Dienstag, 8. September 2020

Ein Jahr nach der Amazonien-Synode

 

VaticanNews, 8.9.2020
Amazonien, Pandemie und Schöpfungszeit: Ein Interview
Knapp ein Jahr nach der Sondersynode für Amazonien zieht der Exekutivsekretär des kirchlichen Amazonasnetzwerkes REPAM, Mauricio López, im Gespräch mit Radio Vatikan eine recht bittere Bilanz. Nicht nur die Auswirkungen der Coronapandemie insbesondere für die indigenen Völker seien zu beklagen, sondern auch und vor allem eine allgemeine Verschärfung ihrer Situation unter sozialen und politischen Gesichtspunkten.

Bittere Bilanz nach Amazonien-Synode
Rund zehn Monate nach der Amazonas-Synode in Rom zieht der Sekretär des kirchlichen Amazonasnetzwerkes REPAM, Mauricio Lopez, eine bittere Bilanz.

VaticanNews, 20.10.2020
Ein Jahr Amazonien-Synode: „Und dann kam Corona“
Ein Jahr nach der Synode für Amazonien „Neue Wege für die Kirche und für eine integrale Ökologie“ in Rom ziehen eine Gruppe von Synodenteilnehmerinnen und Beobachtern sowie die beiden Werke Adveniat und Misereor ein erstes Fazit.

Franziskus habe sich daher bei Reformen "doch sehr zurückgehalten"
Theologe Suess: Papst von Traditionalisten "in die Ecke gedrängt"
Es habe eine große Offenheit für echte Reformen gegeben, doch am Ende hätten sich "Traditionalisten" durchgesetzt, bilanziert Theologe Paulo Suess die Amazonas-Synode. Sie hätten den Papst "in die Ecke gedrängt" und ihm sogar Häresien vorgeworfen.

Kath.ch, 21.10.2020
Ein Jahr nach der Amazonas-Synode: Es bleibt doch etwas
Ein Jahr nach der Amazonas-Synodeder katholischen Kirche im Vatikan haben mehrere deutschsprachige Teilnehmer eine überwiegend positive Bilanz gezogen. Kritik kommt aber aus den Reihen der Befreiungstheologie.

Persönliche Notiz von Franziskus zu seiner Entscheidung gegen "viri probati"


Katholisch.de, 7.9.2020
"Viri probati" bei Amazonas-Synode: Darum hat Papst nicht zugestimmt
Kann die Amazonas-Synode die Weihe von "viri probati" ermöglichen? Diese Frage stellten sich bis zur Veröffentlichung von "Querida Amazonia" viele Katholiken weltweit. In einer Notiz erklärt Franziskus nun, warum er diesen Punkt nicht umgesetzt hat.

Warum Franziskus keine verheirateten Priester zuließ – aber vielleicht noch zulassen könnte
In der aktuellen Ausgabe der römischen Jesuitenzeitschrift La Civiltà Cattolica geht ihr Chefredakteur, der Papstvertraute P. Antonio Spadaro SJ, der Frage nach, ob das Pontifikat von Papst Franziskus noch „Antriebskraft” hat. Dabei wird Papst Franziskus selbst zitiert, der Spadaro eine Notiz zu den „viri probati” zukommen ließ.

Papst Franziskus- ein jesuitischer und lateinamerikanischer Papst
In seiner montäglichen Kolumne für Monday in the Vatican befaßt sich A. Gagliarducci heute mit den unbeendet gebliebenen Reformen von Papst Franziskus und erklärt diese - auch indem er auf einen Artikel des Papstvertrauten Pater A. Spadaro in "La Civiltà Cattolica" Bezug nimmt.

«Viri probati»: Ein Jesuit erklärt den Rückzieher des Papstes
Die Amazonas-Synode wollte verheiratete Männer als Priester. Papst Franziskus hat sich dagegen entschieden. Warum, ist in einer Notiz des Papstes nachzulesen. Was davon zu halten ist, erklärt ein Schweizer Jesuit.

La Civiltà Cattolica, 5 Settembre 2020 
IL GOVERNO DI FRANCESCO
È ancora attiva la spinta propulsiva del pontificato?

Montag, 7. September 2020

Brasiliens Bischöfe wollen am Tag der Unabhängigkeit auch Vielfalt feiern


VaticanNews, 7.9.2020
Brasiliens Bischöfe: Mit Unabhängigkeit auch Vielfalt feiern
Brasilien feiert an diesem Montag seine Unabhängigkeit. Die Bischofskonferenz hat den Anlass für einen Appell gegen Diskriminierung und Rassismus genutzt. „Ein besseres, gerechteres und geschwisterlicheres Land kann nicht mit Hass geschaffen werden und mit Aktionen, die andere zerstören wollen“, hieß es in einer Videobotschaft der Brasilianischen Bischofskonferenz.

