Mittwoch, 14. April 2021

REPAM kritisiert Abkommen zwischen Brasilien und USA zum Schutz Amazoniens

 


Das pan-amazonische kirchliche Netzwerk REPAM-Brasilien und die Kommission für die Amazonasregion der Nationalen Bischofskonferenz Brasiliens (CNBB) veröffentlichten am Dienstag (13. April 2021) eine Stellungnahme mit wichtigen Überlegungen zu einem möglichen Abkommen zwischen Brasilien und den Vereinigten Staaten zum Schutz des Amazonasgebietes.

Darin drücken der Präsident von REPAM-Brasilien, Dom Erwin Kräutler, und der Präsident der Kommission für die Amazonasregion der CNBB, Dom Claudio Hummes, ihre Besorgnis über die fehlende Beteiligung der Völker Amazoniens aus und weisen auf die Veranstaltungen "Amazonischer Notstand - Zur Verteidigung des Waldes und des Lebens" und das "Amazonische Klimaforum" hin, die mit Unterstützung mehrerer nationaler und internationaler Organisationen am Donnerstag, den 15. April, stattfinden werden, um dem amazonischen Notstand internationale Aufmerksamkeit zu verleihen und die Gefahren dieses möglichen Abkommens aufzuzeigen.


Eine entscheidende Stunde für Amazonien

Die katholische Kirche im Einsatz für den Schutz der Völker und des Waldes

"Amazonien ist ein Prüfstand für die Menschheit" (Papst Franziskus)

Was in dieser Ökoregion, die als biologisches Herz des Planeten gilt, geschieht, hat einen gigantischen Einfluss auf die gesamte Biosphäre. Deshalb ist Amazonien, erst recht in der gegenwärtigen Zuspitzung der Krisen, ein Brennpunkt, der von der Zivilgesellschaft und von Institutionen verteidigt werden muss. In der Folge der Amazonien-Synode ist die katholische Kirche mit Wachsamkeit und Engagement dabei.

Kontext: Krise und Interessen vieler in Amazonien

Wie Gregorio Mirabal, Präsident der COICA und Teilnehmer der Synodenversammlung, warnt, "greifen viele Pandemien gegenwärtig Amazonien an".

Die Reduzierung des Amazonas auf ein Gebiet der Ausplünderung, der Landraubs, der Gewalt und der Straflosigkeit stellt in den Augen der Welt eine der größten Gefahren dar, eine Bedrohung des Klimagleichgewichts und des Schutzes der Völker und der biologischen Vielfalt, mit planetarischen Auswirkungen.

In diesem Zusammenhang übt die internationale Gemeinschaft Druck aus und sucht nach Wegen, den Amazonas zu schützen, während sie ihre eigenen Expansions- und Wirtschaftsinteressen begünstigt.

Die derzeitige Regierung der Vereinigten Staaten trifft sich mit der Bundesregierung Brasiliens, ohne jegliche Transparenz oder Beteiligung der Völker des Amazonasgebietes, um Vereinbarungen zum Schutz dieses Biomes zu treffen.

Die wichtigsten Führer der indigenen Völker, der Quilombolas, der Kautschukzapfer und der Bauern sind sehr besorgt über mögliche internationale Abkommen sowie die Finanzierung einer Regierung, die offen umweltfeindlich, indigenenfeindlich, antidemokratisch und wissenschaftsleugnend ist und deren Management der Pandemie jeden Tag mehr Menschen in den Tod und in die Armut führt.

Maßnahmen zur Verteidigung des Lebensplans der Völker Amazoniens

Jedes Abkommen, das den Amazonas in den Mittelpunkt stellt, bedarf einer Debatte mit der amazonischen Bevölkerung, die bisher noch nicht konsultiert worden ist.

Der Lebensplan der COICA-Völker drückt es mit Kraft und Würde aus: "Die amazonischen Völker sind weder Empfänger noch Ausführende, wir sind diejenigen, die den Amazonas seit Jahrhunderten erhalten haben. Unsere Stimme und unser Wissen müssen die öffentliche Politik und die Wissenschaft bei ihren Schutzmaßnahmen leiten, nicht umgekehrt.

