últimos patrimônios do Brasil. É triste pensar: por que tantas barragens num rio só?", questiona Saw Exebu, porta-voz do cacique-geral dos Munduruku. É a primeira vez que Saw vê de perto a construção de uma barragem. "Estou vendo o peso dessa obra aqui. Não queremos que isso aconteça em nossas terras. Nós não queremos que sejam construídas barragens na nossa casa", afirma.

Karten zum Kraftwerkkomplex Tapajós


Größere Kartenansicht

Territorioum der Munduruku:



Rio Tapajós auf Wikipedia

Blog-Archiv zum Rio Tapajós

Baustelle Belo Monte von 200 Indios besetzt

Der Standard, 3.5.2013
Indios besetzen erneut Belo-Monte-Baustelle
Rio de Janeiro - In Brasilien haben Indio-Gruppen erneut Teile der Baustelle für das riesige Wasserkraftwerk Belo Monte am Amazonas-Seitenfluss Xingu besetzt. Sie forderten die Aussetzung der Bauarbeiten, bis die Bewohner des betroffenen Gebietes angehört worden seien, teilte der mit der katholischen Kirche verbundene Indigene Missionsrat (CIMI) am Donnerstag mit. Der Rat sprach von 200, die Polizei von 50 Demonstranten.

Die Anlage im Bundesstaat Pare soll etwa 29 Milliarden Reais (11 Mrd Euro) kosten. Mehr als 500 Quadratkilometer Land sollen überflutet werden. Mit einer Kapazität von 11.233 Megawatt soll es das drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt werden - nach dem Drei-Schluchten-Staudamm in China und dem Itaipu-Werk an der Grenze Brasiliens zu Paraguay.

Andritz AG beteiligt
Die steirische Andritz AG ist mit einer Auftragshöhe von etwa 330 Millionen Euro an dem Projekt beteiligt und liefert Turbinen und Generatoren. Grüne und Greenpeace hatten das Engagement des österreichischen Unternehmens mehrfach kritisiert und dessen Ausstieg gefordert. (APA, 3.5.2013)


Kleine Zeitung, 3.5.2013
Indios besetzten Baustelle für Staudamm Belo Monte
In Brasilien haben Indio-Gruppen erneut Teile der Baustelle für das riesige Wasserkraftwerk Belo Monte am Amazonas-Seitenfluss Xingu besetzt. Die steirische Andritz AG ist mit einer Auftragshöhe von etwa 330 Millionen Euro an dem Projekt beteiligt.


TV-Liberal, 4.5.2013
Índios permanecem em canteiro de obras da Usina de Belo Monte


TV-Liberal, 3.5.2013
Já dura dois dias o protesto das lideranças indígenas em Belo Monte

TV-Liberal, 3.5.2013
Indígenas continuam ocupando escritório da Norte Energia, em Belo Monte


CIMI, 3.5.2013
Belo Monte: governo pressiona indígenas com força policial; trabalhadores da usina prestam solidariedade

Cerca de 100 homens da Força Nacional, tropa de choque da Polícia Militar e Polícia Civil chegaram ao principal canteiro de obras da Usina Hidrelétrica Belo Monte, no Pará, na tarde desta sexta-feira, 3, para cumprir mandado judicial.
A Justiça Estadual deferiu pedido de reintegração de posse contra "brancos" que estavam presentes na ocupação, iniciada ontem, 2. Dois jornalistas que cobriam a ação e um pesquisador foram levados do local pela Polícia Civil. Os indígenas, por sua vez, lançaram nova carta reafirmando a pauta reivindicatória – leia na íntegra abaixo.

Pela manhã de hoje, 3, cerca de dois mil trabalhadores aplaudiram de pé um grupo de indígenas que foi aos alojamentos dialogar com os operários. "Os trabalhadores que vivem nos alojamentos nos apóiam", afirma nova carta dos indígenas.

Folha, 3.5.2013
Protesto paralisa obras em Belo Monte pelo segundo dia
O protesto de índios contra o governo federal no principal canteiro de construção da usina de Belo Monte, no sudoeste do Pará, entrou nesta sexta-feira (3) no segundo dia.
As obras no canteiro estão paralisadas por tempo indeterminado, enquanto as atividades continuam nos outros pontos da construção.

CIMI, 2.5.2013
Indígenas ocupam canteiro de obras de Belo Monte contra hidrelétricas na Amazônia

Cerca de 200 indígenas afetados pela construção de hidrelétricas ocuparam nesta quinta-feira, 2, o principal canteiro de obras da Usina Hidrelétrica Belo Monte no município de Vitória do Xingu, Pará. Eles reivindicam a regulamentação da consulta prévia e a suspensão imediata de todas as obras e estudos relacionados às barragens nos rios Xingu, Tapajós e Teles Pires. A tropa de choque da Polícia Militar já esperava pelos indígenas, porém não conseguiu os barrar.

Os povos presentes são: Munduruku, Juruna, Kayapó, Xipaya, Kuruaya, Asurini, Parakanã, Arara, além de pescadores e ribeirinhos - leia carta do movimento abaixo. Ao menos seis mil trabalhadores, segundo estimativas do movimento, deixarão de atuar no canteiro. A ocupação, de acordo com os indígenas, se manterá por tempo indeterminado – ou até que o governo federal atenda as reivindicações apresentadas.

Xingu Vivo, 2.5.2013 (Fotos)
Povos indígenas do Xingu e Tapajós se unem em nova ocupação dos canteiros de Belo Monte

Mittwoch, 1. Mai 2013

Die ersten 100.000 m³ Beton für Belo Monte verarbeitet

Der für die Inbetriebnahme des Kraftwerks Belo Monte verantwortliche Konzern Norte Energia feierte die Verarbeitung der ersten 100.000 m³ Beton während des letzten Jahres. "Der Anfang ist immer das Schwierigste. Aber nachdem nun die Fundamente fertig sind, wollen wir monatlich diese Menge verarbeiten", sagte Antônio Kelson, Baudiretor von Norte Energia.

Bis zum Betrieb aller 24 Turbinen im Jahr 2019 und zur Fertigstellung des Kraftwerks werden 2.400.000 m³ Beton benötigt.

Blog Norte Energia, 29 abril 2013
Norte Energia festeja os primeiros 100 mil m³ de concreto em Belo Monte

Intenção é manter a mesma média de concreto a cada mês, durante o pico da obra.

A Norte Energia S/A, empresa responsável pela instalação e operação da Usina Hidrelétrica Belo Monte, no Pará, comemorou hoje a marca de 100 mil m3 de concreto utilizados na obra. A eficiência e o cumprimento dos prazos nos serviços de concretagem são fundamentais para a montagem dos demais componentes da Casa de Força Principal.

“Os primeiros cem mil metros (cúbicos de concreto) são sempre os mais difíceis. Uma vez vencida esta etapa, a intenção é manter a mesma marca, mensalmente, durante o pico da obra”, ressaltou Antônio Kelson, diretor de construção da Norte Energia. Até 2019, quando entrará em operação a última das 24 turbinas da Usina Hidrelétrica Belo Monte, serão utilizados 2 milhões e 400 mil m3 de concreto.