Der Festtag solle „ein Moment sein, um die Überzeugung zu feiern, dass alle Brasilianer aufeinander angewiesen sind – auf jeden in seiner Unterschiedlichkeit“, sagte der Vorsitzende der Brasilianischen Bischofskonferenz (CNBB), Walmor Oliveira de Azevedo. In seiner Botschaft prangert er laut dem vatikanischen Pressedienst fides ein „feindliches Klima“ im Land an, das besonders durch Agressivität in sozialen Netzwerken geschaffen werde. „Möge die Kultur der verantwortungsvollen Teilhabe der Bürger stark bleiben angesichts antidemokratischer Bekundungen und das Prinzip der Solidarität in allen Debatten vorherrschen“, appellierte der Erzbischof von Belo Horizonte. Er mahnte zugleich Respekt vor der Verfassung von 1988 an und erinnerte an die Bedeutung der Demokratie.

Vereint in Vielfalt - auch im Kampf gegen Corona
Es müsse allen Bürgern des Landes möglich sein, sich - jeder den eigenen Möglichkeiten nach - beteiligen zu können, „um eine Bereicherung für die Zukunft und den Wiederaufbau Brasiliens zu sein, auch als Antwort auf die Herausforderungen des Coronavirus“, so der Erzbischof. Der Unabhängigkeitstag sei dieses Jahr von Krankheit und Tod gezeichnet, aber gemeinsam könne das Land auch diesen schwierigen Moment meistern: „Am Ende siegt immer das Leben, das zeigt uns der Herr Jesus. Gemeinsam werden wir eine neue Ära einleiten, die auf der Kraft der Solidarität basiert.“

„Gemeinsam werden wir eine neue Ära einleiten, die auf der Kraft der Solidarität basiert“

Der Vorsitzende der Brasilianischen Bischofskonferenz lädt so auch dazu ein, die vielen arbeitslosen Brasilianer und die vielen armen Menschen des Landes nicht zu vergessen:

„Wenn wir die Würde des menschlichen Lebens erkennen, erkennen, dass wir alle Söhne und Töchter Gottes sind, dann stärkt das die ethischen Prinzipien, die das Zusammenleben garantieren“

„Dieser 7. September, der Tag der Unabhängigkeit, enthält einen sehr schönen und erbaulichen Aufruf für uns alle: Jeder von uns Brasilianern muss auf den großen Reichtum schauen, den unsere Verschiedenheit mit sich bringt. Es ist vor allem existentiell zu sehen, dass jeder Mensch uns ähnlich ist, ein Bruder, eine Schwester ist. Wenn wir die Würde des menschlichen Lebens erkennen, erkennen, dass wir alle Söhne und Töchter Gottes sind, dann stärkt das die ethischen Prinzipien, die das Zusammenleben garantieren.“

Farbige und Indigene stark benachteiligt
In Brasilien definiert sich mehr als die Hälfte der Bevölkerung als farbig; in der Politik sind sie jedoch stark unterrepräsentiert. So gibt es etwa in der Regierung von Präsident Jair Bolsonaro, der auch mehrfach durch rassistische Äußerungen auffiel, keinen Minister afrobrasilianischer Herkunft. Obwohl die Verfassung Diskriminierung verurteilt, sind Afrobrasilianer in der brasilianischen Gesellschaft stark benachteiligt. Die indigenen Völker in Brasilien sind durch die Zerstörung der Wälder und die Corona-Pandemie gleich doppelt betroffen. Das katholische Hilfswerk Misereor sieht die Gefahr, dass einige Völker ganz ausgelöscht werden könnten. Die Regierung Bolsonaro kümmert das bisher jedoch kaum.

Em mensagem para o Dia da Pátria, dom Walmor pede que a solidariedade oriente os rumos do Brasil

VaticanNews, 07/09/2020
Dia da Pátria
Nesta segunda-feira, dia 07 de setembro, comemoramos o Dia da Independência do Brasil. Devemos rezar pela pátria e por todo o povo Brasileiro. E o nosso país precisa muito de oração, pedindo o fim da miséria, da pobreza, da desigualdade social. Precisamos de melhoria na área da saúde, educação e uma melhor distribuição igualitária dos bens.