Brasilien braucht Tatkraft, Wachsamkeit und internationale Zusammenarbeit in Bezug auf die Erhaltung des Amazonasgebietes, insbesondere in Bezug auf das universelle und dringende Recht auf Impfung und öffentliche Gesundheit; die Konsolidierung von Organen und Institutionen der Umweltinspektion und -kontrolle; nachhaltige Entwicklung durch gemeindebasierte Kooperationsfonds; die Demarkierung von indigenen und Quilombola-Territorien.

Aber das kann nicht heimlich und mit der politischen Koordination von Leuten geschehen, die nicht die Interessen und Erwartungen der Völker des Amazonasgebietes kennen.

Es ist dringend und notwendig, dass die brasilianische Gesellschaft und das Parlament dies beachten; ein eingehender Dialog mit der brasilianischen Gesellschaft zu diesem Thema ist unerlässlich.

Die Initiativen: organisierter, kreativer und pluraler Widerstand

In diesem Sinne werden viele Initiativen im Hinblick auf den Welttag der Erde (am 22. April) und für den Rest des Jahres 2021 gestartet. Die katholische Kirche war ein wichtiger Akteur bei der Förderung von Annäherungsprozessen und der Öffnung von Kanälen für Anhörungen und Anwaltschaft.

  •     Ein Netzwerk von vielen Organisationen, Bewegungen und Sozialpastoralen in Brasilien und den Vereinigten Staaten veranstaltet am 15. April zwei Online-Events in Brasilia und in Washington/DC,  um die Gefahren eines möglichen Amazonas-Abkommens aufzuzeigen;
  •     Dom Erwin Kräutler, Präsident von REPAM Brasilien, nimmt an der Veranstaltung "Amazonischer Notstand - Zur Verteidigung des Waldes und des Lebens" teil, die am 15.4. aus dem Abgeordnetenhaus in Brasília übertragen wird;
  •     Pedro Barreto, Präsident von REPAM, nimmt am "Amazonischen Klimaforum" teil, das am 15.4. aus dem US-Kongress in Washington übertragen wird;
  •     Dom Claudio Hummes, Präsident der Kommission für Amazonien des CNBB, hat einen Brief an die Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten und einen weiteren an den Ständigen Beobachter des Heiligen Stuhls bei der UNO in New York geschrieben, in dem er um Solidarität und Unterstützung bei der Verteidigung von Amazonien bittet und sie einlädt, an der Veranstaltung teilzunehmen
  •     Diese Veranstaltungen werden eine erste Etappe eines anwaltschaftlichen Prozesses sein, damit die Stimme und der Protagonismus der Völker des Amazonas nicht vernachlässigt werden, wenn es um die Strukturierung von Plänen für den sozio-ökologischen Schutz dieses Bioms und in den Debatten zur Vorbereitung des Klimagipfels - COP26 in Glasgow im November 2021.

"Der Dialog muss nicht nur der vorrangigen Option für die Verteidigung der Armen, der Ausgegrenzten und der Ausgeschlossenen das Vorrecht einräumen, sondern diese als Hauptpersonen betrachten." (Querida Amazonia, Nr. 27)

Lassen Sie uns weiterhin die Wege einer Kirche gehen, die mit den Völkern Amazoniens und mit der Stimme aller dort lebenden Geschöpfe verbunden ist.

São Paulo (SP) und Altamira (PA), 13. April 2021

Dom Claudio Hummes, Präsident der Kommission für die Amazonasregion der CNBB

Dom Erwin Kräutler, Präsident von REPAM-Brasilien


REPAM-Brasil e Comissão para a Amazônia da CNBB divulgam carta sobre acordos entre Estados Unidos e Brasil em defesa da Amazônia


Para participar o FÓRUM CLIMÁTICO DA AMAZÔNIA, acompanhe a transmissão ao vivo nestes canais:
► COICA: bit.ly/3tbsDfW(espanhol)
► Mídia Índia: bit.ly/3a0Otv6(português)
► AMAZONWATCH: bit.ly/3mC8AVN(inglês)
Data: 15 de abril
Horário: 12h (horário do Equador) / 13h (horário de Washington) / 14h (horário de Brasília - Brasil)

Montag, 12. April 2021

Konservativer Guillermo Lasso gewinnt Wahl in Ecuador

 


Zeit.de, 12.4.2021
Präsidentschaftswahlen:
Konservativer Abtreibungsgegner Lasso gewinnt Wahl in Ecuador
Der wirtschaftsliberale und sozialkonservative Ex-Banker Guillermo Lasso hat sich in Ecuador gegen seinen linken Rivalen durchgesetzt. Auch in Peru wurde gewählt.


amerika21, 13.04.2021
Wahl in Ecuador: Lasso besiegt Arauz
Zwei erste Kommentare aus Kuba und Argentinien zum Ergebnis der Stichwahl in Ecuador


SRF, 12.04.2021
Präsidentenwahl in Ecuador
Ecuadors neuer Präsident steht vor grossen Herausforderungen
Er hat es im dritten Anlauf an die Spitze der Regierung geschafft. Jetzt warten grosse Herausforderungen auf den ehemaligen Banker: Der Verfall des Ölpreises und die Corona-Pandemie haben das Land in eine tiefe Wirtschaftskrise gestürzt. Zudem wartet eine starke Opposition auf ihn.


tagesschau.de, 12.4.2021
Ein "historischer Tag" für Guillermo Lasso
Zweimal hatte es Guillermo Lasso schon versucht, nun hat er es ins Präsidentenamt in Ecuador geschafft. Der konservative Politiker setzte sich in der Stichwahl gegen den Linkskandidaten Arauz durch.


DW Nachrichten auf YouTube, 13.4.2021
Konservativer Guillermo Lasso wird Präsident von Ecuador

Mittwoch, 7. April 2021

4.000 Corona-Tote pro Tag und Tauziehen um Kirchenschließung

 


Religion.orf.at, 5.4.2021
Gerichtliches Tauziehen um Öffnung von Kirchen in Brasilien
In Brasiliens bisher tödlichster Pandemie-Woche ist ein Streit über die Öffnung von Kirchen entbrannt. Bürgermeister und der brasilianische Städtebund FNP widersprachen laut Medienberichten vom Ostermontag der am Samstag von einem Richter des Obersten Gerichts getroffenen Entscheidung, die Kirchen zu öffnen.

Brasilien: Mehr als 4.000 Tote an einem Tag gemeldet
Mitten in der sich verschärfenden Pandemie hat Brasilien erstmals mehr als 4.000 mit dem Coronavirus infizierte Opfer an einem Tag registriert. Innerhalb von 24 Stunden seien 4.195 Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden, teilte das Gesundheitsministerium des größten Lands Lateinamerikas gestern mit.

Wiener Zeitung, 7.4.2021
"Ein biologisches Fukushima": Brasilien mit Rekord an Covid-Toten
Brasilien hat erstmals mehr als 4.000 mit dem Coronavirus infizierte Opfer an einem Tag registriert. Das Gesundheitswesen steht vor dem Zusammenbruch.

Frankfurter Rundschau, 1.4.2021
Corona in Brasilien: Schlimmster Monat seit Beginn der Pandemie
So viele Todesopfer durch das Coronavirus wie im März gab es in Brasilien noch nie. Schuld ist die Virus-Mutante - nicht unschuldig ist der Präsident, der das Virus lange leugnete.

Donnerstag, 1. April 2021

12,5 Kilometer lange Fischwanderhilfe in Niederösterreich

 ORF, 31. März 2021

Erstes Wasser für längste Fischwanderhilfe

Nach einjähriger Bauzeit an Niederösterreichs längster Fischwanderhilfe beim Donaukraftwerk Altenwörth (Bezirk Tulln) mit mehr als 12,5 Kilometern Länge wurde sie nun teilgeflutet. Dadurch wurde das Krems-Kamp-Gerinne mit der Donau verbunden.