Dia D do Grito: a cada dia 7, mobilizações e preparativos para o 26º Grito dos Excluídos

Sonntag, 6. September 2020

Mercosur-Abkommen vor Entscheidungsphase

 

ORF, 6. September 2020
Mercosur-Abkommen
Abstimmung geht in heiße Phase
Die Abstimmung zum Mercosur-Abkommen geht in die heiße Phase. Derzeit wird der Abkommenstext zur Bildung der größten Freihandelszone der Welt noch in alle EU-Amtssprachen übersetzt, im Oktober soll er dann den EU-Ländern zur Genehmigung vorgelegt werden. Kritiker und Kritikerinnen befürchten, dass mit dem Deal aber nicht nur der Handel, sondern auch die Umweltzerstörung angekurbelt wird.
Mehr als 20 Jahre haben die Verhandlungen der EU mit den Mercorsur-Staaten gedauert – im Juni des vergangenen Jahres konnte dann eine Einigung über den Abkommenstext erzielt werden. Doch bevor das Abkommen nun endgültig in Kraft treten kann, muss es von allen EU-Mitgliedsstaaten sowie dem Europäischen Parlament ratifiziert werden. Und das könnte gar nicht so einfach werden, haben doch bereits die Niederlande, Frankreich und Österreich angekündigt, ihr Veto einzulegen.


Zeit-Online, 3. September 2020
Fünf vor acht / Mercosur-Abkommen:
Endlich scheitert die EU-Handelspolitik
Das Handelsabkommen Mercosur ist so gut wie gestorben. Das wäre einerseits zu vermeiden gewesen. Andererseits kommt es für die abgebrannten Urwälder zu spät.

Merkel: Unterzeichnung von Mercosur-Abkommen "kein gutes Signal
Die Ratifizierung des Abkommens der EU mit Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay stockt. Ein Grund ist auch die Debatte in der EU über die Abholzung des brasilianischen Regenwaldes.

Rückenwind für EU-Mercosur-Abkommen?
Mit Deutschlands EU-Ratsvorsitz ab 1. Juli soll auch das EU-Mercosur-Handelsabkommen vorankommen, so hoffen seine Befürworter. Doch die Chancen scheinen derzeit gering. Alexander Busch aus Salvador, Brasilien.


Material zum geplanten EU-Mercosur-Abkommen vom Netzwerk Gerechter Welthandel

Samstag, 5. September 2020

Bolsonaro beschimpft Umweltschutzorganisationen als "Krebs"

Tag des Amazonas
Bolsonaro schimpft, Wälder brennen
Brasilien begeht am Samstag den Tag des Amazonas und erinnert dabei an die Gründung der gleichnamigen Provinz. Grund zum Feiern gibt es nicht: Allein in den ersten September-Tagen wurden im brasilianischen Amazonas-Gebiet rund 1.000 Feuer registriert. Das zeigen Daten von Brasiliens Nationalem Institut für Weltraumforschung (INPE). Präsident Jair Bolsonaro legte sich indes erneut mit Umweltschutzorganisationen an.

Der Standard, 5.8.2020
Bolsonaro beschimpft Umweltschutzorganisationen als "Krebs"
In den ersten Septembertagen gab es rund 1000 Feuer im brasilianischen Amazonasgebiet. Für Präsident Jair Bolsonaro sind Umweltschützer das Problem

Zeit-Online, 5.9.2020
Bolsonaro beschimpft Umweltschutzorganisationen als "Krebs"
Eine Kampagne zum Schutz des Amazonas hat den brasilianischen Präsidenten in Rage gebracht. Von Nichtregierungsorganisationen lasse er sich nichts sagen, so Bolsonaro.

Bolsonaro beschimpft Umweltschutzorganisationen als "Krebs"
Der rechtsextreme brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat Umweltschutzorganisationen als "Krebs" bezeichnet, den er am liebsten ausrotten würde. "Ihr wisst, dass die NGOs mir nichts zu sagen haben", sagte er in seiner Facebookübertragung. Erst kürzlich hatte Bolsonaro Berichte über Brände im Amazonasgebiet als "Lüge" bezeichnet und behauptet, tropischer Regenwald könne gar kein Feuer fangen.

Brasilien: Bolsonaro kürzt Corona-Hilfen für Arme zugunsten des Militärs
Brasília. Die Regierung von Jair Bolsonaro hat angekündigt, die Corona-Hilfen für Tagelöhner, Einkommensschwache und Arbeitslose, die 'Renda Brasil', von 600 Reais (95 Euro) auf 300 Reais (48 Euro) zu halbieren. Bolsonaro begründetedie Kürzung mit zu hohen staatlichen Ausgaben. Die Regierung habe seit Beginn der Zahlungen im Mai monatlich 50 Milliarden Reais (rund 8 Mrd. Euro) an Hilfszahlungen geleistet. "Wir haben alles ausgegeben. Mehr geht nicht", so Brasiliens Präsident.