Das Donaukraftwerk Altenwörth wird durch Niederösterreichs längste Fischwanderhilfe passierbar. Vom Eisernen Tor in Rumänien bis nach Ybbs wird die Donau dadurch wieder durchgängig und mit ökologischen Rückzugsmöglichkeiten aufgewertet. „Das Umgehungsgerinne schafft zwölf Kilometer neuen Lebensraum entlang der Donau“, so die Unternehmensinformation.


Verbund.at, 18.5.2020
Start für Niederösterreichs längste Fischwanderhilfe
Freie Fahrt für Fische: Beim Donaukraftwerk Altenwörth erfolgte Ende April der Spatenstich für eine neue Fischwanderhilfe. Im Rahmen des Projekts LIFE Network Plus entsteht Lebensraum für Wasserbewohner.

meinbezirk.at, 29. April 2020
Bauauftakt für NÖ's längste Fischwanderhilfe
Baubeginn für Niederösterreichs längste Fischwanderhilfe; Bauauftakt für das Projekt LIFE Network Danube Plus: Niederösterreichs längste Fischwanderhilfe entsteht beim Donaukraftwerk Altenwörth.

LIFE Network Danube Plus: Das Projekt

Mittwoch, 31. März 2021

Brasilien: Tageshöchstwert an Toten und Austausch hoher Militärs

 

ORF, 31.3.2021

Brasilien registriert Tageshöchstwert an Toten

Inmitten einer Regierungskrise und einer außer Kontrolle geratenen CoV-Pandemie hat Brasilien erneut einen Tageshöchstwert an CoV-Toten registriert. 3.780 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 in den vergangenen 24 Stunden meldete das Gesundheitsministerium in Brasilia gestern Abend (Ortszeit).

Am Dienstag vergangener Woche hatte Brasilien erstmals mehr als 3.000 Tote an einem Tag erfasst. Insgesamt starben bisher 317.646 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19, mehr als 12,6 Millionen Menschen haben sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Nur in den USA (328 Mio. Einwohner) sind die Zahlen höher. Brasilien hat 210 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner.

Bolsonaro tauschte sechs Minister aus

Das Gesundheitssystem ist vielerorts zusammengebrochen oder am Zusammenbruch. Medikamente und Geräte, unter anderem zur Intubation von Covid-19-Patienten, drohen zur Neige zu gehen.

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat das Coronavirus von Anfang an verharmlost. Zuletzt milderte der Ultrarechte seinen Ton – auch mit Blick auf Impfungen – allerdings etwas ab. Angesichts zunehmender Kritik wegen fehlenden Krisenmanagements in der Pandemie tauschte der Staatschef sechs Minister aus, die Spitzen von Armee, Luftwaffe und Marine räumten ihre Posten.


ORF, 31.3.2021
Bolsonaros Griff nach dem Militär
In Brasilien steigen die CoV-bedingten Infektions- und Todeszahlen gerade wieder dramatisch an. Mitten in der Pandemie ist nun eine schwere politische Krise ausgebrochen: Erstmals traten die drei höchsten Militärs gemeinsam zurück. Sie protestieren damit offenbar gegen den zunehmend stärkeren Zugriff des ultrarechten Präsidenten Jair Bolsonaro auf die Armee. Der Schritt birgt zugleich Gefahren.

ORF, 1.4.2021
Gesundheitsexperte neuer Armeechef in Brasilien
Nach einer überraschend umfassenden Kabinettsumbildung mit dem Austausch von sechs Ministern durch den ultrarechten Präsidenten Jair Bolsonaro sind auch die Spitzen des Militärs in Brasilien neu besetzt worden. Der neue Verteidigungsminister Walter Souza Braga Netto stellte die Kommandeure von Armee, Marine und Luftwaffe vor, wie es in einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums am Mittwoch (Ortszeit) hieß.