Brasilien: Bolsonaros neue Großzügigkeit
Der rechtsextreme Präsident Jair Messias Bolsonaro plant großzügige Hilfen für Brasiliens Arme. Damit könnte er seine Wiederwahl sichern - und gleichzeitig die Staatsfinanzen ruinieren.
Quelle: https://www.sn.at/panorama/international/bolsonaro-beschimpft-umweltschutzorganisationen-als-krebs-92402404 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020
Bolsonaro beschimpft Umweltschutzorganisationen als "Krebs" Der rechtsextreme brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat Umweltschutzorganisationen als "Krebs" bezeichnet, den er am liebsten ausrotten würde. "Ihr wisst, dass die NGOs mir nichts zu sagen haben", sagte er in seiner Facebookübertragung. Erst kürzlich hatte Bolsonaro Berichte über Brände im Amazonasgebiet als "Lüge" bezeichnet und behauptet, tropischer Regenwald könne gar kein Feuer fangen. 

Quelle: https://www.sn.at/panorama/international/bolsonaro-beschimpft-umweltschutzorganisationen-als-krebs-92402404 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020
Bolsonaro beschimpft Umweltschutzorganisationen als "Krebs" Der rechtsextreme brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat Umweltschutzorganisationen als "Krebs" bezeichnet, den er am liebsten ausrotten würde. "Ihr wisst, dass die NGOs mir nichts zu sagen haben", sagte er in seiner Facebookübertragung. Erst kürzlich hatte Bolsonaro Berichte über Brände im Amazonasgebiet als "Lüge" bezeichnet und behauptet, tropischer Regenwald könne gar kein Feuer fangen. 

Quelle: https://www.sn.at/panorama/international/bolsonaro-beschimpft-umweltschutzorganisationen-als-krebs-92402404 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020

Montag, 31. August 2020

Brandrodungen im Amazonas-Gebiet steigen unvermindert an

 


Amazonas
Trauriger Rekord an Bränden
Die Zahl der Brände im brasilianischen Amazonas-Gebiet nimmt weiter zu. Allein im Bundesstaat Amazonas hat Brasiliens Nationales Institut für Weltraumforschung (INPE), das Satellitendaten auswertet, zwischen 1. August und 30. August 7.766 Feuer festgestellt. Ein trauriger neuer Rekord: Es ist der höchste Wert für diesen Monat, seit die Erhebung im Jahr 1998 begann.

Zahl der Brände im Amazonas-Regenwald steigt auf Rekordhoch
Seit 1998 werten Wissenschaftler per Satellitendaten das Ausmaß der Brände in Amazonien aus. In diesem Monat, so melden sie nun, ist es so verheerend wie nie zuvor.

Deutlich mehr Brände im Amazonasgebiet
Mitte Juli hatte Brasiliens Regierungschef Bolsonaro die Brandrodung vorübergehend verboten. Doch im Amazonasgebiet und im Pantanal lodern soviele Brände wie nie - zuletzt über tausend an nur einem Tag.

Waldbrände im Amazonas: Verheerendster Juni seit 13 Jahren
Umweltschützer befürchten, dass sich die Umweltkatastrophe des vergangenen Jahres in Brasilien wiederholen könnte. Denn die Waldbrände im Amazonas haben einen neuen Negativrekord erreicht.

Regenwald am Amazonas brennt wie schon lange nicht mehr
In Brasilien breiten sich die Amazonasfeuer aus, noch bevor die eigentliche Waldbrandsaison begonnen hat. Die illegale Brandrodung ist noch immer nicht unter Kontrolle.

Die Welt schaut weg – und Brasilien holzt ab
Weil der Rest der Welt wegen der Corona-Krise gerade nicht genau hinschaut, will Brasiliens Umweltminister im Amazonas-Regenwald noch mehr Flächen roden lassen. Das hat auch Folgen für deutsche und europäische Landwirte.


Satélites da Nasa mostram que maioria das queimadas na Amazônia tem origem no desmatamento
Para determinar a causa dos incêndios, os cientistas cruzam dados sobre a duração, a intensidade, a área em chamas e a quantidade de focos em cada queimada.

Com 1.654 km² de áreas em risco em julho, alertas de desmatamento na Amazônia sobem 34,5% no período de um ano
Satélites do governo alertam para mais de 9 mil km² devastados entre agosto de 2019 e julho de 2020, o equivalente a 1.195.454 campos de futebol. Especialistas preveem que temporada terá o maior desmatamento da floresta em mais de uma década.



Desmatamento da Amazônia cresce 34% de agosto de 2019 a julho de 2020
Até junho de 2020, bioma teve 14 meses seguidos de aumento de destruição; julho apresentou queda, mas com taxas de desmate elevadas

A taxa consolidada de desmatamento por corte raso para os nove estados da Amazônia Legal (AC, AM, AP, MA, MT, PA, RO, RR e TO) em 2019 é de 10.129 km2

Desmatamento na Amazônia em agosto cresce 222% em relação a 2018
Floresta perdeu 1.698 quilômetros quadrados de vegetação, segundo Inpe. Em agosto de 2018, foram 526 quilômetros quadrados. Nos oito primeiros meses de 2019, área desmatada foi 92% superior à do mesmo período de 2018.