ZDF, 30.3.2021
Kabinett in Brasilien umgebildet
Bolsonaro tauscht sechs Minister aus
Weil die Corona-Krise in seinem Land zunehmend außer Kontrolle gerät, steht Brasiliens Präsident Bolsonaro in der Kritik. Jetzt tauscht er gleich sechs Minister aus.

Süddeutsche Zeitung, 30. März 2021
Brasilien:Bolsonaro tauscht sechs Minister aus
Sie sollen das Corona-Krisenmanagement kritisiert haben. Brasiliens Präsident war zuletzt zunehmend unter Druck geraten. Aus seiner ursprünglichen Regierung sind nun fast keine wichtigen Minister mehr im Amt.

Spiegel-Online, 30.3.2021
Präsident Bolsonaro tauscht sechs Minister auf einmal aus
Massive Umbildung im Kabinett des umstrittenen brasilianischen Präsidenten: Jair Bolsonaro muss gleich sechs Ministerposten neu besetzen. Das hängt auch mit der Pandemie zusammen.

Freitag, 26. März 2021

Angst vor brasilianischer Virus-Variante P1

 


Ringen mit Variante P1
Sorgenvolle Blicke nach Brasilien
Mehr als 100.000 Neuinfektionen an einem Tag, über 300.000 Tote und eine hochansteckende Variante – die Coronavirus-Lage in Brasilien ist dramatisch, die Spitäler sind vielerorts überlastet. Eine rasche Lösung zeichnet sich nicht ab. Das könnte nicht zuletzt auch ein Problem für den Rest der Welt werden.

Zeit-Online, 26.3.2021
Wie gefährlich ist die Virusvariante aus Brasilien?
Mehr als 2.000 Tote, über 100.000 Neuinfizierte am Tag: Die dramatische Lage in Brasilien geht auch auf die Corona-Variante P.1 zurück. Was über die Mutante bekannt ist.

ZDF, 24.3.2021
Wirbel um Mutante auf Mallorca
Lauterbach zweifelt Klinik-Meldung zu P1 an
Die Uni-Klinik Son Espases dementiert Medienberichte, die P1-Mutante sei auf Mallorca entdeckt worden. Karl Lauterbach zweifelt das an. Das Dementi sei "politisch motiviert".

Blick.ch, 24.3.2021
Brasilien-Mutante breitet sich aus
Warum Europa jetzt vor Malle-Touristen zittert
Wer will, darf Ostern auf Mallorca geniessen – ohne Quarantäne und Test-Zwang. Doch die Insel hat ein viel grösseres Problem als die aktuellen Fallzahlen.

Stern.de, 17.3.2021
Corona-Drama in Brasilien:
Begräbnisse im Akkord, ein ignoranter Präsident und ein unerwarteter Hoffnungsträger
Brasilien ist schon lange ein Corona-Hotspot. Doch in den vergangenen Wochen wurde die Lage noch dramatischer. Für Präsident Jair Bolsonaro könnte das gefährlich werden, ebenso wie ein plötzlich wieder aufgetauchter, alter Rivale.

Spiegel-Online, 15.3.2021
Forscher befürchtet impfresistentes Virus
»Brasilien ist eine Gefahr für die Weltgesundheit«
Er stellt sich gegen die Bolsonaro-Regierung und wird deswegen bedroht: Der Amazonasforscher Lucas Ferrante warnt vor einem impfresistenten Virus aus Manaus – und fordert internationale Sanktionen gegen Brasilien.

ZDF, 13.03.2021
Gesundheitssystem vor Kollaps
Brasilien: Corona außer Kontrolle
Zwar wird seit Januar geimpft, doch die Todeszahlen steigen. Vielerorts ist das Gesundheitssystem bereits kollabiert. Warum die Corona-Lage in Brasilien so dramatisch ist.

FAZ, 8.3.2021
Alle 90 Sekunden ein neuer Patient
In Brasilien steht das Gesundheitssystem vor dem Kollaps. Krankenhäuser müssen Patienten ablehnen, vor den Kliniken bilden sich Warteschlangen. Forscher publizieren alarmierende Befunde zu den Mutanten.